E-Rechnungspflicht ab 2025: Alles was Online-Händler jetzt wissen müssen
Die digitale Transformation des Rechnungswesens nimmt mit der verpflichtenden Einführung der E-Rechnung ab 2025 konkrete Formen an. Diese grundlegende Änderung betrifft alle B2B-Unternehmen in Deutschland und erfordert rechtzeitige Vorbereitung. Hier erfahren Sie alles Wichtige zur Umstellung.
Grundlegendes zur E-Rechnungspflicht
Ab dem 1. Januar 2025 müssen alle deutschen Unternehmen in der Lage sein, elektronische Rechnungen im B2B-Bereich zu empfangen und zu verarbeiten [1]. Eine wichtige Neuerung dabei: Eine per E-Mail versandte PDF-Rechnung gilt nicht mehr als elektronische Rechnung im Sinne des Gesetzes [9].
Was ist eine E-Rechnung? Eine E-Rechnung ist ein strukturiertes elektronisches Dokument, das der europäischen Norm EN 16931 entspricht und maschinell verarbeitet werden kann [2]. Zugelassene Formate sind:
XRechnung
ZUGFeRD (ab Version 2.0)
EDI-Verfahren
Rechtlicher Hinweis Bitte beachtet, dass dieser Beitrag keine Rechts- oder Steuerberatung darstellt und unsere Empfehlungen nicht rechtsverbindlich sind. Zudem wird dieser Blogeintrag nicht fortlaufend aktualisiert. Da sich dieses Thema ständig weiterentwickelt, können einige Informationen möglicherweise veraltet sein, obwohl wir uns bemühen, den Inhalt auf dem neuesten Stand zu halten. Vielen Dank für euer Verständnis! Dieser Beitrag dient lediglich der allgemeinen Information und Anregung. Für konkrete rechtliche oder steuerliche Fragen empfehlen wir, einen spezialisierten IT-Rechtsanwalt oder Steuerberater zu konsultieren, um alle Details individuell zu klären.
Bist du von der E-Rechnungspflicht ab 2025 betroffen? – Eine praktische Checkliste
Es gibt zahlreiche Ausnahmen, und nicht jede Rechnung muss elektronisch versendet werden. Hier erfährst du, worauf es ankommt, und mit unserer Checkliste kannst du schnell prüfen, ob du betroffen bist.
Wer ist von der E-Rechnungspflicht betroffen?
Die E-Rechnungspflicht betrifft dich, wenn du Rechnungen an Geschäftskunden (B2B) ausstellst. Aber: Für Privatkunden (B2C) und einige andere Fälle gibt es Ausnahmen.
Ausnahmen von der E-Rechnungspflicht
Die folgenden Rechnungsarten sind von der Pflicht ausgenommen:
Kleinbetragsrechnungen:
Rechnungen bis 250 € brutto können weiterhin in Papier- oder PDF-Form erstellt werden.
Fahrausweise und Tickets:
Diese sind von der E-Rechnungspflicht ausgeschlossen.
B2C-Geschäfte:
Rechnungen an Privatkunden dürfen weiterhin als PDF oder in Papierform versendet werden. Eine E-Rechnung ist hier optional.
Steuerfreie Dienstleistungen (§ 4 Nr. 8–29 UStG):
Dazu gehören unter anderem Leistungen von Heilberufen oder Finanzdienstleistungen.
Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG):
Wenn du Kleinunternehmer bist, musst du zwar E-Rechnungen empfangen können, aber du bist vom Versand befreit.
Jahresumsatz unter 800.000 €:
Unternehmen mit einem Umsatz unter 800.000 € dürfen bis Ende 2027 klassische Rechnungen nutzen – vorausgesetzt, der Empfänger stimmt zu.
Checkliste: Gilt die E-Rechnungspflicht für dich?
Mit dieser Checkliste kannst du schnell herausfinden, ob du handeln musst:
1. Stelle fest, ob du grundsätzlich betroffen bist
Ja: Du stellst Rechnungen an Geschäftskunden (B2B).
(Wenn du Rechnungen nur an Privatkunden (B2C) schreibst, gilt keine Pflicht – du bist fertig!)
2. Prüfe, ob eine Ausnahme auf dich zutrifft
Wenn du eine der folgenden Fragen mit Ja beantworten kannst, bist du von der E-Rechnungspflicht ausgenommen (muss pro Anwendungsfall geprüft werden):
Sind deine Rechnungen Kleinbetragsrechnungen (bis 250 € brutto)?
(Kleinbetragsrechnungen sind ausgenommen.)
Erstellst du Fahrausweise oder Tickets?
(Auch diese sind von der Pflicht ausgenommen.)
Bietest du steuerfreie Dienstleistungen nach § 4 Nr. 8–29 UStG an?
(Zum Beispiel Heilberufe oder Finanzdienstleistungen.)
Bist du Kleinunternehmer nach § 19 UStG?
(Kleinunternehmer sind nur zum Empfang, nicht zum Versand verpflichtet.)
Liegt dein Jahresumsatz unter 800.000 €, und deine Kunden stimmen klassischen Rechnungen zu?
(In diesem Fall kannst du bis Ende 2027 klassische Rechnungen nutzen.)
Wie interpretiere ich die Checkliste?
Wenn du Rechnungen nur an Privatkunden (B2C) stellst: Du bist nicht verpflichtet, E-Rechnungen auszustellen.
Wenn du Rechnungen an Geschäftskunden (B2B) stellst und keine Ausnahme zutrifft: Ab 2025 bist du verpflichtet, E-Rechnungen auszustellen.
Wenn du Rechnungen an Geschäftskunden (B2B) stellst und eine Ausnahme zutrifft: Du bist von der E-Rechnungspflicht ausgenommen.
Hinweis: Sobald eine Ausnahme zutrifft, musst du keine E-Rechnungen ausstellen. Prüfe daher jede Frage genau, um sicherzugehen.
Zeitplan und Übergangsfristen
Die Einführung erfolgt stufenweise [1]:
2025-2026:
Pflicht zum Empfang von E-Rechnungen für alle Unternehmen
Weiterhin Erlaubnis zur Nutzung von Papier- und PDF-Rechnungen mit Zustimmung des Empfängers
2027:
Verpflichtende E-Rechnungsstellung für Unternehmen mit Jahresumsatz über 800.000 Euro
Kleinere Unternehmen dürfen noch Papierrechnungen nutzen
Ab 2028:
Verpflichtende E-Rechnungsstellung für alle B2B-Unternehmen [3]
Bedeutung für Online-Händler
Für E-Commerce-Unternehmen ergeben sich besondere Herausforderungen [10]:
Technische Anforderungen:
Anpassung der Shop-Software
Integration von E-Rechnungsfunktionen
Automatisierte Rechnungsverarbeitung
Shopware 6 Integration
Shopware-Nutzer müssen ihre Systeme entsprechend vorbereiten. Aktuell arbeitet Shopware an einer Lösung zur Integration der E-Rechnungsfunktionalität[8].
Quelle: Shopware 6 Roadmap (Stand: 01. Nov 2024 – https://www.shopware.com/de/roadmap/)
Validator der E-Rechnungen
Es gibt einen offiziellen Validator der EU, mit dem du elektronische Rechnungen gemäß den Anforderungen des europäischen Standards für eInvoicing prüfen kannst. Der Dienst wird von der Europäischen Kommission im Rahmen des Digital Europe Programme bereitgestellt und unterstützt die Validierung sowohl über eine Web-Oberfläche als auch über REST- und SOAP-APIs. Für umfassende Konformitätstests steht außerdem das eInvoicing Test Bed zur Verfügung.
Um die Umstellung erfolgreich zu meistern, sollten folgende Schritte eingeleitet werden [11]:
Technische Vorbereitung:
Überprüfung der bestehenden Software
Implementierung notwendiger Schnittstellen
Sicherstellung der Archivierungssysteme
Organisatorische Maßnahmen:
Schulung der Mitarbeiter
Anpassung der internen Prozesse
Abstimmung mit Geschäftspartnern
Rechtliche Grundlagen
Die E-Rechnungspflicht basiert auf mehreren gesetzlichen Grundlagen[1]:
Wachstumschancengesetz
EU-Richtlinie 2014/55/EU
Umsatzsteuergesetz (UStG)
Fazit und Ausblick
Die E-Rechnungspflicht stellt einen wichtigen Schritt in der Digitalisierung des Geschäftsverkehrs dar. Unternehmen sollten die Übergangszeit nutzen, um ihre Systeme und Prozesse anzupassen[3]. Besonders Online-Händler müssen ihre E-Commerce-Systeme rechtzeitig vorbereiten, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden.
Rechtlicher Hinweis Bitte beachtet, dass dieser Beitrag keine Rechtsberatung darstellt und unsere Empfehlungen nicht rechtsverbindlich sind. Zudem wird dieser Blogeintrag nicht fortlaufend aktualisiert. Da sich dieses Thema ständig weiterentwickelt, können einige Informationen möglicherweise veraltet sein, obwohl wir uns bemühen, den Inhalt auf dem neuesten Stand zu halten. Vielen Dank für euer Verständnis! Dieser Beitrag dient lediglich der Information und Anregung. Für konkrete rechtliche Fragen empfehlen wir, einen spezialisierten IT-Rechtsanwalt zu konsultieren, um alle Details individuell zu klären.
Die Angabe eines Grundpreises ist nach der Preisangabenverordnung (§ 5 PAngV) für alle Produkte verpflichtend, die nach Gewicht, Volumen, Länge oder Fläche verkauft werden. Ein Grundpreis in „Stück“ ist jedoch nur in Ausnahmefällen erlaubt. In den meisten Fällen muss der Grundpreis in standardisierten Mengeneinheiten wie Kilogramm oder Liter angegeben werden, um die Preistransparenz zu gewährleisten
Wann darf auf die Angabe eines Grundpreises verzichtet werden?
Es gibt einige Ausnahmen, in denen keine Grundpreisangabe erforderlich ist. Diese sind im § 9 der PAngV geregelt. In diesen Fällen kann auch eine Preisangabe „pro Stück“ sinnvoll sein.
In diesen Fällen kann eine Preisangabe „pro Stück“ sinnvoll und rechtlich unproblematisch sein, da diese Produkte nicht unter die Grundpreispflicht fallen.
Rechtliche Konsequenzen bei falscher Grundpreisangabe
Händler, die die Grundpreisangaben nicht korrekt darstellen, laufen Gefahr, abgemahnt zu werden. Verstöße gegen die Vorschriften der PAngV können als wettbewerbswidrig eingestuft werden, was zu teuren Abmahnungen und Rechtsstreitigkeiten führen kann. Besonders im Online-Handel sollten Händler sicherstellen, dass der Grundpreis korrekt und gut sichtbar angegeben wird.
Fazit
Die Angabe eines Grundpreises pro „Stück“ ist in den meisten Fällen nicht zulässig. Für Produkte, die von der Grundpreispflicht ausgenommen sind, kann „pro Stück“ jedoch eine sinnvolle Alternative sein. Händler sollten sich genau informieren, ob ihre Produkte unter die Grundpreispflicht fallen, um rechtliche Probleme zu vermeiden.
Die General Product Safety Regulation (GPSR) ist eine EU-Verordnung zur Produktsicherheit, die am 13. Dezember 2024 in Kraft tritt.
Sie gilt für alle Produkte*, die in der EU an Verbraucher verkauft werden, und betrifft Hersteller, Importeure, Händler und Online-Marktplattformen.
Die GPSR fordert klare Produktkennzeichnungen und Sicherheitsinformationen, die direkt im Produktangebot angegeben werden müssen. Eine allgemeine FAQ Seite, Impressum oder Verlinkung reich nicht aus.
Händler müssen sicherstellen, dass Produkte sicher sind und Sicherheitsprobleme unverzüglich kommunizieren.
Die Umsetzung der GPSR in Shopware 6 erfordert die Bereitstellung von Sicherheitsinformationen, Herstellerkennzeichnungen und ein Rückrufmanagement.
Produkte müssen in allen relevanten Amtssprachen der EU-Staaten, in denen sie verkauft werden, Sicherheitsinformationen bereitstellen.
