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  • 50 Lead Magneten Ideen

    50 Lead Magneten Ideen

    Die Kundenakquise ist eines der Königsdisziplinen des Marketings. Denn einfach ist es auf gar keinen Fall. Vor allem heutzutage gibt es so viele Brands aus aller Welt, die ähnliche Produkte verkaufen oder ein ähnlichen Blog betreiben. Deshalb muss man den Kunden oder Leser guten Inhalt bieten, damit diese deine E-Mail Adresse oder etwas anderes für dich tun.

    Was sind Lead Magneten?

    Lead Magneten manchmal auch Freebies genannt sind dazu da, um Kundenkontakte zu generieren. Dafür biete man den Kunden etwas an, das er braucht oder interessiert ist. Das Ziel bei einem Lead Magneten kann es sein, E-Mail Adressen zu sammeln oder auch wie hier unten zu sehen, Unternehmens Daten für z.B. Neukunden.

    Quelle: https://www.searchmetrics.com/knowledge-base/ranking-factors-niches/#contact

    DSGVO Problem?

    Ich bin kein Rechtsanwalt, also wenn ihr sicher gehen wollt, dann bitte unbedingt einen Rechtsanwalt konsultieren. Ich habe auf der Seite Communeer ein gutes Zitat gefunden, dass euch weiterhelfen kann.

    Update vom 21.08.2019

    Das OLG Frankfurt hat entschieden, dass die DSGVO kein absolutes Kopplungsverbot nach sich zieht (Urteil vom 27.06.2019). Du kannst also wieder nach E-Mail-Adressen für ein Freebie fragen. Der Nutzer entscheidet ja freiwillig, ob er seine Daten für das Freebie preisgeben möchte oder nicht. Die Tipps und Strategien in diesem Beitrag gelten weiterhin. Der Artikel zeigt nämlich, wie du Leads generieren kannst, ohne den Fokus auf ein Freebie als Leadmagneten zu legen.

    https://www.communeer.com/leads-dsgvo

    So jetzt kommen wir aber auch zu den Ideen, was man den Kunden anbieten kann!

    Hier habe ich dir eine Liste von Möglichkeiten aufgeführt. Natürlich passen nicht alle bei jedem Unternehmen. Das Grundprinzip ist eigentlich einfach. Du bietest deinen User Information, Vergünstigungen oder einen mehr Wert an. Bestes Beispiel wäre hier: nur wenn ihr unseren Newsletter abonniert, würdet ihr Zugriff auf die folgende Liste bekommen

    1. Rabatt / Gutschein Codes

    Du verkaufst in deinem Online Shop trendige Klamotten und deine Abonnenten erhalten 20% Rabatt auf die neue Kollektion.

    2. Webinare Zugänge oder Aufzeichnungen

    Deine Abonnenten haben die Möglichkeit nach dem Webinar den Mitschnitt inkl. Zusatzmaterial zu downloaden

    3. Großartige eBooks

    Du bietest eine gratis Leseprobe von dein Werk deinen Abonnenten an.

    4. Cheat Sheets

    ist eine Art Merkblatt oder Spickzettel.Vergleichbar mit Checklisten. Es wird für Programmiersprachen, Tastaturkürzel oder Programmfunktionen verwendet. Informationen werden zu einem Thema zusammengefasst

    5. Kostenlose Kurse

    Ihr bietet kostenlose Trainingskurse euren Abonnenten an.

    6. E-Mail-Serie (X Tage Challenge)

    Ähnlich wir ein Count-Down. Nur von 8 Tage bis zur neuen Shop Eröffnung oder bis die neue Seite Online geht

    7. Wettbewerb untereinander

    Ihr sucht zum Beispiel ein neuen Slogan für ein Produkt. Dann könnt ihr eine Wettbewerb aufrufen und der Gewinner erhält das 1. Produkt geschenkt.

    8. Aufregende Gewinnspiele

    Mit Verlosungen kann man auch ganz gut neue Kontakte generieren

    9. Wertvolle Linkliste

    Sehr beliebt ist auch eine Linkliste zu dem Beschrieben Thema, wo sich deine Abonnenten noch Tipps oder Dateien zum Downloaden besorgen können.

    10. Ausführliche PDF zum Beitrag

    Du schreibst einen Blogbeitrag über ein gewisses Thema und deine Abonnenten erhalten Einblick in deine Notizen oder Interview

    11. Infografiken für ein Beitrag

    Du bietest auf deiner Wissenschaftsseite Übersichts-Grafiken zu einem Thema an. Deine Abonnenten bekommen Zugriff auf die Quelldaten deiner Grafik

    12. Dokument & Muster

    12.1 Vorlagen

    ls Anwaltskanzlei könnte man zum Beispiel Musterverträge anbieten

    12.2 E-Mail Muster

    E-Mail Mustervorlagen oder Templates sind auch immer sehr beliebt. Besonders wenn das Design von einem Promoteten Produkt besitzen

    12.3 Checklisten

    Du berichtest Beispielweise wie man eine Webseite SEO-Optimiert und die Abonnenten erhalten danach Zugriff auf 10 Wichtigste Punkte worauf Sie achten müssen

    12.3 Excel oder Google Sheets Tabellen mit wertvollen Infos

    12.4 Printable (Dokumente zum ausdrucken)

    Ihr könnt z.B. eure Beiträge Druck -Freundlich anbieten . zum Beispiel ohne Werbung und Menüleiste. Dafür mit einem ordentlichem Inhaltsverzeichnis

    12.5 Präsentation (Slides – Google Slides oder SlideShare)

    Hier bietet ihr spezielle Präsentation an die zum eure Kunden dann für ihre eigene Präsentation nutzen können.

    13. Mind Maps zum Beitrag

    Sind eigentlich nichts anderes wie Präsentationen, bloß in einer anderen Art.

    14. Audioversion / Podcasts eines Artikels

    Man bietet für seine Abonnenten eine speziellen Potcast an.

    15. Produktkatalog

    Newsletter Abonnenten bekommen immer automatisch die aktuellsten Produktkatalog

    16. Geschlossene Facebook-Gruppe

    Hier kannst nur deine Abonnenten Einladen und dich über gewissen Thema unterhalten

    17. Zusammenfassung eines Events

    Nach einem Event könntest du Hintergrundinformation den Gästen geben oder ausgelegtes Material (Broschüren) noch zum Download bereitstellen

    18. Umfragen zu einem Thema

    Du kannst mit deinen Usern eine Umfrage Starten. z.B. was sind die nächsten Trend Farben für den Sommer

    19. Gratis Produkte (Muster)

    Ihr verteilt unter euren Abonnenten Gratis Produkte zum Testen. Im Gegenzug müssen eine Positive Bewertung auf eurer Seite schreiben

    20. Kostenloses Buch (nur Versandkosten)

    Ihr bietet ein gratis Buch an, was Ihr dann nur gegen Porto versendet.

    21 .Kostenloser Versand

    Versenden deine Produkte Versandkostenfrei

    22. Event Tickets

    Neben normalen Tickets. Kannst du auch Backstagetickets mit anbieten.

    23. Toolkits / Gratis Demo

    24. Generatoren (Namen, Bilder, etc.)

    Eine gute Möglichkeit ist, als Grafik&Design Agentur eine Logogenerator anzubieten

    25. Kalkulatoren (Umrechnungen, etc.)

    Du bietest zum Beispiel eine Währungsumrechner oder eine Versandkalkulator an. Irgendwas mit deiner Webseite in Verbindung steht.

    26. Gratis Demo für ein Produkt / Tool

    Du hast eine App-Entwickelt und du bietest deinen Newsletter Abonnenten, eine Gratisversion von ihrer App zu Verfügung. Die nur Sie erhalten und eventuell noch Zusatz Optionen erhält.

    27. Planner für z.B. Kochen, Blog-Beiträge, Fitness

    Hier könntest du eine Rezeptetool anbieten, was die Zutaten je nach Personenanzahl errechnet.

    28. Reports oder Studien

    Die so noch nicht veröffentlicht worden sind.

    29. Kalender

    Dort könntest du wichtige Messetermine oder Tagen an dem SALE stattfindet vermerken. Aber am besten Termine die man nicht mit einem Klick auf Google findet

    30. Die erste Minuten eines Videos

    Preview eines von dir erstellten Video

    31. 30 Minuten 1 zu 1 Coaching Session

    Warum nicht ein Live meeting mit einem Kunden, das könnte man auch gut mit einem Gewinnspiel oder Umfrage verbinden

    32. Umfangreiche Guides

    Ihr habt eine Fahrradgeschäft und bietet einen kleinen Tourguide für die Umgebung an mit Sehenswürdigkeiten und wo man zum Essen einkehren kann.

    33. Interessante Quizs

    Ein Quiz oder Rätsel ist auch eine gute Sache um deine User an dich zubinden. Vieleicht mit Fragen die zum 100 Jährigen bestehen deinen Unternehmen zusammen hängen.

    34. Desktop Wallpapers

    Warum keine exklusive Grafiken seinen Kunden zu Verfügung stellen. Zum Beispiel Ihr seid ein Architekten-Büro und habt an tollen Wettbewerbe teilgenommen und habt außergewöhnliche Entwürfe eingereicht.

    35. Experten-Interview

    Du haste einen Experten bei dir im Unternehmen oder bist selber einer . Warum nicht sein wissen mit seinen Usern/Kunden teilen.

    36. Webseite Mitgliedschaft

    Ein Mitgliederbereich ist auch immer was besonders. Dort können ihr dann andere Lead-Magneten anbieten, die nur Exklusive für Mitglieder sind.

    37. Einladung Slack oder Discoard Gruppe

    Einem Gruppen-Chat oder Diskussionsgruppe ist auch eine gute Möglichkeit mit seinen Abonnenten in Verbindung zu bleiben

    38. Case Studies

    Eine Case Study oder auch Fallstudie, wäre viel leicht eine gute Ergänzung zu euren Blogbeitrag

    39. Wartelisten zu einem Tool, Neuerungen, etc.

    Ihr bietet eine Art Updateservice euren Kunden an. Das sie immer auf dem neusten Stand sind.

    40. Programm Scripts (z.B. HTML & CSS für Webseiten)

    1. Zum ihr gebt Tipps für einen bestimmte Software. Zum Beispiel: praktische WooCommerce-Shortcodes: Zeigt neue Produkte an:

    41. Forum

    Ein gut geführtes Forum (sehr viel Arbeit) kann auch sehr zur Userbindung auf deiner Seite führen


  • Das neue Marketing – Kunde ist König vor allem jetzt!