*Es gibt wenige Ausnahmen, die wir unten erwähnen.
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Checkliste GPSR – Bin ich betroffen?
Um festzustellen, ob du von der GPSR (General Product Safety Regulation) betroffen bist, beantworte die folgenden Fragen. Grundsätzlich gilt: Betreibst du einen Onlineshop, bist du mit hoher Wahrscheinlichkeit betroffen.
Verkaufst du Produkte in Deutschland und/oder der gesamten EU?
Ja: Du bist wahrscheinlich betroffen.
Nein: Du bist nicht betroffen.
Verkaufst du Verbraucherprodukte?
Produkte, die für Endverbraucher bestimmt sind oder von diesen genutzt werden könnten.
Ja: Du bist betroffen, wenn deine Produkte an Verbraucher verkauft werden.
Nein: Wenn du ausschließlich Produkte für Unternehmen (B2B) verkaufst, bist du nicht betroffen – dies gilt jedoch nur für spezielle Produkte wie Großanlagen. Verkaufst du hingegen Produkte, die auch von Endverbrauchern (B2C) erworben werden könnten, bist du wahrscheinlich betroffen.
Handelst du ausschließlich mit speziellen Produkten?
Wie z. B. Human- und Tierarzneimitteln, Lebensmitteln, lebenden Tieren, Pflanzenschutzmitteln, Transportmitteln oder Antiquitäten? Sobald du aber z. B. Accessoires verkaufst, bist du wieder betroffen.
Ja: Du bist nicht betroffen, da diese Produkte nicht unter die GPSR fallen.
Nein: Du bist betroffen, wenn du mit anderen Produkten handelst.
Verkaufst du Gebrauchtwaren?
Also gebrauchte, reparierte, wiederaufbereitete oder recycelte Produkte?
Ja: Du bist betroffen.
Nein: Du bist nicht betroffen, wenn du nur neue Produkte verkaufst.
Bist du Hersteller
Du bist Hersteller, wenn du ein Produkt herstellst, entwerfen oder herstellen lässt und es unter deinem eigenen Namen oder deiner eingetragenen Handelsmarke vertreibst. Auch wenn du Produkte veränderst, kannst du zum Hersteller werden.
Ja: Du bist als Hersteller betroffen.
Nein: Du bist nicht betroffen, wenn du nur als Händler ohne Produktionsverantwortung tätig bist.
Brauchst du Hilfe bei der Umsetzung? Zögere nicht, uns zu kontaktieren! Wenn du spezielle Fragen hast oder Hilfe bei der Implementierung in Shopware 5, Shopware 6, Shopify oder WordPress benötigst, kontaktiere uns! Jetzt kontaktieren!
Alles, was du über die General Product Safety Regulation (GPSR) wissen musst und wie du sie in Shopware 6 umsetzt
Die Produktsicherheit ist in der heutigen Welt von enormer Bedeutung. Vor allem in der EU, die stark auf Verbraucherschutz setzt, sind klare Regeln und Vorschriften notwendig, um sicherzustellen, dass nur sichere Produkte auf den Markt kommen. Eine zentrale Rolle spielt hierbei die General Product Safety Regulation (GPSR), die am 13. Dezember 2024 in Kraft tritt. Doch was genau bedeutet diese neue Verordnung für dich als Händler, Hersteller oder Anbieter von Online-Marktplätzen? In diesem Beitrag schauen wir uns detailliert an, welche Anforderungen die GPSR stellt und wie du diese in deinem Shopware 6 Shop umsetzen kannst.
Was ist die GPSR?
Die GPSR ist eine EU-Verordnung, die die Sicherheit von Konsumgütern regelt. Sie gilt für alle Produkte, die in der EU an Verbraucher verkauft werden, auch wenn keine speziellen harmonisierten Vorschriften für das Produkt bestehen. Ihr Ziel ist es, sicherzustellen, dass alle Produkte, die auf den Markt kommen, sicher sind und keine Gefahr für die Gesundheit oder Sicherheit der Verbraucher darstellen.
Die General Product Safety Regulation (GPSR) gilt für verschiedene Wirtschaftsakteure, die am Vertrieb von Verbraucherprodukten in der Europäischen Union beteiligt sind. Hier eine Übersicht der wichtigsten betroffenen Gruppen:
Hersteller:
Unternehmen, die Produkte herstellen oder entwickeln lassen und unter ihrem Namen oder ihrer Marke vermarkten.
Importeure:
Akteure, die Produkte aus Drittländern in die EU einführen.
Händler:
Unternehmen, die Produkte an Verbraucher verkaufen, einschließlich Einzelhändler und Online-Händler.
Bevollmächtigte:
In der EU ansässige Personen oder Unternehmen, die vom Hersteller beauftragt wurden, bestimmte Aufgaben in Bezug auf die GPSR-Pflichten zu übernehmen.
Fulfillment-Dienstleister:
Unternehmen, die Lagerung, Verpackung und Versand von Produkten für andere Händler übernehmen.
Anbieter von Online-Marktplätzen:
Plattformen, die den Online-Verkauf von Produkten ermöglichen, wie Amazon, eBay oder Etsy.
Wirtschaftsakteure im Fernabsatz:
Unternehmen, die Produkte über Distanzverkauf (z.B. Online, Telefon, Katalog) anbieten.
Die GPSR gilt für alle Verbraucherprodukte, die in der EU auf den Markt gebracht werden, unabhängig davon, ob sie neu, gebraucht oder repariert sind.
2. B2B Produkte die nicht an B2C Kunden gelangen werden
Wenn B2B-Produkte ausschließlich für den B2B-Bereich bestimmt sind, sind sie von der GPSR ausgeschlossen.
Beispiele sind:
Größere Produktionsmaschinen
Große Produktionsanlagen
Industrieöfen
Supercomputer
Großgastronomiegeräte
“Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass die GPSR ausdrücklich nicht für Produkte gilt, die nicht für Verbraucher bestimmt sind und unter vernünftigerweise vorhersehbaren Bedingungen wahrscheinlich auch nicht von Verbrauchern benutzt werden.
Beispiel: Keine Verbraucherprodukte sind etwa größere Produktionsmaschinen, die B2B an andere Unternehmen verkauft werden, die mit diesen ihre eigenen Produkte herstellen, z.B. ein Industrieofen.”
3. Produkte die vor dem 13. Dezember verkauft wurden
Produkte, die bereits vor dem 13. Dezember 2024 in der EU verkauft oder erstmals in Verkehr gebracht wurden, fallen nicht unter die neuen Anforderungen der EU-Produktsicherheitsverordnung. Diese Ausnahme ermöglicht es, solche Produkte auch nach dem Stichtag weiterhin ohne die GPSR-Kennzeichnungspflichten anzubieten und zu verkaufen.
“Allerdings wird die EU-Produktsicherheitsverordnung ab 13. Dezember 2024 nur für solche Produkte gelten, die ab diesem Datum in der EU erstmalig in Verkehr gebracht werden. Wir verstehen diese Vorschrift so, dass jedenfalls Produkte, die bereits bis einschließlich 12. Dezember 2024 in der EU erstmalig in Verkehr gebracht worden sind, auch nach diesem Datum ohne Beachtung der GPSR-Kennzeichnungspflichten angeboten und verkauft werden dürfen.”
Verkaufst du nur in die Schweiz? Dann musst du dich nicht direkt an die neue EU-Produktsicherheitsverordnung (GPSR) halten. Die Schweiz hat ihr eigenes Produktsicherheitsrecht (PrSG). Allerdings passt die Schweiz ihre Gesetze oft an EU-Recht an, um Handelshemmnisse zu vermeiden. Es könnte also sein, dass das PrSG in Zukunft Elemente der GPSR übernimmt. Für den Moment kannst du dich aber auf die schweizerischen Vorschriften konzentrieren. Beachte: Solltest du irgendwann in die EU expandieren, wird die GPSR für dich relevant
Welche Informationspflichten müssen Händler erfüllen?
1. Angaben zum Hersteller
Ein zentrales Element der neuen Regelungen ist die Angabe der Kontaktdaten des Herstellers. Jedes Produktangebot muss folgende Informationen zum Hersteller enthalten:
Name oder eingetragener Handelsname des Herstellers
Postanschrift des Herstellers
Elektronische Adresse (E-Mail-Adresse oder URL einer Website)
Diese Angaben stellen sicher, dass Verbraucher und Marktüberwachungsbehörden den Hersteller bei Bedarf direkt kontaktieren können. Hinweise zu einem FAQ, eine Verlinkung oder das Impressum reichen sehr wahrscheinlich nicht aus.
“Es ist auch möglich, hierfür einen gut sichtbaren eigenen Reiter im Online-Angebot zu platzieren. Die bloße Angabe im Impressum oder unter einer FAQ- bzw. Hilfeseite ist nicht ausreichend.”
“Die Informationen muss leicht auffindbar sein und dürfen nicht einfach so im Fließtext verschwinden. Diese können z.B. mit “Produktsicherheit” oder “Angaben zur Produktsicherheit” überschrieben werden.“
“Alle erforderlichen Informationen müssen in Ihrer Produktbeschreibung selbst enthalten sein. Nach dem jetzigen Stand der GPSR ist es nicht zulässig, externe Dokumente oder sonstige Quellen lediglich zu verlinken.”
Sollte der Hersteller keine Niederlassung in der EU haben, sind Online-Händler verpflichtet, zusätzlich die Kontaktdaten einer sogenannten „verantwortlichen Person“ anzugeben. Diese Person übernimmt die Pflichten des Herstellers innerhalb der EU und muss ebenfalls durch folgende Informationen im Produktangebot genannt werden:
Name der verantwortlichen Person
Postanschrift
Elektronische Adresse (E-Mail-Adresse oder URL)
Die verantwortliche Person sorgt dafür, dass das Produkt den geltenden Sicherheitsstandards entspricht und steht als Ansprechpartner für Behörden und Verbraucher zur Verfügung.
3. Produktbilder und Produktart
Die GPSR verlangt außerdem, dass jedes Produkt klar identifiziert werden kann. Zu den Pflichtangaben im Produktangebot gehören daher:
Abbildungen des Produkts (Produktbilder)
Art des Produkts (z.B. Kategorie oder Typ)
Produktidentifikatoren (wie Seriennummern oder Modellnummern)
Diese Informationen ermöglichen es den Verbrauchern, das Produkt eindeutig zu erkennen und seine Eigenschaften besser zu verstehen.
“Ein besonderes Augenmerk legt die Produktsicherheitsverordnung auf die Pflicht zur Abbildung des Produkts. In den meisten Fällen wird diese Anforderung durch ein Produktfoto erfüllt.”
Wenn für ein Produkt Warnhinweise oder Sicherheitsinformationen erforderlich sind – sei es durch die GPSR oder andere EU-Vorschriften –, müssen diese in den Produktangeboten enthalten sein. Die GPSR stellt klare Anforderungen an die Art und Weise, wie diese Informationen bereitgestellt werden müssen:
In einer leicht verständlichen Sprache: Die Sprache richtet sich nach dem EU-Mitgliedstaat, in dem das Produkt verkauft wird. Werden Produkte in mehreren Ländern angeboten, müssen die Warnhinweise in allen Amtssprachen der jeweiligen Länder verfügbar sein.
Auf dem Produkt oder der Verpackung: Warnhinweise und Sicherheitsinformationen sollten entweder direkt auf dem Produkt, der Verpackung oder in einer beiliegenden Unterlage gut sichtbar angebracht sein.
Muss die Chargennummer im Shop angegeben werden?
Im Entwurf der GPSR war ausdrücklich geregelt, dass Online eine Chargen- oder Seriennummer angegeben werden muss. In die Endgültige Fassung wurde diese Formulierung nicht übernommen.
“Stattdessen heißt es allgemein, dass „wesentliche Produktindikatoren“ angegeben werden müssen. Das deutet darauf hin, dass es eben keine Pflicht zur Angabe dieser Nummer im Shop gibt. Für Shopbetreiber ist dies auch günstig: Schließlich ist die Chargennummer immer nur für eine Produktcharge dieselbe. Soll heißen: Diese Nummer kann sich auch ändern.“
“Die Hersteller gewährleisten, dass ihre Produkte eine Typen-, Chargen- oder Seriennummer oder ein anderes für Verbraucher leicht erkennbares und lesbares Element zu ihrer Identifizierung tragen oder, falls dies aufgrund der Größe oder Art des Produkts nicht möglich ist, dass die erforderlichen Informationen auf der Verpackung oder in einer dem Produkt beigefügten Unterlage angegeben werden.”
Hersteller müssen keine Chargen- oder Artikelnummern vergeben, aber ihre Produkte müssen ein eindeutiges Identifikationselement haben. Dieses muss die Verwaltung und Verfolgbarkeit erleichtern, um im Falle von Rückrufen eine sichere Durchführung zu gewährleisten.
Ist die Angabe der Chargennummer also ein muss?
Nein, Händler müssen diese nicht angeben, jedoch müssen Hersteller für eine Identifikationsmöglichkeit sorgen. Es ist ausreichend, wenn diese Nummer auf dem Produkt oder der Verpackung zu finden ist, im Shop ist diese jedoch nicht nötig zu zeigen.
Nein, reine Händler:innen müssen diese Nummern nicht im Shop angeben. Wer selbst Produkte herstellt, muss aber für eine Identifikationsmöglichkeit sorgen. Das kann eine Chargennummer sein, muss es aber nicht. Die Nummer muss auf dem Produkt oder, wenn nicht anders möglich, auf der Verpackung angebracht werden.
Wenn Produkte in mehrere EU-Mitgliedstaaten verkauft und geliefert werden, müssen die Warnhinweise und Sicherheitsinformationen bereits direkt im Produktangebotin den jeweiligen Landessprachen angegeben werden. Diese Anforderungen ergeben sich aus den nationalen Produktsicherheitsgesetzen der einzelnen EU-Länder. Um sicherzustellen, dass die Kunden die wichtigen Sicherheitsinformationen verstehen, ist es daher notwendig, diese in allen relevanten Amtssprachen der EU-Staaten, in denen das Produkt angeboten wird, bereitzustellen.
Mit unserem HosonoAI, einem KI Tool, lassen sich die meisten Bereiche der Webseite kostengünstig und gut übersetzen. Schaue bei Interesse hier vorbei: https://hosono.ai/de oder buche ein Erstgespräch bei uns: Erstgespräch jetzt buchen.
Liste mit allen EU-Amtssprachen (24 bzw. 22 Sprachen):
Bulgarisch
Dänisch
Englisch
Estnisch
Finnisch
Französisch
Griechisch
Irisch (dort auch Englisch)
Italienisch
Kroatisch
Lettisch
Litauisch
Maltesisch (dort auch Englisch)
Niederländisch
Polnisch
Portugiesisch
Rumänisch
Schwedisch
Slowakisch
Slowenisch
Spanisch
Tschechisch
Ungarisch
“In der Europäischen Union gibt es 24 Amtssprachen, wobei es eigentlich 22 Amtssprachen sind, da in Irland und auf Malta auch Englisch eine Amtssprache ist. Bei einem EU-weitem Versand über einen Internetshop müssten entsprechende Informationen somit in folgende Sprachen übersetzt werden:”
“Bei dem Verkauf und der Lieferung von Produkten in mehrere EU-Mitgliedstaaten müssen die Warnhinweise und Sicherheitsinformationen in sämtlichen Sprachen bereits in den einzelnen Produktangeboten angegeben werden, die diese EU-Mitgliedstaaten in ihren jeweiligen nationalen Produktsicherheitsgesetzen vorschreiben.”
“[…] Die Warnhinweise und Sicherheitsinformationen müssen in Onlineshops in den jeweiligen Amtssprachen der Länder veröffentlicht werden, in die der Onlineshop anbietet zu liefern. Händler, die EU-bweit liefern, müssen also die gesetzlich vorgeschriebenen Warnhinweise und Sicherheitsinformationen in allen Amtssprachen der EU verfügbar machen.”
Brauchst du Hilfe bei der Umsetzung? Zögere nicht, uns zu kontaktieren! Wenn du spezielle Fragen hast oder Hilfe bei der Implementierung in Shopware 5, Shopware 6, Shopify oder WordPress benötigst, kontaktiere uns! Jetzt kontaktieren!
Umsetzung der GPSR in Shopware 6
Wie kannst du die Anforderungen der GPSR konkret in deinem Shopware 6 Shop umsetzen? Hier sind einige Schritte:
Produktinformationen und Sicherheitsdaten bereitstellen:
In Shopware 6 kannst du alle notwendigen Sicherheitsinformationen in den Produktbeschreibungen hinzufügen. Achte darauf, dass Warnhinweise und Gebrauchsanweisungen klar und verständlich dargestellt werden.Nutze benutzerdefinierte Felder, um zusätzliche Sicherheitsdaten, wie Zertifikate oder Warnhinweise, anzuzeigen. Diese können direkt auf den Produktdetailseiten angezeigt werden.
Dabei ist wichtig zu beachten, dass eine einfache Nennung in FAQs und die Verlinkung externer Quellen ungenügend ist. Siehe weiter oben. Auch müssen alle Warn- und Sicherheitshinweise in allen Amstsprachen der EU-Länder geschrieben sein, wohin geliefert wird. Auch hier siehe weiter oben.
Herstellerkennzeichnung hinzufügen:
Füge auf jedem Produkt oder seiner Verpackung den Namen, die Postanschrift und die E-Mail-Adresse des Herstellers oder des EU-Wirtschaftsakteurs hinzu. Diese Angaben kannst du in Shopware 6 direkt in den Produktdetails hinterlegen.
Rückverfolgbarkeit und Rückrufmanagement:
In Shopware 6 kannst du Plugins verwenden, um die Rückverfolgbarkeit von Produkten sicherzustellen.
Sicherheitsinformationen im Fernabsatz:
Achte darauf, dass du alle gesetzlich vorgeschriebenen Informationen, wie Herstellerkennzeichnung und Warnhinweise, im Fernabsatz korrekt anzeigt. Dies kannst du in Shopware 6 ebenfalls über die Produktdetailseiten und rechtlichen Texte (AGBs, Impressum) sicherstellen.
Produktbewertungen und Feedback überwachen:
Aktivere Produktbewertungen, um Kundenfeedback zu Sicherheitsaspekten zu erhalten. Auf diese Weise kannst du potenzielle Sicherheitsprobleme frühzeitig erkennen und beheben.
Kontaktstellen für Marktüberwachungsbehörden und Verbraucher einrichten:
Falls du ein Online-Marktplatz betreibst, stelle sicher, dass eine zentrale Kontaktstelle eingerichtet ist, über die Behörden und Verbraucher sicherheitsrelevante Anfragen stellen können.
Neben der Anpassung der einzelnen Daten in Shopware, kannst du die Einstellungen natürlich auch Globaler umsetzen. In Shopware kannst du dies über drittanbieter Plugins machen. Unsere Empfehlung ist hier das Plugin der Firma ACRIS.
Das Plugin fügt weitere Reiter in der Produktdetailseite hinzu. Im Backend des Shops kannst du bequem Informationen wie Warnhinweise oder Herstellerangaben für mehrere Produkte gleichzeitig pflegen. Mithilfe dynamischer Produktgruppen lassen sich spezifische Hinweise und Informationen gezielt bestimmten Produkten zuordnen und automatisiert verwalten, was dir viel Zeit und Aufwand erspart.
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Sanktionen bei Verstößen
Behördliche Sanktionen laut GPSR
Die GPSR sieht keine direkten Sanktionen für Verstöße vor, sondern überlässt es den einzelnen EU-Mitgliedstaaten, entsprechende Regelungen zu erlassen. Diese müssen sicherstellen, dass die Sanktionen wirksam, verhältnismäßig und abschreckend sind.
Sanktionen im deutschen Recht
In Deutschland wird die Umsetzung der Sanktionen über das neue Produktsicherheitsgesetz (ProdSG) erfolgen, das sich jedoch noch im Entwurfsstadium befindet (Stand 11. Oktober 2024). Der Gesetzentwurf sieht Geldbußen zwischen 10.000 und 100.000 Euro vor, je nach Schwere des Verstoßes.
Wahrscheinlichkeit von Geldbußen
Aktuell wird geschätzt, dass Geldbußen für Verstöße gegen die Online-Kennzeichnungspflichten der GPSR eher unwahrscheinlich sind. In der Vergangenheit wurden solche Verstöße selten verfolgt, da die zuständigen Behörden oft nicht über ausreichende Mittel verfügen. Verstöße, die die Sicherheit der Produkte gefährden, könnten hingegen ernster geahndet werden.
Abmahnungen wegen GPSR-Verstößen
Es besteht die Möglichkeit, dass Händler bei Verstößen gegen die GPSR abgemahnt werden können, auch wenn die GPSR selbst keine Regelung dafür enthält. In Deutschland könnten Mitbewerber oder Verbraucherschutzorganisationen unter Berufung auf das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) abmahnen, wenn die Interessen der Marktteilnehmer spürbar beeinträchtigt werden.
Erwartungen an Abmahnungen
Es wird jedoch nicht erwartet, dass es nach dem Inkrafttreten der GPSR zu einer massiven Abmahnwelle kommt, da viele Vorschriften unklar formuliert sind und potenzielle Abmahner nicht sicher sein können, ob die konkrete Umsetzung rechtskonform ist. Zudem gelten die Informationspflichten nach der GPSR nur für neue Produkte, die nach dem Stichtag in der EU in Verkehr gebracht werden, was die Abmahnbarkeit für viele bestehende Produkte einschränkt.
Die Implementierung der General Product Safety Regulation (GPSR) in einem Shopware 6 Shop ist ein entscheidender Schritt zur Gewährleistung der Produktsicherheit und zur Einhaltung gesetzlicher Vorgaben. Durch die sorgfältige Integration umfassender Produktinformationen, die strikte Befolgung von Kennzeichnungspflichten und die kontinuierliche Überwachung von Kundenfeedback können Händler nicht nur die Sicherheit ihrer Produkte erheblich verbessern, sondern auch das Vertrauen der Verbraucher stärken.
Die Nutzung der vielfältigen Funktionen und Plugins von Shopware 6 erleichtert den Händlern die Umsetzung dieser komplexen Anforderungen erheblich. Sie ermöglicht eine effiziente und systematische Verwaltung von Sicherheitsinformationen, Warnhinweisen und Herstellerangaben. Dadurch wird der administrative Aufwand reduziert und gleichzeitig die Genauigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen sichergestellt.
Eine gewissenhafte Umsetzung der GPSR bietet Händlern mehrere Vorteile: Zum einen minimieren sie potenzielle rechtliche Risiken und Haftungsfälle. Zum anderen positionieren sie sich als verantwortungsbewusste Akteure im Markt, was langfristig zu einer Steigerung der Kundenzufriedenheit und -loyalität führen kann. Die transparente Kommunikation von Produktsicherheitsinformationen fördert zudem das Vertrauen der Verbraucher und kann sich positiv auf die Kaufentscheidung auswirken.
Letztendlich ist die Einhaltung der GPSR nicht nur eine rechtliche Notwendigkeit, sondern auch eine Chance für Händler, sich durch vorbildliche Produktsicherheit und Transparenz von Wettbewerbern abzuheben. In einer Zeit, in der Verbraucher zunehmend Wert auf Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit legen, kann die konsequente Umsetzung der GPSR zu einem wichtigen Differenzierungsmerkmal und Wettbewerbsvorteil werden.
Auch für Unternehmen aus Nicht-EU-Länder wie Schweiz oder Norwegen, die in die EU exportieren, gilt, dass sie die GPSR-Anforderungen erfüllen müssen, um weiterhin Zugang zum EU-Markt zu haben und Handelsbarrieren vermeiden.
Willkommen zu diesem umfassenden Beitrag, der sich mit dem Google Consent Mode V2, der Implementierung in Google Tag Manager (GTM) und den technischen Aspekten des Themas befasst.