    Das neue Marketing – Kunde ist König vor allem jetzt!

    Den Spruch “Kunde ist König” hat bestimmt jeder gehört. Doch wird man als König behandelt, wenn man z. B. an der Supermarktkasse steht oder ein Paket von einem Lieferdienst erhält, wohl eher nicht. Auch in der online Welt ist es nicht viel anders, der Support bei vielen Unternehmen ist schlecht und die Produkte, die man von manchen Unternehmen enthält, sind enttäuschend. Auch die Webseiten sind schwer zu bedienen, vor allem am Smartphone.

    Die Frage, die sich dann stellt, muss man den Kunden als König behandeln, um langfristig erfolgreich zu sein? Die meisten Experten sind sich einig, ja! Denn die Auswahl für den Kunden sind immens gestiegen. Früher gab es nur wenige Online Shops oder die paar Läden, wo man Eingekauft konnte. Heute kann man bei Amazon, About You, Otto, Zalando und vielen anderen Anbietern einkaufen. Auch offline ist das nicht anders, wer in der Stadt lebt, aber mittlerweile auch auf dem Land, hat in einem kleinen Umkreis ein Edeka, Lidl, Netto, Rewe, Penny und was es sonst an Supermärkten gibt, die fast das Gleiche verkaufen. Daher kann der Kunde nun frei entscheiden, welches Angebot er/ sie kauft und welches nicht.

    Was ist neu?

    Die Digitalisierung und die damit eingehenden Herausforderungen dürfen auf gar keinen Fall unterschätzt werden. Digitalisierung heißt auch nicht, eine Webseite von einer Agentur erstellen zu lassen und einmal per Woche auf E-Mails zu antworten. Es gehört viel mehr dazu, zu den Details komme ich später. Denn eine Marke kann man nicht mehr wie vor 5 oder 10 Jahren führen. Es ist ein umdenken nötig!

    • Digitalisierung (Prozesse, IT, Social Media, Tracking, Webseite und vieles mehr)
    • Neuer Kunden Service (Chatbots, Livechat, E-Mail, Ticketsystem und vieles mehr)
    • Neue Konkurrenz (durch das Internet, haben viel mehr Unternehmer die Chance den Markt aufzumischen, vor allem, da der Standort öfters keine Rolle mehr spielt)
    • Globalisierung (Durch die Globalisierung haben zuerst die USA und nun auch die Chinesen im Markt aufgemischt)
    • Big Data (Immer mehr Systeme spucken Daten aus, diese richtig zu speichern und zu analysieren sind)
    • KI sowie Machine Learning (Die großen Mengen an Daten die anfallen, können nicht mehr von Maschinen bewältigt werden, dabei helfen KI sowie Machine Leaning Algorithmen die Daten besser zu strukturieren)

    Welche Herausforderungen sind zu bewältigen?

    Digitalisierung

    Unter Digitalisierung sind nicht nur Webseiten, Social Media und Online Shops zu verstehen. Auch umfangreiche CRMs (Customer Relations Management Systeme) oder ERP (Enterprise-Resource-Planning) Systeme sind für die Digitalisierung der Unternehmen von enormer Wichtigkeit. ChatBots oder zumindest Livechats die am Callcenter oder inhouse Service Center angebunden sind, spielen eine immer wichtigere Rolle, da die Kunden jetzt sofort am besten schon gestern eingekauft haben wollen.

    Webseiten

    Fangen wir aber doch mit der offensichtliche Digitalisierung an. Der Webseite. Viele glauben, das eine einfache Webseite für 1.000 – 3.000€ von einer Agentur oder eine WordPress Webseite ausreicht? Nein auf gar keinen Fall. Je nach Anwendung muss einiges an Technik und Marketing in die Webseite gesteckt werden. Denn eine Webseite mit z.B. ohne Traffic, wird nicht angesehen und hat damit kein Nutzten. Auch eine Webseite die Mobil nur schwer zu bedienen ist verfehlt seinen Zweck, da die Nutzer zwischen 50-90% je nach Branche mittlerweile eine Webseite über das Smartphone besuchen. Da sind die B2B Webseiten keine Ausnahme!

    Checkliste für eine gute Webseite (Anfangs offensichtliche Dinge, nach und nach immer komplexere aber wichtige Punkte):

    • Die Webseite ist mobil einwandfrei erreichbar. Diese muss besser als die Desktop Seite bedienbar sein, da die meisten Besucher also auch Kunden über das Smartphone kommen und die Bedienungen auf einen kleinen Bildschirm schwerer zu bedienen ist.
    • Sie ist verschlüsselt. SSL ist in der heutigen Zeit ein muss, denn Webseiten ohne SSL werden von den meisten Browser als “Nicht Sicher” gekennzeichnet.
    • Kontaktdaten sind vollständig und leicht einzusehen: E-Mail, Telefonnummer, Adresse und am besten ein Live Chat sowie die Sozialen Medien müssen auf einen Blick leicht zu finden sein. Hat der Besucher ein Problem, muss dieser ohne große Mühe an dich herankommen, um sein Problem mitteilen zu können.
    • Ladezeit: Die Ladezeit einer Webseite spielt eine immer wichtigere Rolle, vor allem in Deutschland. Da viele Besucher über das Smartphone kommen und öfters auch unterwegs sind, haben diese keine einwandfreie Internetverbindung. Eine Webseite mit großen Bildern zu laden, wird dann zur Geduldsprobe. Da der Besucher eine große Auswahl hat, wird dieser einfach auf die nächste Webseite springen.
    • Traffic: Ohne Traffic kein Zweck. Egal wie viel Zeit man sich bei der Ladezeit, SSL oder den anderen Sachen investiert, ohne Traffic keine Besucher und damit auch kein Zweck der Seite. Durch Google SEO und Anzeigen, müssen die Besucher auf die Webseite geführt werden. Auch Social Media und Newsletter spielen eine immer größere Rolle.
    • Informationen richtig strukturiert: Eine Webseiten mit tollen Texten und Information reicht nicht aus, wenn der Besucher diese nicht einfach findet. Eine gute Kategorisierung (Themen Silos) und interne Verlinkungen sind ein muss, für jede Webseite. Die Besucher müssen von Seite zu Seite geführt werden, ohne dass sie verzweifeln.
    • Maschinen lesbare Texte und Code: Jetzt wird es langsam etwas technisch und kompliziert. Damit Maschinen verstehen, was auf einer Webseite zu finden ist, müssen die Texte, Überschriften, interne Links so strukturiert werden, dass auch Maschinen diese gut verstehen. Das heißt nicht, dass man die Keywords bei denen man ranken möchte, immer und immer wieder in die Texte schreibt, sondern wie ein Text formatiert wird, welche Überschriften gewählt werden, dass man überhaupt Überschriften benutzt. Auch Tabellen, Listen und Areale helfen nicht nur der Maschine, sondern auch den Menschen, die Informationen der Webseite besser zu verstehen.
      Auch spielen strukturierte Daten eine immer wichtigere Rolle. Strukturierte Daten von z.B. schema.org für die Suchmaschinen, ist in JSON geschrieben, einen Javascript ähnlichen “Code”, womit sich Daten wie bei einer XML oder CSV Struktur speichern und weitergeben lassen. Mit dieser können Sprachsysteme oder auch die klassischen Suchmaschinen wie Google, die Daten besser und einfach verstehen. Dafür muss kein neuronales Netz entwickelt werden, das die Texte von der Webseite scannt und versteht.
    • Ohne Analyse keine gute Webseite: Denn nicht der Unternehmer oder eine Agentur bestimmt, ob eine Webseite gut ist, sondern der Kunde. Eine super schöne Webseite mit tollen langen umfangreichen Texten, wäre für ein Kunde, der nur die Öffnungszeiten wissen möchte, irrelevant. So muss man mit Analyse Programmen wie Google Analytics, Google Search Console, Hotjar und vielen anderen Tools, die Nutzer Daten gespeichert und analysiert werden. Welche Seiten werden gar nicht aufgeruft, wieso eigentlich. Welcher Button wird benutzt, welcher nicht. Da gibt es im Prinzip keine Grenzen. Alle Möglichkeiten aufzulisten würde den Beitrag sprengen.

    Prozesse

    Auch Prozesse haben sich komplett um 360° gewandelt. Denn statt Papier wird immer mehr E-Mails, Projektmanagement und Zeitmanagement Tools genutzt. Du sagst, dein Unternehmen seit nicht betroffen? Ich glaube schon, denn wenn ein Lieferant, ein Tool oder Kunden diese Systeme nutzten, musst du dich auch daran richten, da diese dir E-Mails schicken oder Zoom Meetings einladen du damit aber nichts anfangen kannst.

    Auch erwarten Kunden immer mehr Daten von einem Unternehmen. Wie viele Produkte sind auf Lager? Wenn ausverkauft, wann kommen sie wieder? Tracking-Nummer um genau zu wissen, wo die Ware gerade ist.

    Was gehört zu den Prozessen?

    Natürlich kann ich nicht alles auflisten, aber hier nun ein paar Beispiele.

    • Wie erhält der Kunde Benachrichtigungen? (Sind die Prozesse so optimiert, dann wenn das Paket verschickt wurde, der Kunde eine E-Mail erhält mit der Tracking-Nummer? Wie sieht es bei einer Stornierung aus? Sind die Prozesse und Systeme für einen Multiversand ausgelegt, bei dem zwei Aufträge mit einem Paket verschickt werden? Wie kann man den Kunden Fragen stellen oder der Kunde dem Unternehmen?)
    • Aufgabenmanagement (Wer bekommt wie Aufgaben? Wer überprüft diese? Wie arbeitet man mit Freelancern? Kundenfragen die nicht direkt beantwortet werden können, verteilen oder jemanden Zuweisen Stichwort Ticketsystem)
    • Time Tracking (Wie viel muss ich meinen Freelancer bezahlen? Home Office Überprüfung? Kapazitäten überwachen)
    • Shipping (Wie werden Pakete gepackt? Mit gedruckter Kommissionierliste oder doch mit Handy oder einem Kommissioniergerät? Können Pakete gescannt werden, wie soll es funktionieren? Wie werden Produkte im Lager gefunden?)
    • Rechnungen, Belege, Auftragsbestätigungen (Wie werden diese Dokumente versendet und erhalten? Wird eine EDI benutzt? Wie sieht es mit der Verknüpfung des Steuerberaters oder Buchhaltung aus?)
    • und vieles mehr…

    Kunden Service

    Auch das Kundenverhältnis hat sich durch die Digitalisierung massiv verändert. Früher hatte man den direkten Kontakt im Laden, Fax und das Telefon. Vielleicht noch Brief (Postkarten, Kataloge und Broschüren).