In diesem Beitrag werden detaillierte Informationen und Anleitungen zur Implementierung und Verwendung des Google Consent Mode V2 beschrieben. Diese Funktion ermöglicht es Websites, die Nutzung von Google-Diensten in Übereinstimmung mit den Datenschutzeinstellungen der Nutzer anzupassen. Darüber hinaus werden die beiden Einwilligungsmodi – Basic Mode und Advanced Mode – sowie die Aktivierung in GTM oder gTag ausführlich beschrieben.
Es ist jedoch sehr wichtig zu betonen, dass dieser Beitrag keine Rechtsberatung bietet und nicht dazu dient, deine Website rechtssicher oder DSGVO-konform zu machen. Diese technische Anleitung soll dir dabei helfen, die Grundlagen und Implementierungsschritte zu verstehen, stellt aber keinen Ersatz für eine rechtliche Überprüfung dar. Nur ein qualifizierter Rechtsanwalt kann die Konformität deiner Website mit der DSGVO überprüfen und bestätigen.
Google Consent Mode V2: Eine Übersicht
Die Google Consent Mode Version 2, die ab März 2023 für bestimmte Google Analytics und Google Ads Funktionen obligatorisch ist, ermöglicht es Websites, die Nutzung von Google-Diensten wie Analytics und Ads an die Datenschutzeinstellungen der Nutzer anzupassen. Wenn ein Nutzer beispielsweise der Verwendung von Marketing-Cookies nicht zustimmt, werden kontextbezogene, nicht personalisierte Anzeigen angezeigt. Das System hilft auch dabei, Nutzerverhalten zu verstehen, selbst wenn keine Cookies verwendet werden dürfen. Auf diese Weise wird der Datenschutz der Nutzer respektiert, während gleichzeitig wichtige Daten für die Website-Betreiber gesammelt werden können.
Brauchst du Hilfe bei der Umsetzung? Zögere nicht, uns zu kontaktieren! Die Umsetzung, einschließlich der Einrichtung von GTM, Basic Tracking und der Integration von CCM19, dauert je nach Webseite zwischen 3 und 5 Stunden. Du kannst gerne unverbindlich ein Angebot bei uns anfordern. Bei Stundenpaketen unter 10 Stunden arbeiten wir als Agentur mit einem Stundensatz von 75 € Netto die Stunde. Jetzt kontaktieren!
Einwilligungsmodi: Einfach / Basic und Erweitert / Advanced
Es gibt zwei Arten von Einwilligungsmodi: den Basic Mode (einfachen Modus) und den Advanced Mode (erweiterten Modus). Im Basic Mode werden alle Google Tags blockiert, bis eine Einwilligung erteilt wird, wie es üblicherweise mit einem CMP der Fall sein sollte. Dies wird auch als “Hart-Blockierung” bezeichnet. In diesem Modus nutzt Google die Conversion-Modellierung in GA4 und Google Ads, jedoch keine Verhaltensmodellierung in GA4.
Der Advanced Mode verwendet “Cookieless Pings”, wenn der Nutzer noch keine Zustimmung erteilt hat oder alle Cookies ablehnt. Das bedeutet, dass Google-Server für die Übertragung von Ereignisinformationen (wie Seitenaufrufe oder Verkaufsinformationen) angepingt werden, ohne Cookies zu setzen. Dies ist eine neue Funktion. Dabei werden nur funktionale, nicht identifizierende Informationen berücksichtigt. Laut Google ist dies datenschutzkonform, jedoch sollte dies mit einem Anwalt überprüft werden, da es vom Einzelfall abhängt. Generell ist diese Advanced Methode für Marketer vorteilhaft, da teilweise bis zu 60 – 70% der verlorenen Conversions zurückgewonnen werden können.
Quelle Google: https://support.google.com/analytics/answer/9976101?hl=de
Basic Mode vs Advanced Mode
Basic Mode: Dieser Modus verfolgt Benutzeraktivitäten nur, wenn eine explizite Zustimmung gegeben wurde.
Vorteil: Datenschutztechnisch ist dieser Modus sicherer. Dennoch bietet er keine Garantie für vollständige Datenschutzkonformität, dies sollte immer durch einen Anwalt überprüft werden.
Nachteil: Bei der Verwendung dieses Modus können viele Daten verloren gehen. Nach unserer Erfahrung klicken 40 bis 60% der Webseitenbesucher in der EU “NEIN”, wodurch viele Daten verloren gehen. Dies führt zu weniger genauen Analytics und schlechteren Daten für Google Ads.
Advanced Mode: Dieser Modus sendet sofort einen Ping mit anonymen Daten. Sobald der Besucher seine Zustimmung gibt, werden personenbezogene Daten wie die IP-Adresse und viele andere Informationen verfolgt und an Google gesendet.
Vorteil: Mit diesem Modus sammelt man mehr Daten, was zu einer besseren KI-Modellierung und somit zu besseren Analyseergebnissen und Google Ads Ergebnissen führt.
Nachteil: Dieser Modus kann datenschutztechnisch problematisch sein, obwohl eigentlich nur Pings mit anonymen, also keine personenbezogenen Daten, gesendet werden.
Die Einwilligungsmodus
Der Einwilligungsmodus besteht aus verschiedenen Signalen, die steuern, wie Nutzerdaten gehandhabt werden. “ad_storage” und “analytics_storage” steuern die Speicherung von Cookies für Werbe- und Analysezwecke, während “ad_user_data” und “ad_personalization” die Weitergabe und Verwendung von Nutzerdaten für personalisierte Anzeigen regulieren. “functional_storage” und “security_storage” ermöglichen die Speicherung von Cookies für funktionale Zwecke und sicherheitsrelevante Daten. “personalization_storage” ermöglicht die Speicherung von Daten für personalisierte Inhalte. Es ist wichtig zu beachten, dass die Verweigerung dieser Berechtigungen dazu führt, dass Nutzerdaten nicht für die jeweiligen Zwecke gespeichert oder verwendet werden.
Signal
Beschreibung
Einwilligungsart
Auswirkungen
ad_storage (v1)
Steuert die Speicherung von Cookies für Werbezwecke.
Werbe-Tracking
Nutzerdaten werden nicht für Werbung gespeichert.
analytics_storage (v1)
Bestimmt die Speicherung von Cookies für Analysezwecke.
Analyse-Tracking
Nutzerdaten werden nicht für Analysezwecke gespeichert.
ad_user_data (v2)
Erlaubt oder verbietet die Weitergabe von Nutzerdaten an Werbetreibende.
Werbe-Tracking
Nutzerdaten werden nicht für Werbung geteilt.
ad_personalization (v2)
Bestimmt, ob Nutzerdaten für die Personalisierung von Anzeigen verwendet werden dürfen.
Werbe-Tracking
Anzeigen werden nicht personalisiert.
functional_storage
Steuert die Speicherung von Cookies für funktionale Zwecke.
Funktionales Tracking
Nutzerdaten werden nicht für funktionale Zwecke gespeichert.
security_storage
Ermöglicht das Speichern von sicherheitsbezogenen Daten, z. B. für Authentifizierungsfunktionen, Betrugsprävention und andere Schutzmechanismen für Nutzer
Funktionales Tracking
Nutzerdaten werden nicht für Sicherheitszwecke gespeichert.
personalization_storage
Ermöglicht das Speichern von Daten mit Bezug zur Personalisierung, z. B. Videoempfehlungen
Inhalts-Tracking
Inhalte werden nicht personalisiert.
ad_user_data & ad_personalization die zwei neuen Modis von v2
Wenn du personalisierte Anzeigen schalten und Nutzerdaten für Werbezwecke an Google weitergeben möchtest, dann solltest du die Signale “ad_user_data” und “ad_personalization” des Consent Mode v2 nutzen. Diese beiden neuen Modi wurden speziell für Google Ads entwickelt. Sie ermöglichen es dir, noch gezielter auf deine Nutzer einzugehen und deine Werbemaßnahmen effektiver zu gestalten. Dabei ist es wichtig zu beachten, dass du immer die Zustimmung des Nutzers für diese Datenweitergabe benötigst. Daher solltest du sicherstellen, dass diese beiden Signale in deinem Consent Mode v2 korrekt eingestellt sind.
Anleitung: Consent Mode v1 & v2 in Kombination mit CCM19
Bei CCM19 muss pro Google Produkt die Zustimmungsart aktiviert werden. Welche benötigt werden, hängt vom Google Produkt ab.
Anleitung: Bevor wir anfangen alles auf denied
Es ist äußerst wichtig, dass vor dem Laden der Zustimmung oder GTM, alle Consent-Arten auf “denied” gesetzt werden. Dies gewährleistet, dass keine Informationen an Google gesendet werden, bevor eine Entscheidung getroffen wurde oder im advanced Mode nur Cookieless Pings gesendet werden. Im Fall von CCM19 und einigen anderen CMPs oder Cookie-Bannern, wird dieser Schritt vom CMP-Anbieter durchgeführt, sodass kein zusätzlicher Code erforderlich ist.
Anleitung: Einrichtung in Google Tag Manager (GTM)
Zuerst muss der Consent Overview im Google Tag Manager aktiviert werden. Hier eine entsprechende Anleitung.
Anleitung: Consent Übersicht aktivieren
Schritt 1: Gehe ins Google Tag Manager und gehe auf Admin
Schritt 2: Gehe auf die Container Einstellungen
Schritt 3: Aktiviere den Consent Overview
Schritt 4: Speichere das ganze
Anleitung: Basic Mode verwenden (Advanced Mode ist Standard)
Nun kannst du sehen, welche “Built-In Consent” Modi bereits ausgewählt sind. Das bedeutet, dass nur wenn der CMP diese als zugestimmt meldet, werden Cookies und entsprechende Nutzerdaten getrackt. Wenn dies nicht geschieht, werden Cookieless Pings gesendet (Advanced Mode). Wenn du das nicht möchtest und lieber den Basic Mode anwenden willst, füge bitte unter zusätzliche Zustimmung die jeweiligen Einwilligungsarten hinzu. So werden nur bei einer Zustimmung Daten an Google gesendet.
Schritt 3: Wichtig, das Cookie Banner muss auftauchen, falls nicht, müssen die Cookies vorher erst gelöscht werden.
Schritt 4: Nun gehe zurück zum Tag Assistant und gehe auf den Reiter Consent
Schritt 5: Danach auf Window Loaded, damit du sicher gehen kann, dass alle Scripte geladen haben
Schritt 6: Nun sollte unter Consent alles rot bzw. Denied sein.
Wenn dieses Feld komplett leer ist oder Dinge bereits grün also granted sein, wurde etwas falsch eingestellt. Bitte beachte, dass der Cookie Banner vorher nicht angeklickt werden darf.
Schritt 7: Jetzt kannst du z. B. alle Cookies akzeptiertieren
Schritt 8: Klicke nun im Tag Assistant auf das neuste Event “CCM19.consentStateChanged”
Wenn du einen anderen CMP nutzt, kann das Event ggf. anders heißen. Die Funktionalität sollte aber identisch sein.
Schritt 9: Dann wieder auf den Tab Consent, so sollten nun alle Einwilligungsarten granted sein
Schritt 10: Wenn du jetzt “Tags Fired” öffnest, wurden keine Tags abgefeuert, da der Basic Mode aktiviert ist.
Schritt 11: In dem Fall muss ein neuer Trigger im GTM erstellt werden
Schritt 12: Diesen kannst du z. B. “CCM19 Update” nennen. “HDE – ” steht für HosonoDE unsere Agentur
Schritt 13: Als Trigger Type solltet du dann “Custom Event” ausgewählen
Schritt 14: Im Event Name “CCM19.consentStateChanged” eingeben und speichern
Wenn du einen anderen Cookie Banner oder CMP nutzt, heißt das Event anders. Den Namen findest du im Schritt 8.
Schritt 15: Nun gehe in den Konfigurations-Trigger, z. B. die GA4 bzw. Google Tag Konfiguration
Schritt 16: Im Tag, fügst du nun einen weiteren Trigger hinzu, sodass bei einem Status Update die Daten an Google gesendet werden können.
Schritt 17: Nachdem man den Trigger hinzugefügt hat, wichtig ist nicht ersetzt, sondern zum anderen ergänzt hat, kannst du wieder mit Schritt 1 starten und die neuen Einstellungen testen.
Brauchst du Hilfe bei der Umsetzung? Zögere nicht, uns zu kontaktieren! Die Umsetzung, einschließlich der Einrichtung von GTM, Basic Tracking und der Integration von CCM19, dauert je nach Webseite zwischen 3 und 5 Stunden. Du kannst gerne unverbindlich ein Angebot bei uns anfordern. Bei Stundenpaketen unter 10 Stunden arbeiten wir als Agentur mit einem Stundensatz von 75 € Netto die Stunde. Jetzt kontaktieren!
Anleitung: Manuelle Prüfung, ob der (Advanced) Consent Mode funktioniert.
Um zu überprüfen, ob der Einwilligungsmodus aktiv ist, werden zusätzliche Parameter mit jeder Analyse- und Werbeanfrage an Googles Dienste gesendet. Du kannst das über den Netzwerk-Tab der Entwicklertools deines Browsers oder eine Browser-Erweiterung überprüfen. Bei den Netzwerkanforderungen ist der gesuchte Parameter &gcs, der ein Format G1xy hat, wobei x für die Zustimmung zu Google Ads Cookies und y für die Zustimmung zu Google Analytics Cookies steht. Die möglichen Werte sind G100 (keine Zustimmung), G110 (Zustimmung zu Google Ads, nicht zu Google Analytics), G101 (Zustimmung zu Google Analytics, nicht zu Google Ads) und G111 (Zustimmung zu beiden). Mit Einwilligungsmodus V2 kann der zusätzliche Parameter gcd in allen Anfragen gefunden werden.
Wert
Bedeutung
G100
Die Einwilligung für ad_storage und analytics_storage wird verweigert.
G110
Die Einwilligung für ad_storage wurde erteilt und für analytics_storage abgelehnt.
G101
Die Einwilligung für ad_storage wurde verweigert und für analytics_storage erteilt.
G111
Die Einwilligung für ad_storage und analytics_storage wurde erteilt.
G1–
Auf der Website war keine Einwilligung für ad_storage oder analytics_storage erforderlich.
Die robots.txt ist eine Textdatei, die auf einer Website platziert wird, um Suchmaschinen-Robots (auch bekannt als “Crawler” oder “Spiders”) anzuweisen, welche Teile der Website sie durchsuchen dürfen und welche nicht.
Für E-Commerce- und Shopware 6-Seiten ist die robots.txt besonders wichtig, da sie die Sichtbarkeit der Website in Suchmaschinenergebnissen beeinflusst. Durch die richtige Konfiguration der robots.txt kann der Zugriff von Suchmaschinen auf bestimmte Seiten, Verzeichnisse oder Dateien gesteuert werden. Dies ist hilfreich, um sensible Informationen wie Kundendaten oder vertrauliche Inhalte zu schützen, die nicht in den Suchmaschinenergebnissen erscheinen sollen.
Die robots.txt kann auch genutzt werden, um bestimmte Bereiche der Website von der Indexierung auszuschließen, beispielsweise Seiten mit doppeltem Inhalt oder Seiten, die für Suchmaschinen nicht relevant sind. Dadurch kann die Suchmaschinenoptimierung verbessert und die Sichtbarkeit der relevanten Seiten erhöht werden.
Es ist wichtig, die robots.txt sorgfältig zu konfigurieren, um sicherzustellen, dass sie die gewünschten Seiten und Inhalte für Suchmaschinen zugänglich macht, während vertrauliche Informationen geschützt bleiben und die Optimierung der Website nicht beeinträchtigt wird.
In diesem Artikel möchten wir dir die Unterschiede zwischen den drei von Shopware empfohlenen Hostern Mittwald, TimmeHosting und Profihost vorstellen. Als erfahrene Shopware- und E-Commerce-Agentur haben wir bereits umfangreiche Erfahrungen mit allen drei Anbietern gesammelt und möchten diese gerne mit dir teilen.
Die Wahl des richtigen Hosters ist ein wichtiger Schritt für den Erfolg deines Onlineshops. Eine zuverlässige Hosting-Lösung kann die Ladezeiten deiner Website optimieren, Ausfallzeiten minimieren und die Sicherheit deines Shops gewährleisten. Deshalb ist es wichtig, einen Hosting-Partner zu wählen, der deine Anforderungen erfüllt.
Im Folgenden gehen wir auf die Vor- und Nachteile der drei Shopware-Hoster ein und geben dir unsere Empfehlungen und Tipps für die Auswahl eines geeigneten Hosters.
Solltest du Fragen zu den genannten Hostern oder zu Shopware im Allgemeinen haben, zögere nicht, uns unverbindlich zu kontaktieren. Wir stehen dir gerne mit Rat und Tat zur Seite. Jetzt unverbindlich ein Erstgespräch anfragen oder eine E-Mail an shopware@hosono.de schreiben.
Eine kurze Zusammenfassung für die, die keine Zeit haben
Als Preis-Leistungs-Sieger empfiehlt sich Mittwald besonders für kleine bis mittlere Shops mit bis zu 1.000 SKUs inklusive Varianten. Die Oberfläche ist sehr einfach zu bedienen und die Preise sind im Vergleich zu anderen Managed Servern sehr günstig. Der Support ist schnell erreichbar und steht bei Fragen auch über einen Livechat zur Verfügung.
TimmeHosting gilt als Performance-Sieger, da es bereits mit Redis und Elasticsearch ausgestattet ist, was bei anderen Hostern oft zusätzliche Kosten verursacht. Die Oberfläche von TimmeHosting kann für Anfänger aufgrund der zwei verschiedenen Oberflächen und ISPConfig etwas unübersichtlich sein, bietet besonders für Fortgeschrittene viele Einstellungsmöglichkeiten. Der E-Mail- & Telefon-Support ist kompetent und schnell und macht TimmeHosting zu einer guten Wahl für Shops mit über 1.000 SKUs, vielen Plugins und hohem Traffic. Für kleinere Shops empfehlen wir jedoch definitiv Mittwald, da es auch günstiger und einfacher ist.
Profihost hingegen kann aufgrund verschiedener Faktoren wie einem hohen Preis und einer unübersichtlichen Oberfläche von uns nicht empfohlen werden. Mit insgesamt drei verschiedenen Oberflächen und hohen Preisen ist die Nutzung von Elasticsearch genauso teuer wie ein normaler Server. Auch die Nutzung von Redis erfordert eine Installation durch den Support und ist nur bei einzigen Tarifen verfügbar. Im Vergleich zu TimmeHosting gibt es keine einfache Möglichkeit, die Serverauslastung genau zu überprüfen, was bei dem hohen Preis zu erwarten ist.
Insgesamt ist es wichtig, bei der Wahl des Hostingpartners für Shopware-Shops genau hinzuschauen und die individuellen Anforderungen zu berücksichtigen, um einen zuverlässigen und kostengünstigen Service zu gewährleisten. Wir als Shopware und E-Commerce Agentur können dir da sehr gerne und unverbindlich helfen. Jetzt unverbindlich ein Erstgespräch anfragen oder eine E-Mail an shopware@hosono.de schreiben.
Folgende Faktoren spielen für die Bewertung eine Rolle
Faktor 1: Preis
Je nach Traffic und Umsatz sind die Kosten teilweise sehr entscheiden. Auch sollte ein gleichwertiger Server mit ähnlichen Funktionen auch je Anbieter in etwa das gleiche kosten.
Folgende Fragen haben wir uns unter anderem gestellt:
Was ist das Minimum, ab wann starten die Server?
Muss man für zusätzliche Software wie z. B. Redis, Elasticsearch, etc. bezahlen?
Faktor 2: Leistung
Welche Möglichkeiten gibt es, um die Performance des Shops zu verbessern?
Folgende Fragen haben wir uns unter anderem gestellt:
Kann Redis eingerichtet werden?
Kann Elasticsearch eingerichtet werden?
Wie Leistungsfähig sind die Server?
Faktor 3: Kundenservice
Wichtig für das operative Geschäft und wenn es Probleme gibt.
Folgende Fragen haben wir uns unter anderem gestellt:
Ist dieser kostenfrei?
Wie kann man diesen erreichen?
Ist dieser Kompetent?
Faktor 4: Benutzeroberfläche
Kann man alle Server Einstellungen selber und einfach einstellen? Ist die Oberfläche auch für Leihen verständlich?
Folgende Fragen haben wir uns unter anderem gestellt:
Kann man PHP Einstellungen ändern?
Wie einfach ist es die Domain mit dem vHost zu verknüpfen?
Wie einfach ist es, zusätzliche Software zu installieren?
Kann man die Leistung des Servers mittels z. B. Grafana selbstständig überprüfen?
Faktor 5: Backups
Sicherheit geht vor, vor jedem Shopware Core Update sollte immer ein manuelles Backup oder Snapshot erstellt werden, damit im Falle eines Absturzes / Fehlers ein Backup vor dem Update eingespielt werden kann. Bei Hackerangriffen oder versehentlichen Fehlern sind Backups unerlässlich, vor allem dann sollte es einfach sein.
Folgende Fragen haben wir uns unter anderem gestellt:
Wie einfach sind Backups zu erstellen?
Wie viel Kosten diese?
Kann man sie ohne großen Aufwand und ohne technische Kenntnisse wieder einspielen?
Nun zum ausführlichen Shopware Hosting Vergleich
Doch bevor wir beginnen, noch ein kurzer Hinweis. Dieser Artikel kann keine ausführliche Beratung ersetzen, da wir z.B. nicht alle Server der Shopware Hoster in diesem Artikel betrachten können. Für spezielle Anforderungen können andere Server und/oder Zusatzleistungen der Hoster interessant sein. Man kann auch zu einem anderen Ergebnis kommen, wenn bestimmte Anforderungen nicht dem Standard entsprechen. Da wir aber schon mit sehr vielen Shopware Shops Erfahrung haben und auch schon viele Shops bei den jeweiligen Hostern gehostet haben, können wir für die Standardfälle eine gute Empfehlung geben. Wenn du eine Einschätzung deiner genauen Bedürfnisse haben möchtest, kannst du uns gerne jederzeit unverbindlich kontaktieren. Jetzt unverbindlich ein Erstgespräch anfragen oder eine E-Mail an shopware@hosono.de schreiben.
Mittwald: Preis Leistungssieger
Für kleinere Shops mit bis zu 1.000 SKUs und weniger als 100.000 Besuchern ist Mittwald unser Favorit. Für solche Shops werden Redis und Elasticsearch in den seltensten Fällen benötigt, so dass diese keine Rolle spielen. Auch Shared Hosting ist in den meisten Fällen völlig ausreichend. Die Oberfläche von Mittwald ist sehr einfach zu bedienen, übersichtlich und bietet alle notwendigen Einstellungen. Auch der Preis ist für kleinere Shops attraktiv, vor allem für die Leistung, die man bei Mittwald bekommt. Mehr dazu jetzt unter den jeweiligen Punkten.
Die Preise bei Mittwald sind unserer Meinung nach sehr gut strukturiert und einzigartig. Für einen normalen Shopware-Shop muss man sich hier nämlich nur für Traffic und Speicher entscheiden. Sofern man bereits einen Shop hostet, kann man z.B. über Google Analyitcs oder Matomo herausfinden, wie viel Traffic verbraucht wird. Mit CPU und RAM können die meisten nichts anfangen, daher ist dieses Modell für Einsteiger sehr gut geeignet. Man kann auch jederzeit ohne Probleme Speicher und Traffic dazu buchen. Was noch anzumerken ist, wenn der Traffic oder der Speicher überschritten wird, wird Mittwald euren Server nicht wie andere Hoster abschalten, sondern euch nur warnen. Wenn ihr euch also innerhalb von 7 Tagen entscheidet, also upgraded oder Dateien löscht, passiert euch und dem Server nichts.