    Heutzutage gibt es Live Chats (WhatsApp, Facebook Messanger, Instagram DM, Skype, Webseite Live Chats und viele weitere Möglichkeiten), Foren / FAQs, Blogs (How To Beiträge, Beiträge wie man Dinge aufbaut oder verbessert. Auch wie man Produkte verwendet.), Apps, TicketSysteme und viele weitere Touchpoints.

    Diese zu meistern ist nun eine sehr wichtige Aufgabe geworden, da die Beziehung zwischen Kunde und Unternehmen immer wichtiger wird, trotz größerer physischen Distanz.

    Checkliste für ein guten Kunden Service:

    • So viele Touchpoints wie möglich (nur Instagram, Telefon und E-Mail reicht nicht aus. Wenn man z.B. eine Facebook Seite hat, ein Blog bereit, muss auch dort auf Kommentare geantwortet werden.)
    • Schnell antworten (Wer Amazon Verkäufer ist, kennt es. Denn Amazon bestraft dich, wenn man auf eine Nachricht bei Amazon Seller Central nicht innerhalb 24 Stunden antwortet. Auch bei Facebook sieht man wie schnell die durchschnittliche Reaktionszeit ist. Denn Kunden möchten am besten direkt eine Antwort erhalten.)
    • ChatBots nutzten (Dieses Thema ist sehr heikel, denn es kann auch deutlich nach hinten losgehen. Eine zu “dumme” KI im ChatBot kann dazu führen, dass die Kunden unzufriedener sind als ohne ChatBot und paar Stunden Wartezeit. Probiert es einfach selber aus, fragt den Chatbot viele Fragen und wenn dieser diese beantworten kann oder auf Beiträge hinweisen kann, dann nutzt es. Wenn es nicht gelingt und zu oft “da kann ich dir leider nicht helfen” kommt, dann lasst es lieber. Auch sollte man auch nach der Einführung regelmäßig prüfen, ob die Kunden mit dem ChatBot zufrieden sind.)
    • Telefon & E-Mail immer noch sehr wichtig (Vor allem für die ältere Generation sind die klassischen Kommunikationskanäle immer noch sehr wichtig. Aber auch junge Leute nutzten dies. Vor allem im Bereich B2B werden diese zwei Kanäle immer noch am meisten genutzt.)
  • Was sind erfolgreiche Facebook Beiträge für (Blogger/KMUs)?

    Was sind erfolgreiche Facebook Beiträge für (Blogger/KMUs)?

    Was ist eine gute Facebook Community?

    Eine Facebook Community ist für mich zu differenzieren. Jede Seite, Unternehmen, Blogger, Influencer haben dutzende Likes, doch da stellt sich die Frage, wie wertvoll diese Likes alle sind. Diese Frage stelle nicht nur ich, sondern auch Unternehmen, die bereit dazu sind, Werbemaßnahmen mit entsprechenden Influencern einzugehen, denn sie erhoffen sich dadurch, von der Community des jeweiligen Werbepartners größtmögliche Gewinne zu generieren.

    Für mich kommt es eigentlich vor allem auf eine aktive Community an, die deine Beiträge teilt, die mit dir diskutiert, die deine Fragen beantwortet, welche du im jeweiligen Post stellst. Einfache Daumen nach oben sind zwar in in Ordnung, doch der Facebook Algorithmus hat mehr gefallen an Kommentaren und Reaktionen unter dem Post.

    Da ich als SEO-/ und Social Media Manager eines Onlineshops ebenfalls mit Influencern sprechen und verhandeln muss, kommt es für mich vor allem auf eine aktive Community, sei es auf FB, Instagram oder sonst wo, an. Mich interessiert natürlich auch, wie viele Likes die Seite hat, aber wenn dann pro Post nur 10 – 20 Leute den Gefällt-Mir-Button drücken, habe ich den Eindruck einer schlafenden Community und möglicherweise ist eine Kooperation mit diesem Blogger nicht rentabel.

    Beispiel

    Als Beispiel kann Blogger X mit seiner FB-Seite 20.000 Likes vorweisen, doch bei seinen letzten 20 Posts haben durchschnittlich nur 20 Leute geliket. Das sind gerade einmal 0,1 Prozent der gesamten Community. Blogger Y hat mit seinen 1500 Likes wesentlich weniger Reichweite, allerdings ergaben seine letzten 20 Posts mit durchschnittlich 50 Interaktionen eine Interaktionsrate von immerhin 4 Prozent.

    Ich bin dann eher dazu geneigt, mit dem Blogger Y eine Kooperation einzugehen, zumal ich die Kosten der Werbung hier sogar geringer Verhandeln kann.

    Warum ist eine Facebook Community wichtig?

    Viele Blogger posten gerne nur ihre kürzlich veröffentlichten Beiträge. Für WordPress gibt es sogar Plugins, die das automatisch durchführen; unpersönlicher geht es nicht. Bei einer kleinen Community kannst du deine Beiträge gerne immer veröffentlichen, aber wenn du mehr mit Facebook erreichen möchtest, solltest du dir ebenfalls andere Postings ausdenken und herum experimentieren.

    Ich habe selbst festgestellt, dass die Interaktionen mit steigender Seiten-Like-Zahl um ein Vielfaches abnimmt. Das ist nach dem Facebook Algorithmus sogar logisch, denn du musst, sobald du mehr Leute (sogar deine eigenen Likes) erreichen möchtest, Geld bezahlen!

    Mit einer veränderten Facebook-Strategie kannst du die Interaktionsrate zwar nicht daran hindern, kleiner zu werden, du kannst sie jedoch weiterhin attraktiv aussehen lassen.

    Gehe mal so vor und analysieren deine letzten 30 Postings:

    Lass deine letzten 30 Facebook Posts Revue passieren und schaue dir an, was du so alles gepostet hast. Snd nur Beiträge deiner eigenen Seite zu finden oder hast du ein wenig probiert und alternative Postings veröffentlicht? Falls du mehr als 50 Prozent mit Postings deiner Webseite erreichst (Rezepte, Blogartikel, etc) dann empfehle ich dir, deine Strategie zu überdenken. Das hat nicht nur den Vorteil von neuen interessanten (ren) Inhalten, sondern du kannst dann auch mal entspannen und nicht jede Woche mehrere Beiträge auf deiner Webseite zu schreiben, nur damit du deinen Facebook-Posting-Plan beibehalten kannst.

    Der Facebook Business Account

    Der Facebook Business Account ist ein essentielles Tool, das Facebook dir kostenlos zur Verfügung stellt, um in den Bereich des Facebook Marketings einzudringen. Mithilfe des Business Accounts kannst du deine geprosteten Beiträge mit Geldbeträgen zielgerichtet bewerben. Also du bezahlst Geld um mehr Reichweite für ausgewählte Postings zu bekommen.

    Falls du noch keinen Business Account hast, erstelle ihn doch direkt kostenlos.

    Möchtest du von mir einen detaillierten Guide für den FB-Business Account haben, in Form eines ausführlichen Blogbeitrages? Dann Kommentiere hier und stelle deine Fragen

    Lerne deine Community kennen

    Als Blogger und Unternehmen ist es sehr wertvoll, die eigene Community kennen zu lernen. Nach bestimmten Postings können öfters mal hunderte neue Follower dazu stoßen. Dadurch kommen auch direkt neue Interessen und auch neue Ideen für neue Beiträge mit, weswegen du gerade mit steigender Zahl der Follower neue Postings ausprobieren solltest.

    Mit ausgeklügelten Postings, kannst du deine Community bestimmte Sachen fragen, entweder durch die Kommentarfunktion oder einfach durch die Reaktionsemojis. Das einfache Erstellen von Umfragen kann dabei ebenfalls unterstützen und durch das Auswerten deiner Postings erfährst du, was ankommt und was du besser sein lassen solltest.

    Wie sieht unsere Facebook Community von RyuKoch aus?

    Die Facebook Community von unserer RyuKoch Seite ist noch verhältnismäßig klein. Wir haben derzeit um die 970 Follower und tun derzeit relativ wenig, um diese zu vergrößern (Das haben wir demnächst aktiv geplant). Auch haben wir keinen auffälligen Facebook Link auf unserer Hauptwebseite, der auf eine Facebook Seite schließen lässt. Vielmehr haben wir die meisten unserer Follower durch Beiträge auf Facebook selbst gewonnen, durch Beiträge die teilweise Viralität erreicht haben.

    Eine nützliche Funktion für kleine Blogger ist, dass du bei unter 2000 Seitenlikes jede Person für deine Seite einladen kannst, die deine Beiträge liked. Dazu klickst du einfach auf die Gefällt-Mir Angaben und den Einladen Button, fertig.

    Wir versuchen unsere Facebook Posts an äußere Gegebenheiten (Events, Trends) anzupassen und zusätzlich einige Male Umfragen zu erstellen. Dadurch konnten wir zum einen unsere Community vergrößern und zum anderen den Business Account von Facebook näher kennen lernen.

    Die Unterschiedlichen Facebook Postings – Unsere Beispiele

    Hier zeige ich dir verschiedene Facebook Postings, die ich zusammen mit Matthias entwickelt und umgesetzt habe. Manche erzielten weniger gut, manche umso bessere Ergebnisse. Einige Beiträge haben wir zusätzlich mit einem kleinen Werbebudget versehen, damit wir für kurze Zeit eine noch größere Reichweite erzielen konnten.

    Besonders Umfragen lohnen sich für Blogger, denn sobald du einen ausgeklügelten und zugleich simplen Beitragspost erstellst, kannst du sehr viele neue Likes für deine Seite gewinnen. (Zur Erinnerung, du kannst alle Leute zu deiner Seite einladen, die deine Postings liken. Allerdings geht dies nur bis deine Seite 2000 Likes erreicht hat).

    Umfragen – Umfrage 1

    Der folgende Screenshot zeigt den von uns bisher besten Post. Zu dieser Zeit hatten wir nur ca. 600 Facebook Follower, doch das Posting hat mehr als 1500 Interaktionen plus vieler Kommentare hervorgebracht.