Der kleinste Server mit 10.000 Besuchern und 20 GB Speicherplatz kostet 29 €* einmalig für die Einrichtung und 35 €* monatlich.
Wenn du mit einer Partneragentur zusammenarbeitest, bekommst du schon kleinere Server und die Einrichtungsgebühr entfällt. Du kannst aber jederzeit auf einen eigenen Vertrag umsteigen. Da wir auch mit Mittwald zusammenarbeiten, kannst du auch einen Server bei uns bzw. bei Mittwald zu Agenturkonditionen mieten. Wir geben die Preise 1:1 weiter, nehmen also nichts für die Verwaltung des Vertrages und verdienen damit kein Geld, sondern verlieren sogar Geld durch Zahlungsgebühren.
Wenn du also über eine Agentur bei Mittwald hostest, kostet dich das 12 €* im Monat, die Einrichtungsgebühr entfällt wie oben erwähnt. Dafür bekommst du 10 GB und 5.000 Besucher sind das Maximum, für dieses Paket.
Beispiele Mittwald Shopware Hosting Preise
Das sind nicht die einzigen Schritte, es sind nur Beispiele, um zu zeigen, was z.B. ein Server kosten kann. Die GBs und Besucher kann man über einen Regler fast beliebig einstellen, bei Agenturserver etwas mehr als bei einem eigenen Vertrag.
Einzigartig bei Mittwald sind auch die Development Server, die nur über eine Agentur angefordert werden können. Das heißt, wenn man einen Shopware-Shop entwickelt oder eine Shopware-6-Instanz aufbaut, um die Migration von Shopware 5 auf 6 vorzubereiten, kostet das bei Mittwald nichts. Dafür bekommt man aber nur 5 GB Speicherplatz. Wie bei normalen Servern kannst du aber GBs dazu buchen. Pro 10 GB zahlst du 1 €. Wenn du also 50 GB für die Entwicklung brauchst, zahlst du während der Entwicklung nur 5 € pro Monat.
Faktor 2: Leistung
Da es sich bei Mittwald um einen Shared Hosting Anbieter handelt, zumindest für die Server, um die es hier geht, ist die Performance nicht immer gewährleistet. Für Shops mit weniger als 1.000 SKUs, also inklusive Varianten, und/oder bis zu 100.000 Besuchern ist Mittwald im Bereich Performance sehr gut. Da aber Redis und Elasticsearch zusätzliche Kosten verursachen, ist Mittwald für größere Shops eher keine gute Option, da es sonst sehr teuer wird und ein Shared Hosting dann nicht geeignet wäre. Hierfür ist ein Managed vServer definitiv zu empfehlen.
Faktor 3: Kundenservice
Der Kundenserver ist bei Mittwald sehr gut, auch gibt es selten einen Livechat, der auch von echten Experten geführt wird. Das kennen wir nur vom WordPress Hoster raidboxes. Außerdem kann man sie per E-Mail und auch telefonisch erreichen.
Bei komplexen Themen kann es manchmal etwas länger dauern, was bei anderen Hostern etwas schneller geht. Bei kleinen, einfachen Fragen ist Mittwald hingegen sehr schnell, da über einen Livechat Dinge schnell geklärt werden können. Da auch Experten und Techniker im Chat sind, können auch technische Fragen gestellt werden.
Faktor 4: Benutzeroberfläche
Die Benutzeroberfläche bei Mittwald ist sehr einfach und perfekt für Anfänger. Domain einrichten, kostenloses SSL-Zertifikat holen, alles kein Problem. Auch Dinge wie OPcache oder APCu lassen sich problemlos mit wenigen Klicks einrichten. Da das normale Shop Hosting bei Mittwald ein sogenanntes Share Hosting ist, bekommt der jeweilige Server keine eigene Kapazität zugewiesen, sodass man diese auch nicht einsehen kann. Bei Performance-Problemen kann man Mittwald aber über den Live-Chat, per E-Mail oder Telefon erreichen.
Neue Datenbanken, FTP– und/oder SSH-Zugänge mit speziellen Zugriffsbeschränkungen können ebenfalls über das Interface verwaltet werden.
Auch Vertragsänderungen können bequem über das Mittwald Interface eingerichtet werden.
Ebenso können die PHP, MySQL, cURL, etc. Versionen geändert werden, lediglich die php.ini muss z.B. über FTP bearbeitet werden, was aber recht einfach ist.
Faktor 5: Backups
Backups kosten bei Mittwald 50 € pro Einspielung und werden auf das Speicherkontingent angerechnet. ABER man kann auch einfach eigene Backups, die bei Mittwald Snapshots heißen, erstellen und diese über die Oberfläche kostenlos wieder einspielen. Das heißt, vor einem Shopware Update kann man bequem über die Oberfläche einen Snapshot erstellen und später, wenn das Update fehlgeschlagen ist, wieder einspielen. Backups sind bei Mittwald also nur in den seltenen Fällen nötig, wenn der Snapshot korrumpiert ist oder man eines vergessen hat. Auch bei einem Hackerangriff kann man auf das Backup zurückgreifen, kostet dann aber entsprechend 50 €. Dies muss dann leider über das Supportteam erfolgen und kann nicht selbstständig eingespielt werden, was schade ist.
TimmeHosting: Top Leistung und besonders für mittlere bis größere Shops
Da Mittwald, wie oben beschrieben, unsere Empfehlung im Bereich Shared Hosting und kleine Shops ist, gehen wir bei TimmeHosting auf die managed vServer ein, TimmeHosting bietet, wie alle anderen auch, viele weitere unterschiedliche Server an, dies würde den doch sehr ausführlichen Beitrag noch komplexer machen.
TimmeHosting überzeugt mit dem ISP Config, was für Profis eine sehr bekannte Server Verwaltungssoftware ist und dort bereits Redis, Elasticsearch und auch Grafana installiert ist, TimmeHosting ist auf jeden Fall die Empfehlung für größere Shops (über 1.000 SKUs und/oder über 50.000 Besucher). Vor allem preislich ist es für kleinere Shops eher nicht geeignet, auch die Oberfläche kann im Vergleich zu Mittwald etwas erdrückend und sehr komplex wirken. Ohne Server und Programmierkenntnisse kann man außerdem Redis und Elasticsearch kaum einrichten, sodass der Benefit gar nicht genutzt werden kann. Auch ist die Performance Verbesserung für kleinere Shops kaum gegeben, was auch Shopware, sowie TimmeHosting schreiben.
Faktor 1: Preis
Bei TimmeHosting gibt es 3 verschiedene Managed vServer, das ist übersichtlich. Wer mehr Leistung benötigt, kann auch Managed Server buchen, diese fangen bei 145 €* an (https://timmehosting.de/managed-server).
Im Gegensatz zu Mittwald wird hier wie üblich nach CPU und RAM abgerechnet, daher sollte man schon Serverkenntnisse haben oder erst mal blind ein Paket buchen. Da TimmeHosting bereits Grafana installiert hat, kann man bei der Entwicklung den kleinsten Server nehmen und über das Grafana Dashboard entsprechend die Auslastung beobachten, wenn CPU und oder RAM dauerhaft ausgelastet sind, sollte entsprechend ein stärkerer Server gebucht werden.
Dadurch, dass TimmeHosting bereits standardmäßig NVMe SSDs einsetzt und auch die Managed vServer viel Power haben und durch Redis, sowie Elasticsearch die jeweiligen Bottlenecks gelöst werden können, sind die Shops bei TimmeHosting sehr schnell und performant. Wichtig ist aber, dass dafür Server und Programmierkenntnisse, sowie ein gutes Verständnis von Shopware notwendig sind. Das reine Hosting hilft zunächst nur bedingt weiter, da vieles sehr spezifisch und auf den Shop angepasst optimiert und konfiguriert werden muss.
Wenn du also eine Shopware Agentur oder Freelancer hast, ist TimmeHosting unserer Meinung nach die beste Wahl, sofern du auch den Bedarf an Performance hast. Unter 1.000 SKUs und/oder 50.000 Besuchern ist es in den meisten Fällen ein Overkill all diese Dinge einzurichten. Aber wie oben erwähnt, gibt es immer Einzelfälle, wo es anders sein kann. Wir als Shopware und E-Commerce Agentur können dir dabei sehr gerne helfen, nimm einfach unverbindlich Kontakt mit uns auf. Jetzt unverbindlich ein Erstgespräch anfragen oder eine E-Mail an shopware@hosono.de schreiben.
Faktor 3: Kundenservice
Der Kundenservice ist per E-Mail und Telefon erreichbar. Dieser ist sehr kompetent, schnell und auch zuverlässig.
Faktor 4: Benutzeroberfläche
Da Timmehosting die ISP Config verwendet, kann man als Profi schon sehr viel ohne SSH-Terminal einrichten. Auch hat TimmeHosting schon vieles eingerichtet bzw. installiert. Für Anfänger kann dies aber etwas überfordernd sein, auch gibt es zwei Oberflächen, zwischen denen man ab und zu wechseln muss, was teilweise verwirrend sein kann. Ansonsten kann man aber die üblichen Dinge wie Datenbanken, FTP, SSH, PHP Versionen einrichten und konfigurieren. Auch können Supervisor Jobs über die ISP Config erstellt werden, dies kann besonders für größere Shopware Shops interessant sein, da normale Cronjobs ein paar Nachteile haben.
Was ist die ISP Config? ISPConfig (Internet Service Provider Configuration) ist eine Open Source Software zur Verwaltung von Webservern und Hosting Accounts. Mit ISPConfig können verschiedene Hosting-Dienste wie E-Mail, FTP, DNS, Datenbanken und mehr verwaltet werden. Die Software bietet eine grafische Benutzeroberfläche, über die der Benutzer verschiedene Einstellungen und Konfigurationen für seine Hosting-Accounts und Webserver vornehmen kann. Die Verwendung von ISPConfig kann für fortgeschrittene Benutzer sehr nützlich sein, da es eine umfassende Kontrolle über das Hosting bietet und es dem Benutzer ermöglicht, viele Einstellungen und Konfigurationen individuell anzupassen. Für Anfänger kann die Verwendung von ISPConfig jedoch aufgrund der umfangreichen Einstellungsmöglichkeiten und der damit verbundenen Komplexität etwas schwieriger sein.
Faktor 5: Backups
Backups werden auch bei TimmeHosting erstellt und können über die ISP Config Oberfläche manuell erstellt, heruntergeladen und auch wiederhergestellt werden. Kosten fallen bei TimmeHosting nicht an. Außerdem wird bei TimmeHosting der Speicherplatz nicht angerechnet, das ist bei Mittwald anderes. Dafür werden die Backups nur 10 Tage gespeichert, bei Mittwald kann man bis zu 28 Tage einstellen.
Full Backup des vollständigen managed vServer (täglich für 7 Tage)
Shopware Dateien und Datenbanken werden ebenfalls täglich gespeichert (für 10 Tage)
Für Profihost können wir leider keine Empfehlung aussprechen, da wir in der Vergangenheit immer wieder Probleme hatten. Auch Kunden, die noch dort sind, haben Probleme mit der Performance, aber auch mit der Oberfläche und dem Preis. Wenn man über das Upselling einige Dienste dazu kauft, kann man schon mal über 200 € für einen Server mit 150 GB SSD (kein NVMe), 8 GB RAM und 4 CPUs bekommen. Auf diesem Server ist dann auch kein Grafana oder Elasticsearch enthalten. Die Preisstruktur ist extrem intransparent, da für jede Banalität eine Zusatzleistung gebucht werden muss. Also nur etwas für Leute, die genau wissen, was für einen Server sie brauchen. Aber auch dann ist TimmeHosting unserer Meinung nach besser.
Faktor 1: Preis
Leider ist die Preisstruktur bei Profihost unserer Meinung nach sehr komplex. Man muss einen ausführlichen Fragebogen durcharbeiten, der sehr viel Upselling bietet, also Dinge, die als zusätzliche Dienstleistung oder Software angeboten werden. Für den Kunden ist es also ein sehr komplexer Prozess, da man viele Fragen gar nicht beantworten kann oder Dinge falsch einschätzt und dann zur Sicherheit noch ein anderes Produkt oder eine andere Dienstleistung dazu kauft. Also nur für Profis empfehlenswert. Die Preise sind aber für die gleiche Leistung auf jeden Fall teurer, zumindest bei den Beispielen, die wir kalkuliert haben.
Zusatzkosten für diverse Dinge.
Externe Backups (pro 200 GBs ca. 10 € im Monat) (bei z. B. TimmeHosting und Mittwald bereits Standard)
NVMe-SSD (bei z. B. TimmeHosting bereits Standard)
Elasticsearch (2 Kern System mit 12 GB RAM ca. 130 € im Monat) (bei z. B. TimmeHosting bereits Standard)
Monitoring Service (ca. 20 € im Monat)
etc.
Faktor 2: Leistung
Die Basisleistung ist sehr gut, kann aber durch die verschiedenen Upsells sehr teuer werden. Leider haben wir bei vielen Kunden, die bei Profihost sind, vermehrt Downtimes also Nichterreichbarkeit, was leider sehr schade ist.
Redis ist nicht vorinstalliert und muss über den Support installiert werden, außerdem ist Redis nur für Server ab “FlexServer Business+” verfügbar. Elasticsearch kostet extra und ist sehr teuer.
Faktor 3: Kundenservice
Der Kundenservice ist per E-Mail und Telefon erreichbar. Dieser ist sehr kompetent, schnell und auch zuverlässig. Aber auch hier können je nach Frage zusätzliche Kosten entstehen, da für besondere Leistungen / Antworten spezielle Monatspakete gebucht werden müssen oder einmalige Kosten hinzukommen.
Faktor 4: Benutzeroberfläche
Leider ist die Oberfläche sehr unübersichtlich. Teilweise hat man drei Oberflächen mit verschiedenen Logins. Man muss aber sagen, wenn man den richtigen Login erwischt hat, sind die Einstellungen sehr einfach und viele Dinge wie PHP Version, PHP / php.ini Einstellungen, OPCache, Cronjobs, SSH-Keys, etc. sind über die Oberfläche sehr einfach zu bedienen und zu konfigurieren. Auch das Klonen von Datenbanken ist sehr einfach, hat aber bei einigen Projekten zu Fehlern geführt.
Faktor 5: Backups
Wie so vieles ist auch das Thema Backup bei Profihost leider sehr komplex. Wie oben erwähnt, kann man über eine Zusatzleistung ein externes Backup buchen, welches aber nur 200 GBs umfasst. Da externe Backups für Shopware Shops sehr empfehlenswert sind, sollte man dies schon berücksichtigen.
Das Einspielen der Backups ist leider nicht über die Oberfläche möglich und kostet auch wieder etwas…, so dass es bei Problemen ärgerlich werden kann. Sofern man das externe Backup bucht, wird täglich ein Backup durchgeführt und 7 Tage gespeichert. Sofern man genügend Speicherplatz hat, kann man dies auf z.B. 14 Tage erweitern.
Dazu schreibt Profihost:
“Deine Rücksicherung kannst du jederzeit bei uns beauftragen. Deinen Auftrag berechnen wir entweder nach Aufwand oder Du bestellst unsere Backup-Restore Full-Service und Deine Rücksicherungen innerhalb der Geschäftszeiten sind inklusive”
Die Conversion Rate ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg eines Online-Shops. Sie gibt an, wie viele Besucher des Shops tatsächlich zu Kunden werden und etwas kaufen. Eine hohe Conversion Rate bedeutet, dass viele Besucher zu Kunden werden und der Online-Shop somit erfolgreich ist. Eine niedrige Conversion Rate hingegen (meistens unter 2 %) kann darauf hindeuten, dass der Online-Shop verbessert werden muss, um mehr Kunden zu gewinnen. Deshalb ist es wichtig, die Conversion Rate für einen Online-Shop zu erhöhen, um den Erfolg des Shops zu steigern.
Wie wird die Conversion Rate berechnet?
Conversion Rate = Käufe / Besucher (manchmal Sitzungen) * 100 (für einen Prozent Betrag)
Beispiel: Wenn ein Online-Shop 1000 Besucher hat und 20 davon etwas kaufen, beträgt die Conversion Rate 2%. Die Formel würde wie folgt aussehen:
Eine gute Conversion Rate ist daher abhängig von verschiedenen Faktoren wie dem Branchenvergleich, dem Traffic des Shops und den Zielen des Unternehmens. Im Allgemeinen gilt jedoch, dass eine Conversion Rate von etwa 2-3% als gut angesehen wird. Ein Wert von über 5% wird als sehr gut betrachtet. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass eine hohe Conversion Rate kein Garant für den Erfolg eines Online-Shops ist, sondern lediglich ein Indikator dafür sein kann. Es ist immer ratsam, die Conversion Rate im Kontext anderer Faktoren zu betrachten, um ein umfassendes Bild des Erfolgs des Online-Shops zu erhalten.
Statista zeigt die Conversion Rate von 2018 pro Branche, das kann helfen, um einen ungefähren Überblick zu verschaffen.
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1. Implementierung von Call-to-Action-Buttons
CTAs, oder Call-to-Action-Buttons, sind ein wichtiger Bestandteil fast jeder Marketingkampagne. Sie dienen dazu, die Aufmerksamkeit der Zielgruppe auf eine bestimmte Aktion zu lenken und sie dazu zu bringen, diese auch auszuführen. Indem du auf einem deiner Marketing-Assets, wie z.B. einer Landing Page oder einem Social Media-Post, einen CTA-Button einbaust, kannst du die Conversion Rate steigern, indem du den Nutzern einen klaren Handlungsaufruf gibst und ihnen die Möglichkeit bietest, direkt auf die gewünschte Aktion zu klicken. Auf diese Weise kannst du die Conversion Rate steigern, indem du die Nutzer dazu bringst, die gewünschte Aktion auszuführen, anstatt sie dazu zu verleiten, auf andere Links oder Inhalte auf deiner Website zu klicken.
Ein guter CTA (Call-to-Action) in einem Online-Shop kann beispielsweise lauten:
“Jetzt kaufen”
“In den Warenkorb”
“Sichern Sie sich Ihr Angebot”
“Jetzt probieren”
“Zum Angebot”
Diese CTAs sollten klar und deutlich formuliert sein und dazu anregen, die gewünschte Aktion auszuführen. Zudem sollten sie gut sichtbar und ansprechend gestaltet sein, um die Aufmerksamkeit der Nutzer auf sich zu ziehen.
Achtung – Rechtlicher Hinweis Manche CTAs müssen rechtlich korrekt formuliert werden. Daher bitte immer aufpassen, vor allem im Checkout. Wir können für die Beispiele nicht haften!
2. Integration von Kundenbewertungen und -rezensionen
Kundenbewertungen können die Conversion Rate steigern, indem sie dem potenziellen Kunden das Vertrauen geben, dass das von ihm in Betracht gezogene Produkt oder die Dienstleistung von anderen Kunden positiv bewertet wurde. Positive Bewertungen von zufriedenen Kunden können dazu beitragen, dass potenzielle Kunden eher bereit sind, eine Kaufentscheidung zu treffen, da sie das Gefühl haben, dass sie das Produkt oder die Dienstleistung mit einem gewissen Vertrauen kaufen können. Auf der anderen Seite können negative Bewertungen dazu beitragen, dass potenzielle Kunden von einem Kauf absehen und stattdessen nach einer Alternative suchen. Daher ist es wichtig, dass Unternehmen aktiv daran arbeiten, positive Bewertungen von zufriedenen Kunden zu sammeln, um die Conversion Rate zu steigern.
3. Einbeziehung von Cross-Selling und Up-Selling-Strategien
Cross-Selling
Cross-Selling ist eine Verkaufsstrategie, bei der du dem Kunden Produkte oder Dienstleistungen anbietest, die im Zusammenhang mit dem ursprünglich gekauften Produkt oder der Dienstleistung stehen. Beispielsweise könntest du einem Kunden, der bei dir eine Digitalkamera gekauft hat, auch Zubehör wie Speicherkarten, Tragetaschen und Extraakkus anbieten. Die Idee dahinter ist, dass der Kunde möglicherweise an den zusätzlichen Produkten interessiert ist und sie zusammen mit der ursprünglich gekauften Digitalkamera erwerben wird. Cross Selling kann dazu beitragen, deinen Umsatz als Online-Shop zu steigern, indem du dem Kunden zusätzliche Produkte oder Dienstleistungen anbietest, die seinen Bedarf erfüllen und seine Zufriedenheit erhöhen.
Up-Selling
Up-Selling ist eine Verkaufsstrategie, bei der du dem Kunden Produkte oder Dienstleistungen anbietest, die ein Upgrade oder eine verbesserte Version des ursprünglich gekauften Produkts oder der Dienstleistung darstellen. Beispielsweise könntest du einem Kunden, der die Standardversion eines Produkts bei dir gekauft hat, auch eine Premium- oder Deluxe-Version desselben Produkts anbieten. Die Idee dahinter ist, dass der Kunde möglicherweise bereit ist, mehr Geld für eine verbesserte Version des Produkts auszugeben, die zusätzliche Funktionen oder Vorteile bietet. Upselling kann dazu beitragen, deinen Umsatz zu steigern, indem du dem Kunden höherwertige Produkte oder Dienstleistungen anbietest, die seinen Bedarf erfüllen und seine Zufriedenheit erhöhen.
4. Newsletter Marketing
Newsletter Marketing kann die Conversion Rate steigern, indem du potenziellen Kunden gezielt Informationen über Produkte oder Dienstleistungen zukommen lässt, die für sie von Interesse sein könnten. Indem du personalisierte Newsletter versendest, die auf die Interessen und Bedürfnisse der Empfänger zugeschnitten sind, kannst du dafür sorgen, dass die Newsletter gelesen und auf die enthaltenen Angebote reagiert wird. Ein gut geplantes und umgesetztes Newsletter-Marketing kann dazu beitragen, die Conversion Rate zu steigern, indem es potenziellen Kunden Angebote unterbreitet, die für sie relevant und attraktiv sind und sie dazu veranlasst, auf die enthaltenen Call-to-Action-Buttons zu klicken und die gewünschte Aktion auszuführen.
Ideen für einen Newsletter:
Du kannst deinen Newsletter nutzen, um über aktuelle Verkaufsaktionen und Rabattcodes zu informieren und potenziellen Kunden Anreize zum Kauf zu bieten.
Du kannst deinen Newsletter nutzen, um über neue Produkte oder Kollektionen zu informieren, damit potenzielle Kunden über die neuesten Angebote auf dem Laufenden bleiben und sich für einen Kauf interessieren.
Du kannst deinen Newsletter nutzen, um Inspiration und Styling-Tipps zu bieten, die potenziellen Kunden dabei helfen, die richtigen Produkte für ihren persönlichen Stil zu finden und sie zum Kauf zu ermutigen.
Du kannst deinen Newsletter nutzen, um Kundenbewertungen und Testimonials zu teilen, die potenziellen Kunden das Vertrauen geben, dass das von ihnen in Betracht gezogene Produkt von anderen Kunden positiv bewertet wurde.
Du kannst deinen Newsletter nutzen, um personalisierte Empfehlungen basierend auf den bisherigen Käufen und Interessen des Kunden zu liefern, damit der Kunde relevante und attraktive Angebote erhält und eher geneigt ist, darauf zu reagieren.
5. Verbesserung der Suchfunktion
Du kannst die Suche in deinem Online Shop verbessern, indem du relevante und genaue Suchergebnisse lieferst. Dies kann dazu beitragen, dass potenzielle Kunden schneller das finden, wonach sie suchen, und eher geneigt sind, auf die angezeigten Produkte zu klicken und sie zu kaufen.
Eine weitere Möglichkeit, die Conversion Rate durch eine verbesserte Suche zu erhöhen, ist, die Suchfunktion intuitiv und benutzerfreundlich zu gestalten. Dies kann dazu beitragen, dass Kunden leichter und schneller ihre gewünschten Produkte finden und somit eher bereit sind, einen Kauf zu tätigen.