    Wir haben hier eine kleine Umfrage erstellt, die bei minimalen Aufwand maximalen Ertrag gebracht hat. Du erkennst lediglich die Textbausteine Bento und Japanisch sowie Brot und Deutsch. Mit passenden Facebook Reaktion Emojis (diese kannst du kostenlos von Facebook verwenden) und 2 einfachen Hintergrundbildern haben wir dieses Bild erstellt. Bei Betrachtung der Emojis weiß der Viewer direkt was er zu machen hat. Entscheidung für Bento, dann Herz oder für Brot dann Wow. Ergänzt mit einer Frage als Beschreibung konnten wir zusätzlich eine Diskussion starten und somit war der Beitrag sehr wertvoll für Facebook. Ich habe für diesen Beitrag auch einen kleinen Beitrag an Werbekosten bezahlt, aber erst nachdem der Beitrag richtig viral ging.

    Darüber hinaus habe ich noch 2 Amazon Affiliate Links in die Beschreibung integriert, dass sich wie vieler Behauptungen absolut nicht auf die Werbekosten und die Anzeigedauer ausgewirkt hat. Trotzdem haben die Amazon Links eher wenig gebracht, daher werde ich keine Links mehr einbauen, damit es auch seriöser aussieht.

    Wir haben diesen Beitrag mit etwa 16 Euro zusätzlich gepusht und einen Preis von 0,01 € pro Ergebnis erreicht (Das ist sehr gut, viele Beiträge kosten zwischen 0,10 und 0,30 Cent pro Ergebnis)

    Diesen Screenshot habe ich aus unserem Business Manager kopiert. Hier erkennst du nochmal die klein gehaltene Auswertung.

    Umfragen – Umfrage 2

    Eine weitere kleine Umfrage befindet sich direkt auf unserer Facebook Startseite, damit jeder Besucher abstimmen kann. Hier wollen wir einfach nur mit der Zeit die Vorlieben unserer Community, vor allem der neuen Mitglieder einsehen. Und zwar können Sie nur für die japanische oder koreanische Küche stimmen. Die Prozentzahl wird ihnen dann auch direkt angezeigt. Wir haben dadurch festgestellt, dass unsere Community viel mehr zur japanischen Seite gehört, weswegen wir verstärkt koreanische Beiträge posten wollen, damit sich eine Balance beider Interessengruppen einpendelt.

    Wir haben die Umfrage einfach auf unserer Startseite ganz oben fixiert und kann von jeder Person nur einmal betätigt werden. Zu sehen sind trotzdem die eher wenigen Teilnehmer, auch wenn es nur 1 Klick ist. Wir bewerben diesen Beitrag aber auch nicht und versuchen auch nicht eine größere Teilnehmerzahl zu generieren.

    Dieses Feature von Facebook ist dennoch sehr gut und leicht umsetzbar. Es hilft dir mit Einzel-Postings deine Community besser kennen zu lernen. Probiere es doch direkt aus.

    Umfragen – Umfrage 3

    Diese Umfrage ist erneut ähnlich aufgebaut wie die mit Bento vs. Brot. Hier fragen wir die Leute, welche Sushi Sorte sie denn mögen. Dabei stellen wir nur 4 Sorten zu Auswahl, denn A) sollen die einzelnen Bilder und Texte gut erkennbar sein und B) es nur 5 Reaktion-Emojis gibt und sich der Traurig bzw wütend Smiley nicht dafür eignet. Zu sehen sind 4 wirklich sehr bekannte Sushi Sorten, die jeder kennt, falls diese Person schon einmal Sushi gegessen hat.

    Wegen des hohen Bekanntheitsgrad dieser Sushi Sorten und der einfachen Logik, was vom Viewer verlangt wird, konnten wir auch mit diesen Beitrag enorme Reichweite erzielen. Es entstanden um die 970 Reaktionen plus vieler Kommentare.

    Auch diesen Beitrag habe ich zusätzlich mit Werbebudget (lediglich 15 Euro) gepusht. Somit haben wir dadurch binnen 2 Tagen enorme Reichweite erzielen können. Auch hier lagen die Kosten pro Ergebnis bei 0,01 Euro (Siehe 2. Grafik)

    Hier siehst du die dazu gehörige Grafik aus dem Werbeanzeigenmanager Facebooks.

    Persönliche Postings

    Das nächste Posting Thema ist besonders wichtig für Blogger: Persönliche Posts . Zugegeben unsere Texte und Blog-Beiträge sind im Gegensatz zu anderen Bloggern eher unpersönlich, mehr sachlich. Dennoch versuchen wir in Facebook persönlich zu sein und durch solche Beiträge wie den folgenden Personen zum interagieren zu bewegen. Hier spielt auch etwas Emotionales mit, was ich in der Beschreibung gelb umrandet habe. Da ich wirklich lange Zeit nicht mehr bei meiner Mutter und meinem kleinen Bruder in Japan war, wollte ich das unserer Community verdeutlichen.

    Ich habe hier ein Bild meines kleinen Bruders eingefügt, sowie noch einen Textbaustein, der die Community darauf hinweisen soll, dass ich nach Japan gehe. Ich frage und rufe zur Diskussion auf, ob die Community denn VLogs von mir und meiner Reise wünscht.

    Das Ergebnis war sehr schön, denn ohne jegliche Werbemaßnahmen haben sich viele unserer Community zum Kommentieren und Liken bewegen lassen. Das hat mich natürlich sehr berührt, dass sich unsere Community für mich sehr viel freut.

    Saisonale Postings

    Eine weitere sehr wertvolle Posting Kategorie reiht sich unter das Saisonale Posting ein. Es gibt verschiedene Events im Jahr, Gemüsesorten wachsen nur im Herbst oder es ist irgendetwas auf der Welt, wovon dein Blog unmittelbar betroffen ist. Nutze solche saisonalen Dinge um einen kurzweiligen Trend mitzumachen.

    Passend zur Fußball WM haben wir vor dem Südkorea vs. Deutschland Spiel einen Facebook Beitrag veröffentlicht, der während dieser Zeit super Fahrt aufgenommen hat. Auch nach dem Spiel waren die Gemüter verschieden und haben noch 2 Tage danach auf den Post reagiert. Das hat uns jede Menge neue Follower für die koreanische Küche eingebracht, denn wir haben anschließend nur die Personen eingeladen, die mit dem Herz reagiert haben.

    Du kannst solche Beiträge als Foodblogger zum Beispiel auch mit bestimmten Gemüsesorten durchführen. Gemüsesorten wie Bärlauch, Mairübe, Rosenkohl, bestimmte Früchte sind Saison abhängig und erfahren jedes Jahr zur Erntezeit viel Aufmerksamkeit. Nutze das auch für dich. Mache dich schlau zu bestimmten Themen und plane einen kleinen Beitrag. Diesen kannst du dann auch zusätzlich noch mit Geld bewerben, damit du auch wirklich sicher gehst, dass dieser zur richtigen Zeit die meisten Leute erreicht.

    Für diesen Beitrag habe ich ebenfalls etwas bezahlt, das erkennst du am gelben Balken unter dem Post. Dieser zeigt dir an, wie viele Personen der Beitrag organisch (also durch Interaktionen ohne Bezahlung) und bezahlt erreicht hat.

    Was will unsere Community?

    Diese Kategorie von Posting ist eine Mixtur aus Umfrage und Direkte Ansprache an unsere Community. Wir fragen ab und zu Dinge, damit wir wissen, ob den Leuten das gefällt und wir das schnellstens umsetzen sollten (Bsp. Ein Kochbuch, VLog, ein bestimmtes Rezept) oder es eher nicht machen sollten.

    Du kannst solche Beiträge auch super mit persönlichen und anderen Posting-Kategorien verbinden (siehe oben mit meinem Bruder).

    Bei diesem Post haben wir auch mit minimalen Aufwand viel Interaktionen in unserer Community bewegen können. Hauptziele solcher Postings sind die Präferenzen deiner eigenen Follower zu identifizieren. Mach dir doch weniger Gedanken über deinen nächsten Post und frage stattdessen deine Community. Dadurch hast du dann sogar 2 Posts :).

    In dem nächsten Screenshot geht Matthias auf seine Südkorea Reise ein und fragt die Community nach deren Meinung. Auch hier wurden viele Kommentare und Reaktionen hinterlassen.

    Fazit

    Du hast an unseren Beispielen nun gesehen, wie wir unsere Facebook Community pflegen und angehen. Ich bin der Meinung, dass wir einen vollkommen anderen Weg als 90% der Blogger gehen. Es werden bei vielen Bloggern nur die eigenen Rezepte und Blogartikel gepostet, ohne jegliche Interaktionsaufforderung. Sie

    Jetzt mag der ein oder andere vielleicht sagen, dass unsere Community noch sehr klein ist und sich eine solche Strategie nicht positiv auswirkt. Dennoch siehst du die trotz kleinerer Community häufige Interaktionsbewegung einiger Postings. Ich bin mir darüber bewusst, dass die Schwierigkeit von Reichweite bei steigender Follower-Zahl ebenso zunimmt, aber durch solche Postings kannst du auf jeden Fall deine Community näher kennen lernen und darauf aufbauend neue Inhalte für deinen Blog kreieren.

    Schaue dir doch gerne unsere Facebook Seite genauer an. Wir haben noch viele weitere Postings, du kannst dir davon ja auch ein paar Ideen abgucken 🙂 Falls du Interesse an einer Einführung zum Facebook Marketing (Business Manager, Werbeanzeigen, Zielgruppe,…) hast dann hinterlasse einen Kommentar 🙂

  • SEO Silos ausführlicher Beitrag – SEO für Fortgeschrittene

    SEO Silos ausführlicher Beitrag – SEO für Fortgeschrittene

    Was sind SEO Silos?

    SEO Silos oder auch SEO Siloing genannt ist eine Methoden um Seiten zu strukturieren. Dabei werden die größten Themen in Silos gesteckt, auch Themensilos genannt.

    Beispiel: Für diesen Beitrag verwende ich mein Food Blog. Im Folgenden Bild sieht man ein sehr vereinfachten SEO Silo von meinem Blog.

    SEO Silo Level 1

    Warum ist aus SEO Sicht ein SEO Silo wichtig?

    Einer der ersten Patente von Google funktioniert einfach gesagt so: Die Seite die am meisten Links von außen und innen bekommt, ist die beste Webseite. Heutzutage ist das natürlich nicht mehr der Fall, der Kern bleibt aber trotzdem. Das bedeutet jetzt aber nicht, dass man tonnenweise Links von außen oder innen auf eine Seite verlinkt, das sollte man nicht machen, um nicht abgestraft zu werden. Viel mehr sollte man Google dabei helfen, die Seite besser zu verstehen. Dabei können SEO Silos dabei helfen. Ein Schaubild folgt.

    SEO Silo Level 2

    Damit Google versteht welche Inhalte zu welcher Kategorie gehören und welche Intention hinter der Seite steckt, sollten die Inhalte in den Silos geordnet werden.

    Shop: Die Intention der Nutzer ist hier, kaufen. Also weiß Google das Keywörter wie, Produkt Kaufen oder auch Produkt zu diesen Seiten passen. Hingegen welche Farben gibt es zu Produkt, würde eher nicht passen, da das ein informelle Suchanfrage ist.

    Blog: Im Blog gehören redaktionelle Inhalte. Auch sind lange ausführliche Inhalte charakteristisch für Blog Artikel. Deswegen passen hier Suchanfragen, wo der Suchende eine ausführliche Antwort erwartet. Da du bereits viele ausführliche Beiträge auf dem Blog veröffentlicht erkennt das Google und rankt die mit den richtigen Keyword.

    Rezepte (Unterthema): Rezepte sind anders als Blog-Beiträge. Eher kurz gehalten, haben immer Zutaten und eine Zubereitung. Auch sind Fotos üblich.

    Das ist natürlich nur eine Skizze, der echte Blog hat ca. 7 Haupt-Silos und ca. 10 Unter-Silos.

    Wie viel SEO Silos sollte man erstellen?

    Diese Frage kann ich pauschal nicht beantworten. Je nachdem wie groß eine Seite ist, desto größer kann eine Silo Struktur sein. Zeitungen haben eine riesen große Silo Struktur, da sie über sehr viele Themen schreiben und viele Redakteure haben. Eine kleiner Blog vielleicht 3-5 Silos (Blog, Rezepte, Glossar und FAQ).

    SEO Silos sichtbar machen

    Mit den Programmen Screaming Frog der Seiten analysieren kann, Gephie um die Daten zu visualisieren und zuletzt SigmaJS um die Daten im Browser anzuzeigen, können SEO Silos sichtbar gemacht werden. Das ist aber nur etwas für Profis. 

    Tutorial: https://www.advancedwebranking.com/blog/visualizing-internal-link-juice-using-gephi/

    Natürlich muss dafür bereits eine Webseite bestehen und eine Silos Struktur aufgebaut sein. Im idealen Fall sieht es dann folgendermaßen aus. Ich habe alle Silos auf dem Bild farbig markiert und beschriftet. Man sieht eine klare Abtrennung der Silos. (Mit rechts Klick und “Bild in neuem Tab öffnen”, kann das gesamte Bild angezeigt werden.)

    Ein gutes Bespiel – SEO Silo

    Ein schlechtes Beispiel

    Auf dem folgenden Beispiel, wurde die Silo Struktur nicht angewandt. Man sieht, dass alles durcheinander ist. Es ist keine klare Struktur sichtbar.

    Das ist ein typisches WordPress Beispiel. Es werden nur Beiträge veröffentlicht. Kategorie Seiten werden nicht richtig genutzt.

    Kategorien sollten die wichtigsten Seiten auf einem Blog sein, deswegen empfehle ich, dass die Kategorien in der Navigation und Sidebar auftauchen. Auch sollten in den Beiträgen selber die Kategorie verlinkt werden. Auch die Anzahl und Benennung der Kategorien ist wichtig. So sollte man keine Kategorie erstellen, die uninteressant sind. Auch zu viele Kategorien schaden der Seite.

    Schlechtes Beispiel – SEO Silo

    SEO Silos analysieren

    Etwas abseits von der Grafik, grün markiert ist der Shop. Dieser Silo ist etwas abgegrenzter als die anderen. Das hat den einfachen Grund, da wir den Shop intern nicht oft verlinkt haben. Wir verlinken zwar vom Shop aus auf Rezepte oder Blog-Artikel, dadurch kommen einige Verknüpfungen zustande, aber nicht von redaktionellen Inhalten auf den Shop.

    Shop Kategorien sind weiter außen

    Wenn wir noch weiter reinzoomen, erkennen wir außen viele Punkte, die ebenfalls außerhalb der Masse liegen. Diesmal bedeutet das nicht, dass diese Thematisch nicht zusammen gehören, sondern es handelt sich um Shop-Kategorien die auf viele Produkte verlinken und auch von Produkten verlinkt werden. Dadurch entstehen die vielen Linien.

    Rezept SEO Silos

    Die blauen Punkte in der Mitte die näher zusammengerückt sind (rot umkreist), sind die meisten Rezepte auf dem Blog. Außerhalb rechts unten (blau umkreist) sind die normalen Kategorie Seiten. Die zwei größten und wichtigsten Kategorie Seiten sind “japanische Rezepte” & “koreanische Rezepte”. Dadurch das sie viele Links von anderen Seiten erhalten und viele Seiten verlinken, werden Sie in der Grafik etwas größer angezeigt.

    Was lernen wir daraus?

    Alleine aus den Verlinkungen kann eine Maschine erkennen, welche Seiten Kategorie Seiten (außen) und welche Produktseiten (eng zusammen) sind.

    Du kannst aus diesen Informationen etwas lernen und auch umsetzten. Wenn die Kategorie Seite sich nicht klar von den anderen Seiten zu unterscheiden sind, kann es sein, dass Kategorie Seiten genau so behandelt werden, wie Produktseiten, was nicht gut wäre, da Kategorie Seiten meistens wichtiger als Produktseiten sein sollten.

    Außerdem sollen Rezepte und Blogs mit ganz anderen Keywords ranken. Auch die Intention der Nutzer ist verschieden. So wollen die Personen die nach Rezepten suchen, etwas kochen, suchen nach Zutaten Listen und eine Anleitung. Beispiel Keywords: “Käsekuchen Rezept”, “Käsekuchen Zutaten”, “Käsekuchen dauer”.

    Wichtige Kategorie Seiten sollten öfters von anderen Seiten verlinkt werden. Das ergibt auch aus Sicht des Nutzers auch Sinn. Ist die Seite einfacher zu erreichen, so kann die Seite öfter auch erreicht werden. Unwichtige Seiten sollten im Umkehrschluss weniger verlinkt werden.

    Auch für Suchmaschinen ist die Silo Methode sehr willkommen. Anstatt alles in /blog/ zu posten, sollte man die einzelnen Kategorien mit /rezepte/, /glossar/, /blog/ und /shop/ unterteilen, um zu zeigen, dass diese Kategorien spezifisch sind. Und nicht vergessen die interne Verlinkung die darf man bei Siloing nicht vergessen.

  • Wichtige Begriffe die jeder SEO kennen sollte!

    Wichtige Begriffe die jeder SEO kennen sollte!

    Basic Begriffe

    3 Pack / Local Pack

    Seit August 2015 hat Google die lokalen Suchergebnisse von ehemals Sieben auf Drei gekürzt. Durch die verringerte Anzahl möchte Google nur die besten Suchergebnisse für den User anzeigen.

    A/B Test

    A/B Tests werden durchgeführt um  Beispielsweise Farben oder Button einer Seite zu testen. Dabei werden Nutzter gleichmäßig auf die verschiedenen  Varianten gelenkt um später, meist nach ein paar Wochen, festzustellen das die eine Variante bessere Ergebnisse erzielt.

    Bouncerate

    Die Bouncerate definiert nicht die Ausstiegsrate! Sie sagt lediglich aus, welcher Anteil der Besucher auf einer Wevseire nur eine Seite besucht hat.

    Cloaking

    Wenn man von Cloaking spricht, wurden dem Google Bot andere Inhalte gezeigt, als den Nutzter. Verstecke Texte sind ein Beispiel für Cloaking.

    CR (Conversion Rate)

    Die Conversion Rate definiert den Prozentualen Anteil der Leute die eine Aktion durchgeführt haben. Beispielsweise ein Kauf.

    Crawler

    Crawler sind Bots, die die Seite besuchen um den Inhalt zu erfassen. Man unterteilt zwischen gutartige und bösartige Crawler. Gute Crawler erfassen die Seite um die Seite zu analysieren oder wie der Google Crawler die Seite zu indexieren. Bösartige crawler kopieren Inhalte, um diese in nachgang illegal zu nutzten.

    CTR (Click Trouth Rate)

    Seit August 2015 hat Google die lokalen Suchergebnisse von ehemals Sieben auf Drei gekürzt. Durch die verringerte Anzahl möchte Google nur die besten Suchergebnisse für den User anzeigen.

    Duplicate Content

    Seit August 2015 hat Google die lokalen Suchergebnisse von ehemals Sieben auf Drei gekürzt. Durch die verringerte Anzahl möchte Google nur die besten Suchergebnisse für den User anzeigen.

    Manual Penalty

    Manuel Penatly sind manuelle Strafen die Google verhängt, wenn z.B. Seitenbetreiber ihre Backlink-Profil nicht natürlich ist und den Richtlinien von Google nicht entspricht. Siehe auch Black hat SEO

    PageRank

    Der PageRank-Algorithmus ist ein Verfahren, eine Webseite zu bewerten. Dabei wird jedem Element ein Gewicht, der PageRank, aufgrund seiner Verlinkungsstruktur zugeordnet.

    Robots.txt

    In der robots.txt können Verhalten für Bots gesteuert werden. Der Bot muss sich aber nicht an die Datei halten.

    Serp

    Search Engine Results Pages sind Suchergebnisseiten, die eine Suchmaschine generiert. Meist werden die Einträge nach Relevanz sortiert.

    Satellite Sites

    Der PageRank-Algorithmus ist ein Verfahren, eine Webseite zu bewerten. Dabei wird jedem Element ein Gewicht, der PageRank, aufgrund seiner Verlinkungsstruktur zugeordnet.

    SISTRIX Sichtbarkeitsindex

    Der Sistrix Sichtbarkeitsindex wird in der SEO Szene als Kennzahl für die Klassifizierung einer Seite hinzugezogen.

    Time On Site

    Hier wird die Verweildauer, des User auf der Webseite gemessen. Wie lange hält sich der User auf der Website auf inkl. Unterseiten

    User Agent

    Bei dem User-Agent handelt es sich um ein HTTP-Code Protokoll, über welches Information über das Abfragende Gerät, übermittelt werden.

    XML Sitemap

    Eine XML-Sitemap ist eine Auflistung aller URLs einer Website im XML-Format. Diese wird z.B. von Google Search benötigt um die Webseite besser zu finden bzw. zu indexieren.

    Wikipedia Link

    Wikipedia ist grösste und freie Enzyklopädie im Internet. In vielen Redaktionelle Beiträgen wird auf auf Wikipedia als Quelle verwiesen.ö


    White-/ Grey- / Black Hat SEO

    White Hat SEO

    SEO-Maßnahmen die laut den Google Richtlinien erlaubt sind.

    Grey Hat SEO

    Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich bei Grey Hat SEO, um Maßnahmen die in einer grau Zone bewegen.

    Black Hat SEO

    SEO-Maßnahmen die laut den Google Richtlinien nicht erlaubt sind. Teilweise auch vom Gesetzt, wie Beispielsweise: hacken von Webseiten.


    Google

    Google Adwords

    Google Ads ist ein Werbesystem von Google. Werbetreibende können hiermit Anzeigen schalten, die sich vor allem an den Suchergebnissen bei Nutzung der unternehmenseigenen Dienste orientieren.

    Google Analytics

    Google Analytics ist ein Trackingtool, dass den Datenverkehr von Webseiten analysiert

    Google Penalties

    Penalties ist die negative Auswirkung auf das Suchranking einer Website, wenn Webmaster Praktiken anwenden, die gegen die Richtlinien verstoßen. Änderungen der Strafe können nach Aktualisierungen der Google-Suchalgorithmen oder nach manueller Überprüfung festgestellt werden

    Google Search Console

    Google Search Console ist ein kostenloses Analysetool bei der Suchmaschinenoptimierung unterstützt

    Google Suggest

    Google Suggest ist eine Erweiterung der Internet-Suchmaschine Google zur Vorschlagssuche, bei der während des Tippens eines Suchworts bereits beliebte Stichwörter, die ein entsprechendes Präfix besitzen, mit einer geschätzten Trefferzahl aufgelistet werden.


    OnPage SEO

    Als OnPage SEO bezeichnet man, alle Optimierungsmaßnahmen die auf einer Seite erledigt werden. Daher auch der Name.

    Above The Fold

    Above the fold wird der Webseiten Bereich genannt dem man als erstes sieht ohne scollen zu müssen

    H-Tags

    auch Header bzw Überschriften genannt. Es gib in der Regel 6 Header (h1,h2,h3, …). Wichtig ist das diese auch in einer richtigen reihenfolge benutz werden. Ähnlich wie bei einem Buch die Kapitel

    Interne Links

    Interne Links sind verweise zu anderen Unterseiten deiner Webseite. Der User verlässt beim Klicken nicht deine Webseite.

    Keyworddichte

    Die Keyworddichte ist das Verhältnis von Keywords zur Gesamtanzahl der geschrieben Wörter innerhalb eines Beitrages/Textes.

    Link Juice

    Mit Link Juice wird die Verteilung von Backlinks innerhalb einer Webseite beschrieben.

    Longtail Keyword

    Long Tail Keyword beschreibt eine länger Folge von Keywords, meisten beschreibt es einen Satz oder Frage und damit erreichst du eine Nischenbereich

    Shorttail Keyword

    Bei Short Tail Keywords handelt es sich um Suchbegriffe, die aus nur einem oder zwei Wörtern bestehen.

    Wdf Idf

    WDF*IDF ist ein in der Suchmaschinenoptimierung oft verwendetes Tool zur Berechnung der Relevanz von eigenem Content im Verhältnis zu Inhalten anderer Webseiten und Blogs. WDF steht für „Within Document Frequency“ und bemisst die Häufigkeit aller Worte, die in einem Text vorkommen und kategorisiert diese nach Gewichtung. [Quelle: https://de.ryte.com/wiki/WDF*IDF]


    OffPage SEO

    Als OffPage SEO bezeichnet man alle Optimierungsmaßnahmen die außerhalb einer Seite statt finden.

    Backlinks

    Backlinks sind Verlinkung von Websites, die auf die eigene Website verweisen. Diese Links sind wichtig für das Ranking in allgemeine Suchmaschinen.

    Bad Neighboarhood

    Bad Neighbourhood steht für eine schlechte Nachbarschaft, in der sich eine Website befindet. Darunter versteht man die Nähe zu Seiten, die gegen Richtlinien der Suchmaschinen verstoßen

    Linkbuilding

    Das Linkbuilding ist ein wichtigster Teil der OffPage-Optimierung. Der Begriff Linkaufbau bezeichnet die Akquise von Backlinks, auch Rückverweise genannt, also Links, die auf die eigene Webseite verweisen.


    Meta Tags

    Canonical

    Der Canonical Tag wird eingesetzt, um Webseiten mit doppeltem Inhalt richtig zu Kennzeichen. …

    Follow / Nofollow

    Wird ein Link oder ein Dokument mit dem Attribut rel=”nofollow”, bzw. content=”nofollow” (für ganze Dokumente) versehen, wird Google dem Link bzw. den Links auf dem Dokument nicht folgen. Das hat Auswirkungen auf den Linkjuice.

    Hreflang Tag

    Das x-default-Tag für nicht übereinstimmende Sprachen verwenden. Der reservierte Wert hreflang=”x-default” wird verwendet, wenn keine andere Sprache bzw. Region mit der Browsereinstellung des Nutzers übereinstimmt.

    Index / Noindex

    Mit dem Eintrag „noindex“ in den Meta-Tags wird einem Suchmaschinen-Robot mitgeteilt, dass die besuchte Seite nicht in den Index aufgenommen werden soll. Webmaster können mit dem „noindex somit aktiv beeinflussen, welche URls indexiert werden sollen und welche nicht.

    Meta Description

    OGG

    Ogg ist ein Container-Dateiformat für Multimedia-Dateien, kann also gleichzeitig Audio-, Video- sowie Textdaten enthalten. Ogg wurde mit dem Ziel konzipiert, eine freie und von Softwarepatenten unbeschränkte Alternative zu proprietären Formaten zu bieten, um Multimedia-Inhalte effizient zu speichern und zu streamen.

    Meta Title

    Als Meta Title wird ein Text im Head-Bereich des HTML-Codes bezeichnet, mit dem der Titel jeder einzelnen Seite einer Website festgelegt wird. Ähnlich eines Buchtitels


    Google Updates

    Hummingbird

    Um die Suchanfragen der Nutzter besser zu verstehen, hat Google 2013 das Hummingbird Updates herausgebracht. Es soll ins besonders Spracheingaben besser interpretieren können.

    Mobile First Index

    Der Mobile First Index kommt laut Google 2018. Wann weiß selbst Google nicht genau. Das besondere bei diesem Update ist, das nicht mehr die Desktop Seite bewertet wird, sondern die Mobile Seite in den Vordergrund rückt.

    Panda

    Die Panda Updates sollen schlechten, also qualitativ schlechten Content abstrafen.

    Penguin

    Die Penguin Updates werten Links die nicht natürlich entstehen ab. Außerdem werden Link Netzwerke abgestraft.

    Phantom

    Updates die als Phantom bezeichnet werden, sind vom Google nicht kommentiert worden.

    Rankbrain

    Die Künstliche Intelligenz von Google heiß Rankbrain. Diese wurde 2015 in das Core-Algorythmus hinzugefügt.


    Status Codes

    200

    Der Statuscode 200 gibt an, dass keine Weiterleitung oder Fehler auf der Seite vorhanden ist.

    301

    Der Code 301 bedeutet, das eine permanente Weiterleitung zu einer anderen Seite eingerichtet wurde.

    302

    Im gegensatz zum 301 Statuscode, gibt der Code 302 an, dass die Seite nur temporär weitergeleitet wird.

    404

    Der typische 404 Error Code gibt an, dass eine Seite nicht aufrufbar ist.

    410

    Wenn eine Seite gelöscht wurde, gibt man statt 404 Error, den 410 Statuscode aus.

  • Social Engineering / Human Hacking wie man sich dagegen wehrt

    Social Engineering / Human Hacking wie man sich dagegen wehrt

    Bevor wir starten, was ist eigentlich Social Engineering, manchmal auch als Human Hacking bezeichnet.

    Als Social Engineering bezeichnet man heute, die Manipulation von Nutzern im Web. Dabei versucht der Hacker über psychologische Tricks, das Opfer so zu manipulieren, dass diese z.B. persönlich Daten von sich gibt oder gewisse Sachen für eine Person macht.

    Beispiele von Social Engineering

    Es gibt bekannte aber auch fast unbekannte Methoden, die die Hacker benutzen, um an ihr Ziel zu kommen. Einige Beispiele habe ich aufgelistet, damit es verständlicher ist, worauf man achten muss.

    Beispiele in der Natur

    Warte mal? Was hat denn die Natur damit zutun? Vieles, denn wir sind auch keine Roboter, sondern Menschen die aus Fleisch und Blut gebaut sind. Wir finden uns zwar super schlau, doch sind wir doch wie viele anderen Tiere und machen Fehler. Das hat damit zutun, dass wir nicht über jede Sache nachdenken können, da wir sonst komplett überfordert wären. Deswegen hat unser Gehirn einige Tricks auf Lager, die das Denken vereinfachen. Doch das kann man leider ausnutzten!

    Das Truthahn

    Das Gehirn des Vogels ist so programmiert, dass wenn die Kinder des Vogels anfangen zu schreien, ein Instinkt vom Truthahn geweckt wird und es dann anfängt die Kinder zu füttern. Soweit so normal. Nun haben Wissenschaftler ein Feind des Truthahn an die Leine gebunden und zum Truthahn geführt. Da es ein Feind ist, hat der Truthahn also aggressiv reagiert, um den Feind zu verscheuchen. Hat man aber das Geräusch der schreienden Kinder dabei abgespielt, fing der Truthahn an, den Feind füttern zu wollen.

    Beispiele bei Menschen

    Drucker in der Universität

    Das Versuchsfeld war so aufgebaut. Man hat ein Drucker in der Universität gesucht, wovor eine lange Schlage stand. Das Ziel war es, sich nach vorne zu schleichen. Aber so, dass die Leute nicht verärgert wurden. Dabei hat man viele Sätze probiert, drei davon waren sehr interessant.

    Entschuldige, ich habe 5 Seiten zu kopieren. Kann ich bitte den Drucker nutzten?

    Das überraschende ist, bereits jetzt haben 60% der Leute dem zugestimmt, da sie wahrscheinlich davon ausgehen, dass man nicht ohne Grund fragt. Das wirklich interessante kommt aber noch!

    Entschuldige, ich habe 5 Seiten zu kopieren. Kann ich bitte den Drucker nutzten, weil ich in Eile bin?

    Ich denke, das ist nicht sehr überraschend. 94% der Leute haben ok gesagt. 6% waren wohl selber in Eile oder waren Egoisten, wer weiß. Da wir eine soziale Gesellschaft sind, helfen wir uns gegenseitig. Jetzt wird es interessant.

    Entschuldige, ich habe 5 Seiten zu kopieren. Kann ich bitte den Drucker nutzten, weil ich kopieren muss?

    Hast du es gemerkt? Der Grund ist eigentlich offensichtlich und irrelevant. Doch für die Erfolgsquote in dem Beispiel hat es eine sehr große Rolle gespielt. Denn alleine das Wort “weil”, macht den Unterschied aus. Denn das Ergebnis war fast gleich wie bei dem zweiten Beispiel mit guten Grund.

    Was heißt das also? Reicht wirklich allein die Begründung aus, egal wie offensichtlich und dumm sie manchmal ist? Leider ja… Wir sind auch nur Menschen, die wie oben beschrieben, bei vielen Sachen nicht aktiv nachdenken können. Wir hören nur das “weil” und schon wissen wir, was danach kommt, zumindest denken wir das.

    Autorität ausnutzten

    Dabei hat man folgenden Versuchsaufbau gehabt. Eine Person hat sich als Sicherheitspersonal verkleidet und beim anderen Mal nicht. Um zu messen, in wie weit die Personen der Person vertrauten und Befehle von ihm befolgten, zählten die Wissenschaftler, wie oft die fremden Passanten an der Straße den Anweisungen von dem vermeintlichen Sicherheitspersonal befolgten. Wenig überraschend war das Ergebnis und zugleich etwas beunruhigend. Denn die Anzahl derer die den Anweisungen der Person befolgten, war viel höher, wenn die Person sich verkleidet hatte, als mit normaler Kleidung. Ist ja soweit auch richtig, da Autoritäten zu respektieren sind und meistens auch mehr Wissen. Doch können Betrüger dies ausnutzten und sich z.B. als Polizist, Sicherheitspersonal, Arzt usw. verkleiden und dies ausnutzten.

    Was können wir also dagegen tun?

    Im Prinzip kaum was, da wir nicht jedes Mal nachdenken können. Vor allem wissen wir nicht, wann es an uns angewandt wird. Doch gibt es ein paar Dinge, die man generell beachten sollte. Auch ist es natürlich gut, wenn man von gewissen Methoden gehört hat, da man somit bei gewissen Situationen sich besser verhalten kann.

    1. Persönliche Daten nie an Dritte weiter geben, nur wenn man weiß, was man tut.
    2. Die URL der Webseite ganz genau anschauen. Ist das nicht die übliche Domain, also bei Amazon.de sondern udu3548.to/amazon, dann sollte man lieber nichts eingeben.
    3. Keine Geräte also Speicherkarten, USB Sticks oder Festplatten die man findet einfach so in den PC hineinstecken.

    Einige Fälle die mir bekannt sind

    USB Stick, Speicherkarte oder Festplatte auf der Straße gefunden

    Ist es nicht sehr verlockend, wenn man ein Speichermedium auf der Straße oder im Büro gefunden hat, diesen in den PC zu stecken um nachzugucken was drauf ist, um so die Neugier zu stillen und natürlich den Besitzer ausfindet zu machen? Mach das auf gar keinen Fall! Denn vor allem im Büro können Hacker mit dieser Methode in Systeme hinein, die eigentlich von außen gar nicht erreichbar sind. Außerdem können vor allem im Büro, sensible Daten gelöscht oder im schlimmsten Fall vom Hacker ausspioniert werden.

    Autoritäten mit gesunden Menschenverstand misstrauen

    Das heißt jetzt nicht, das man keine Polizisten oder Ärzte vertrauen soll. Das wäre nicht die Lösung. Man sollte vor allem im Ausland, bei Autoritäten etwas achten, da Betrüger sich machmal als diese verkleiden, um die ahnungslosen Touristen zu betrügen.

    Ein Beispiel sind Geschwindigkeitsüberschreitungen. Wenn man sich sehr sicher war und die Strafe als unangemessen beachtet, sollte man z.B. den Dienstausweis sich zeigen lassen. Auch kann man, wenn man sich sehr sicher gehen möchte, auch zur nächsten Polizeistation fahren, dort würde man das klären können.

    Im Internet gilt, die Polizei, dein Arzt oder deine Bank würde nie nach sensiblen Daten wie Passwörter, komplette Adressen oder Dokumenten fragen. Kommt also eine E-Mail in dieser Richtung, sollte man bei Skepsis die Firma / Behörde selber kontaktieren, indem man im Internet nach der Telefonnummer oder E-Mail sucht.

    Haben sie sich gerade aus Pakistan eingeloggt?

    Wir kennen es mittlerweile. Wenn man sich bei gewissen Anbietern von einem neuen PC oder Smartphone einloggt, bekommt man eine E-Mail oder Benachrichtigung auf das Handy, dass sich gerade jemand in dein Account eingeloggt hat. Das es in den meisten Fällen du bist ist es ja auch richtig. Auch bei einem Hacker Angriff, kann man seine persönlichen Daten schützten, indem man auf “Nein ist war das nicht” klicken kann.

    Doch was wäre, wenn das Hacker ausnutzten würden. Genau diesen Fall hatte ich vor 2 Monaten. Ich bekam also eine E-Mail von AirBnb, dort stand, dass sich einer in mein Account eingeloggt hat und das vor allem aus Pakistan. Ich war erstmal direkt sehr erschrocken, da ich tatsächlich ein AirBnb Account habe und wollte fast auf den Button von der Mail klicken, als ich dachte, da stimmt doch was nicht!

    Zum Check, ob die E-Mail wirklich von AirBnb kam habe ich als erstes den Versender gecheckt, dieser war nicht XXXXXX@airbnb.com, also schon mal sehr verdächtig. Aber aufpassen, Hacker können auch den Versender manipulieren, sodass tatsächlich XXXXXX@airbnb.com steht. Als zweites habe ich noch aus Interesse den Link gecheckt ohne ihn anzuklicken. Das kann man machen, indem man mit der Maus auf den Link rüberfährt und Links unten den Link betrachtet. Dieser war ebenfalls nicht von airbnb.com. So wusste ich, die Mail kann ohne Probleme in den Spam.

    Eine Mail von Strato unseren Server Anbieter

    In dieser Mail hieß es, das wir mit über 200€ im Zahlungsrückstand sind und der Account dementsprechend gesperrt wurde. Wir sollen nach einem Link klick, die Zahlungsdaten erhalten und somit den Account wiedererhalten.

    Also habe ich die zwei Tests wieder gemacht. Erstes Versender geguckt, wieder nicht Strato sondern eine Kryptische E-Mail. Auch der Link war sehr kryptisch und war nicht von dem Server Anbieter und zuletzt um sicher zu gehen, dass ich keine wichtige E-Mail lösche, habe ich mich in mein Account von Strato eingeloggt und die Zahlungen eingesehen. Alles vorbildlich bezahlt. Also kann die E-Mail auch weg.

    Das gute an der E-Mail war, dass wir tatsächlich bei Strato sind und ein ahnungsloser, vielleicht wirklich auf den Link geklickt hätte. Man sollte solche Sachen nicht als Garantie sehen. Man kann mittlerweile mit einfachen Tricks über sehr viele Informationen kommen, auch welchen Server Anbieter man hat.

    Quellen

    • https://www.youtube.com/watch?v=yY-lMkeZVuY&list=WL&index=8&t=0s
    • https://www.youtube.com/watch?v=siqk3xZqA0M&list=WL&index=7&t=0s
  • Wie Unternehmen, Organisation und Regierungen Daten besser darstellen / manipulieren!

    Wie Unternehmen, Organisation und Regierungen Daten besser darstellen / manipulieren!

    Warum ich diesen Beitrag schreiben? Ich habe keine bösen Absichten, sondern eher gute. Im Zeitalter der Daten, sollte jeder Daten analysieren können. Warum das wichtig ist? Weil Beispielsweise Politiker oder Hilfsorganisationen gerne schummeln, um Ihre Position zu verbessern. Natürlich ist das wenn man es richtig macht, nicht illegal und ist mittlerweile Alltag geworden, aber aus diesem Grund sollten wir uns schützen, indem wir verstehen, wie Daten besser dargestellt werden.

    1. Statistiken durch Komprimierung verbessern

    Statistik 1 und 2 haben die gleiche Datenbasis. Dennoch sieht Statistik 1 besser aus, als Statistik 2. Das liegt daran, weil die Winkel in der Statistik 1 größer sind als auf der zweiten Statistik.

    2. Nur die guten Seiten zeigen

    Auch hier wurden keine Daten verfälscht. Dennoch sieht die erste Grafik besser aus als die zweite. In diesem Fall wurde der guter Teil der Grafik verwendet, damit der Absturz nicht zusehen ist. Dieser Anwendungsbeispiel kann natürlich nicht immer eingesetzt werden. Aber Firmen die eine schlechte Phase hatten und sich nach einiger Zeit wieder erholen, können diese Methode nutzen, um die Zahlen zu verschönern, ohne die Daten zu manipulieren.

    3. Wachstumsraten von Wachstumsraten

    Nehmen wir an, die Regierung verlautbart, dass die Arbeitslosenquote von 3,5% auf 4,15% angestiegen ist. Jeder würde jetzt die Differenz zwischen den beiden Zahlen berechnen, das wäre in diesem Fall 0,65%.

    Eine Zeitung die eine Schlagzeile daraus machen möchte, könnte anders vorgehen. Man nehme 0,65% von 3,5%, das sind 18,57%. Wenn man möchte, kann man auch Aufrunden, sodass man bei 19% liegen würde. Krass oder?

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    Ein reales einfaches Beispiel? Klar!

    Mittelmeerkost senkt das Diabetesrisiko um 30%!

    Jeder würde bei dieser Nachricht denken, klar wenn man Mittelmeerkost zu sich nimmt, dann nimmt das Diabetesrisiko extrem ab. Viele würden jetzt denken, dass 30 von 100 weniger an Diabetes erkranken, das ist aber nicht der Fall. Denn wenn man die absolute Differenz anguckt, sind es lediglich 1,9 Prozentpunkte… also von 8,8% auf 6,9%. Immerhin etwas, aber lange nicht soviel wie 30% (eigentlich 27,5%).

    4. Rabatt statt Aufschlag

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    BeispieleBarzahlungKartenzahlung
    5% Rabatt  Barzahlung
    10€10,5€
    5% Aufschlag
    Kartenzahlung
    10€10,5€

    Diese Methode kann nicht 1 zu 1 übernommen werden, da gängige Zahlungsarten nicht mehr benachteiligt werden dürfen. Da das nur ein Beispiel ist, kann es uns egal sein.

    Dieses Beispiel zeigt wie Wörter eine große Rolle spielen können. Statt Aufschlag verwendet man Rabatt, um die Aktion zu verschönen.

    Beispiel 1: Vermittelt uns einen Gewinn (sehr positiv) wenn wir Bar zahlen. Falls wir mit der Karte zahlen, werden wir kein Gewinn erhalten (etwas negativ), aber auch kein Verlust (neutral) hinnehmen, da das Produkt 10€ kostet und man 10€ bezahlt.

    Beispiel 2: Wenn wir diesmal mit Bar zahlen, erleiden wir kein Gewinn, noch ein Verlust, da wir 10€ zahlen und das Produkt auch 10€ kostet (neutral). Wenn wir uns entscheiden mit Karte zu bezahlen, so  werden wir ein Verlust erleiden, da wir 50 Cent mehr zahlen müssten (sehr negativ).

    Als Tabelle sieht es dann so aus:

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    BarzahlungKartenzahlung
    Rabattsehr positivetwas negativ & neutral
    Aufschlagneutralsehr negativ

    5. Balken Diagramme die Y-Achse

    In Diesem Beispiel mit den 3 Balkendiagrammen wurden immer die gleichen Daten verwendet. Es wurde nichts abgeschnitten und auch nichts aufgerundet. Bei diesem Trick wird die Y-Achse verändert. So gut wie keiner schreibt vor, mit welchem Wert die Y-Achse starten soll. Bei Diagramm ist es 1, Diagramm 2 fängt mit 4800 an, da Mittwoch einen Wert von 4870 hat und zuletzt Diagramm 3 mit 3246,7 (das ist die Hälfte vom höhsten Wert).

    Diagramm 1: Könnte man verwenden um Unruhen zu verschleiern. Beispielsweise bei Umsätzen in Monat, wenn man verhandelt, ob im Winter das Werbe Budget gekürzt werden muss. Durch die ebene sieht es aus, als wären die Monate alle gleich gut.

    Diagramm 2: Könnte man für Statistiken nutzen, die beweisen sollten, dass gewisse Tage, Monate oder andere Daten gegenüber anderen gravierend unterscheiden.

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    Oder man nimmt den mittleren Weg

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    Dieses Balkendiagramm verwende ich zum Beispiel, für mein Tool Snackanalytics, da Balkendiagramm 1 zu flach ist und Balkendiagramm 2 zu unruhig. Für das Tool ist es wichtig, Auffälligkeiten zu zeigen aber dennoch nicht zu radikal zu wirken, damit man keine falschen Interpretationen aus einer Grafik zieht. In diesem Beispiel könnte man meinen, dass Mittwoch sehr schlecht laufen würden, wenn man Diagramm 2 anguckt. Problematisch ist auch Diagramm 1, da man dort nur mit Mühe erkennen kann, welche Tagen gut und welche schlecht laufen. Alles eine Sache der Anwendung und Interpretation.

    Quellen:

    • https://www.youtube.com/watch?v=Db2VMc69urk
    • http://www.a-ch-d.eu/materialien/opt_labyr/So%20l%C3%BCgt%20man%20mit%20Statistik.pdf
    • https://www.welt.de/wissenschaft/article141476694/Wie-wir-mit-Statistiken-in-die-Irre-gefuehrt-werden.html

  • SEO Tools die ich nutze

    SEO Tools die ich nutze

    Hier eine Liste der SEO-Tools die ich nutze.

    • ANF: Auch für Anfänger
    • PROFI: Für Profis

    Browser Plugins (Chrome):

    • ANF: Auch für Anfänger
    • PROFI: Für Profis
    • Meta SEO inspector (Meta Daten auf einem Blick – ANF)
    • Redirect Path (Redirects prüfen – ANF)
    • SEO Dashboard von TechnicalSEO.de (Dashboard mit vielen Links – ANF)
    • Twinword Finder (Wörter und Wortkombinationen im Text finden – ANF)
    • Mozbar von moz (Linkdaten von der Seite – ANF)
    • Tag Assistant (Google Tag Manager Assistant – PROFI)
    • EditThisCookie (Browser Cookies editieren und löschen – PROFI)
  • Priming im Marketing & Werbung

    Priming im Marketing & Werbung

    Priming zu erklären fällt mir schwer. Deswegen werde ich es anhand Beispielen erklären. Wenn du genaueres über diesen psychologischen Effek wissen möchtest, kannst du gerne bei Wikipedia oder Ryte nachgucken, dort erklären es sie dir ausführlicher. Ich möchte im Bereich Werbung und Marketing gehen.

    Einfach erklärt funktioniert das Gehirn so. Wenn du einen Reiz also Beispielsweise ein Geruch, ein Wort oder ein Bild siehst, es mit einem anderen Objekt, Unternehmen oder Emotion verbindest.

    Semantisches Priming

    Bei dem Getränk Cola fällt dir mit Sicherheit die Firma Coca Cola ein. Das ist der sogenannte semantische Priming Effekt. Bei diesem werden Wörter mit z. B. Firmen verbunden. Andere Beispiele sind:

    • Haarausfall = Alpecine
    • Handy = IPhone (Apple)
    • Taschentuch = Tempo
    • Klebeband = Tesafilm

    Affektives Priming

    Bei dem affektiven Priming werden Emotionen mit anderen Reizen verbunden. Beispiele sind:

    • Redbull = Sportlichkeit, Leichtigkeit (Slogan: Redbull verleiht Flügel)
    • Coca Cola = Freude, Gemeinsamkeit (Slogan: Taste The Feeling)

    So jetzt wissen wir was Priming ist, jetzt zeige ich euch eine Studie die das Beweist.

    Der amerikanische Psychologe John A. Bragh zeigte in einem Experiment, dass bloße Wörter, die Emotionen von Probanden und demnach auch deren Verhalten beeinflussen können. Er zeigte einer Gruppe von Probanden Wörter die mit dem Alter assoziiert werden. Also Wörter wie Glatze, Vergesslichkeit, humpeln und schwach. Den anderen Wörter die die jungen Jahren beschreiben. Also Beispielsweise: Gelenkig, Sport, Party und spontan. Danach maß er die Zeit, die die Personen aus dem Raum brauchten. Und unglaublich, die Probanden die die Wörter wie Glatze und Vergesslichkeit gelesen haben, gingen langsamer aus dem Raum, als die andere Gruppe.

    Du glaubst der Studie nicht? Dann lass uns ein Experiment machen!

    Ich zeige dir jetzt Wörter die du schnell lesen sollst. Probieren wir es aus!

    1. Wolken
    2. Papier
    3. Sahne
    4. Schnee
    5. Eisbär
    6. Was trinkt die Kuh?

    Milch? Sicher? Eine Kuh trinkt Wasser. Da hat dich dein Gehirn im Stich gelassen. Aber das ist nichts schlimmes. Denn dein Gehirn muss effizient arbeiten und Abkürzungen nehmen, da es sonst überlastet wäre. Wieso hast du eigentlich an Milch gedacht, obwohl es ja eigentlich vollkommen falsch ist und wir alle genau wissen, das Kühe keine Milch trinken.

    Die Erklärung ist relativ simpel. Alle Wörter in der Liste sind weiß oder werden zumindest mit weiß assoziiert. Das Gehirn dachte sich also unterbewusst, wenn bei Punkt 6 ein Wort oder Frage kommt, muss es wohl auch weiß sein. Und da die Antwort so verlockend war, hast du an Milch gedacht.

    Bedeutet das jetzt, dass du keine Kontrolle über deine Denkweise hast? Nein das ist nicht der Fall. Im Buch “schnelles Denken & langsames Denken” erklärt Daniel Kahneman dass es 2 Systeme gibt. Das erste unbewusste. Dieses System ist schnell und läuft unbewusst ab. Was ist 2+2? 4 klar muss man nicht nachdenken. Hingegen 84 x 42 kann man nicht schnell beantworten. Da muss das 2 System dran, dass langsam ist. Und genau so ist das auch beim Priming. Priming läuft im ersten System. Wenn du es aber kontrollieren möchtest, schaltest du das zweite System ein und hinterfragst, ob die Entscheidung von System 1 auch richtig war. Bei dem Milch Beispiel ist es wahrscheinlich automatisch passiert und spätestens, als ich es aufgelöst habe. Wichtig noch zu wissen, du kannst aber nur dann das zweite System einschalten, wenn dir auch bewusst wird, dass System 1 eine Entscheidung getroffen hat, da es sonst alles unbewusst abläuft.

    Wie kann man also als Firma vom Priming profitieren?

    Redbull

    Wie ich schon in der Erklärung oben genannt habe, kann man gewisse Werbespots oder Marketing Kampagnen ausstrahlen lassen, um bei den Kunden ein Wort, Gefühl oder Bild in das Gedächtnis einzupflanzen. Die Marke Redbull sponsert Spitzen- und vor allem Extremsportler. In den Werbe-Clips werden Aufregende Abenteuer gezeigt. Und der Slogan der letzten eingeführt wurde. “Redbull verleiht Flügel” jeder weiß, dass man keine Flügel von Redbull bekommt, aber man muss automatisch an Leichtigkeit denken. Sodass die Assoziation entsteht, dass wenn man Redbull trinkt, man frei und befreit wie ein Engel ist. Und natürlich Sportlich *hust* (Redbull enthält 9 Zuckerwürfel pro Dose).

    Ein Alltags Tipp

    Wenn nächstes Mal jemand fragt “Erst die schlechte oder die gute Nachricht?”, dann antworte immer mit die Gute, da auch hier das Priming wirkt.

    Beispiel gutes Priming:

    1. Die gute Nachricht: Der Umsatz ist um 43% gestiegen. (Innerlich Yass! Sehr gute Arbeit, so soll es weiter gehen. Und was ist die schlechte Nachricht?)
    2. Die schlechte Nachricht: Ein Mitarbeiter hat gekündigt. (Naja man hat ja trotzdem guten Umsatz! Aber schade, wir müsse uns drum kümmern.)

    Beispiel schlechtes Priming:

    1. Die schlechte Nachricht: Ein Mitarbeiter hat gekündigt. (Was ein scheiß, jetzt müssen wir einen neuen suchen.)
    2. Die gute Nachricht: Der Umsatz ist um 43% gestiegen. (Sehr gut, aber das mit dem Mitarbeiter müssen wir klären, sonst machen wir nächstes Quatal nicht soviel Umsatz.)