Ein weiterer Ansatz, um die Conversion Rate durch eine bessere Suche zu verbessern, ist, die Suchergebnisse an die individuellen Bedürfnisse und Vorlieben der Kunden anzupassen. Zum Beispiel kannst du personalisierte Empfehlungen basierend auf den früheren Käufen und Interessen des Kunden anzeigen, um ihm relevante und attraktive Angebote zu liefern.
Außerdem kannst du die Conversion Rate durch eine bessere Suche erhöhen, indem du verschiedene Suchfilter und Sortieroptionen anbietest, die es den Kunden ermöglichen, die Ergebnisse nach verschiedenen Kriterien zu filtern und zu sortieren. Auf diese Weise können Kunden leicht die gewünschten Produkte finden und sind eher bereit, auf sie zu klicken und sie zu kaufen.
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6. Geschenkgutscheinen und Rabattaktionen
Es gibt einige Möglichkeiten, wie Rabattaktionen die Conversion Rate verbessern können. Zunächst einmal können sie dazu beitragen, dass mehr Menschen auf die Website kommen, indem sie als Werbeaktion genutzt werden. Wenn die Aktion gut sichtbar ist und attraktive Bedingungen bietet, kann sie dazu führen, dass mehr Besucher auf der Website bleiben und sich für den Kauf interessieren.
Darüber hinaus kann eine Rabattaktion auch dazu beitragen, dass mehr Besucher tatsächlich etwas kaufen. Indem sie den Preis für bestimmte Produkte oder Dienstleistungen senkt, kann sie dazu führen, dass die Kunden den Warenkorb füllen und letztendlich zur Kasse gehen. Dies kann besonders dann wirksam sein, wenn die Aktion zeitlich begrenzt ist und ein Gefühl von Dringlichkeit (nennt sich auch Scarcity) erzeugt, das die Kunden dazu veranlasst, schneller zu handeln.
Eine weitere Möglichkeit, wie Rabattaktionen die Conversion Rate verbessern können, besteht darin, dass sie dazu beitragen, dass die Kunden mehr ausgeben. Wenn die Kunden einen Rabatt erhalten, können sie diesen oft dazu nutzen, um sich für höherpreisige Produkte oder mehr Produkte zu entscheiden, als sie es ohne den Rabatt getan hätten. Dies kann dazu führen, dass sie mehr ausgeben und somit die Conversion Rate erhöhen.
Insgesamt können Rabattaktionen also ein wirksames Mittel sein, um die Conversion Rate zu verbessern. Sie können dazu beitragen, dass mehr Menschen auf die Website kommen, mehr Kunden etwas kaufen und mehr Geld ausgeben. Es ist jedoch wichtig, dass die Aktion gut geplant und sichtbar ist, damit sie ihre Wirkung entfalten kann.
Ein paar Ideen für eine Rabatt-Aktion
“Jetzt sparen: 25% Rabatt auf ausgewählte Produkte!”
“Schnappen Sie sich Ihren Rabatt: Bis zu 15% auf alle Artikel!”
“Sparen Sie jetzt beim Kauf von 2 oder mehr Produkten!”
“Exklusive Aktion: Erhalten Sie beim Kauf von mindestens 100 € einen 20 € Gutschein!”
“Jetzt im Angebot: Kaufen Sie ein Produkt und erhalten Sie das zweite zum halben Preis!”
7. Optimierung für mobile Endgeräte
Eine gute mobile Webpage kann dazu beitragen, die Conversion Rate zu verbessern, indem sie dafür sorgt, dass die Seite für mobile Geräte optimiert ist. Dies bedeutet, dass die Seite auf kleineren Bildschirmen gut lesbar und benutzerfreundlich ist und dass die wichtigsten Elemente der Seite leicht zugänglich sind. Eine gute mobile Webpage sollte auch schnell laden und einfach zu navigieren sein, damit die Nutzer nicht frustriert werden und die Seite verlassen. Wenn die Nutzer eine positive Erfahrung auf der mobilen Webpage haben, sind sie eher bereit, im Shop zu kaufen und somit wird die Conversion Rate verbessert.
Du kannst die Conversion Rate durch Social Media verbessern, indem du deine Social-Media-Kanäle nutzt, um potenzielle Kunden über deine Produkte und Angebote zu informieren. Zum Beispiel kannst du interessante und ansprechende Beiträge erstellen, die auf die Produkte in deinem Onlineshop hinweisen und die Kunden dazu ermutigen, auf sie zu reagieren und sie zu kaufen.
Eine weitere Möglichkeit, die Conversion Rate durch Social Media zu erhöhen, ist, die Kundenbetreuung über die Social-Media-Kanäle zu verbessern. Zum Beispiel kannst du schnell auf Kundenanfragen und -beschwerden reagieren und ihnen dabei helfen, ihre Probleme zu lösen. Dies kann dazu beitragen, dass Kunden eine positive Nutzererfahrung haben und eher bereit sind, bei dir zu kaufen.
Schließlich kannst du die Conversion Rate durch Social Media verbessern, indem du Social-Media-Kampagnen erstellst, die auf die Conversion Rate ausgerichtet sind. Zum Beispiel kannst du Anzeigen erstellen, die auf bestimmte Zielgruppen ausgerichtet sind, und dabei spezielle Angebote und Rabatte nutzen, um die Kunden dazu zu ermutigen, bei dir zu kaufen. Auf diese Weise kannst du gezielt potenzielle Kunden ansprechen und ihnen dabei helfen, den Kauf bei dir zu tätigen.
9. Wichtige und viele Zahlungsoptionen
Eine Vielzahl von Zahlungsmethoden anzubieten, kann dazu beitragen, die Conversion Rate in deinem Online Shop zu verbessern, da es Kunden ermöglicht, die für sie bequemste Zahlungsmethode auszuwählen. Zum Beispiel können einige Kunden bevorzugen, per Kreditkarte zu bezahlen, während andere lieber per PayPal oder Banküberweisung bezahlen. Wenn du verschiedene Zahlungsmethoden anbietest, kannst du sicherstellen, dass die Kunden die für sie bequemste Zahlungsmethode auswählen können und somit eher geneigt sind, den Kauf bei dir zu tätigen.
Eine weitere Möglichkeit, wie die Bereitstellung von verschiedenen Zahlungsmethoden die Conversion Rate verbessern kann, ist, dass es den Kunden Sicherheit und Vertrauen vermittelt. Zum Beispiel können Kunden sich sicherer fühlen, wenn sie die Möglichkeit haben, per PayPal oder anderen sicheren Zahlungsmethoden zu bezahlen, anstatt ihre Kreditkarteninformationen direkt an den Onlineshop weiterzugeben. Auf diese Weise kannst du das Vertrauen der Kunden in deinen Onlineshop stärken und sie dazu ermutigen, bei dir zu kaufen.
Außerdem kann die Bereitstellung von verschiedenen Zahlungsmethoden auch dazu beitragen, dass dein Onlineshop für internationale Kunden attraktiver wird. Zum Beispiel können Kunden aus anderen Ländern bestimmte Zahlungsmethoden bevorzugen, die in deinem Onlineshop nicht angeboten werden. Wenn du verschiedene Zahlungsmethoden anbietest, kannst du sicherstellen, dass du auch für internationale Kunden attraktiv bist und sie eher bereit sind, bei dir zu kaufen.
Die beliebtesten Zahlungsmethoden findest du hier:
Bitte beachte, dass die Daten von Branche zu Branche variieren werden.
Umfrage: Beliebteste Methode zur Zahlung von Online-Bestellungen in Deutschland 2021
Und zum Schluss kann auch guter Kundenservice die Conversion Rate ebenfalls verbessern, indem du die Kundenerfahrung verbesserst. Ein gut funktionierender Kundenservice kann dazu beitragen, dass Kunden sich wohl und gut betreut fühlen und somit eher geneigt sind, im Shop zu kaufen. Ein hilfsbereiter Kundenservice, der schnell und kompetent auf Fragen und Anliegen der Kunden eingeht, kann dazu beitragen, dass Kunden sich vertrauensvoll behandelt fühlen und somit eher bereit sind, im Shop zu kaufen. Auch kann ein guter Kundenservice dabei helfen, Bedenken und Zweifel bei den Kunden zu zerstreuen und somit die Conversion Rate zu erhöhen.
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Ein Cache ist ein temporärer Speicher, in dem häufig verwendete Daten und Inhalte gespeichert werden, um die Ladezeit von Websites zu verbessern. Indem du den Cache aufwärmst, stellst du sicher, dass die zwischengespeicherten Daten und Inhalte aktuell sind und die Leistung deines Online-Shops somit verbessert wird. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn du kürzlich Änderungen an deinem Shop vorgenommen hast oder ein hohes Verkehrsaufkommen auf deiner Website erwartest. Im Allgemeinen empfiehlt es sich, den Cache regelmäßig aufzuwärmen, um die Leistung deines Online-Shops zu optimieren. Dabei kannst du z. B. auf sogenannte Cronjobs zurückgreifen.
Die Ladezeit hat Auswirkungen auf die Conversion Rate
Eine schnelle Ladezeit ist ein wichtiger Faktor für die Benutzerfreundlichkeit einer Website und kann direkt dazu beitragen, die Conversion Rate zu erhöhen. Lädt eine Website langsam, sinkt die Bereitschaft der Besucher, auf der Seite zu bleiben und zu konvertieren. Indem du den Cache aufwärmst, stellst du sicher, dass die Inhalte deiner Website schnell geladen werden – die Benutzerfreundlichkeit wird so verbessert und die Conversion Rate entsprechend erhöht. Hierbei ist jedoch auch zu beachten, dass die Conversion Rate von vielen Faktoren beeinflusst wird und der Cache allein wahrscheinlich nicht ausreicht, um signifikante Verbesserungen zu erzielen. Daher sollte eine umfassende Strategie verfolgt werden, die auch andere Faktoren wie die Benutzerfreundlichkeit, die Qualität der Inhalte und die Anziehungskraft des Angebots berücksichtigt, um die Conversion Rate zu erhöhen.
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Wie kann ich den Cache bei Shopware 6 aufwärmen?
1. Logge dich zunächst in deinem Shopware 6 Backend ein.
2. Klicke nun auf “Einstellungen”.
3. Klicke im Tab Einstellungen auf “System”.
4. Wähle nun “Caches & Indizes” aus.
5. Klicke auf “Leeren und Aufwärmen”, um den Cache aufzuwärmen.
6. Der Cache wird nun aufgewärmt. Da dies im Hintergrund passiert, können nebenbei andere Aufgaben bearbeitet werden.
7. Um einzusehen, wie viele Elemente noch aufgewärmt werden müsseün, kann auf die Glocke geklickt werden.
8. Wurden alle Elemente (Seiten, Produkte etc.) aufgewärmt, taucht die Meldung “Aufwärmen abgeschlossen.” auf.
Wie kann ich den Cache bei Shopware 5 aufwärmen?
1. Logge dich ins Shopware 5 System ein.
2. Klicke auf “Caches / Performance”.
3. Wähle nun den Reiter/Tab “Einstellungen” aus.
4. Klicke nun auf “HTTP-Cache”.
5. Klicke auf das Feld “Cache aufwärmen”, um eben diesen aufzuwärmen.
6. Wähle nun den entsprechenden Shop aus.
7. Klicke zunächst auf “Vorgang starten”.
8. Bestätige mit “Ja”.
9. Je nachdem wie viele Produkte angelegt sind, kann das Aufwärmen eine Weile dauern.
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Das folgende Zitat bietet eine gute Definition für PHP und dessen Gebrauch:
“PHP ist eine serverseitige Open-Source-Skript- und Programmiersprache, die hauptsächlich für die Webentwicklung verwendet wird. Der Großteil der Core-WordPress-Software ist in PHP geschrieben, was PHP zu einer sehr wichtigen Sprache für die WordPress-Community macht.”
Da tatsächlich die meisten Web-Anwendungen auf PHP laufen, sind von WordPress, dem wohl bekanntesten CMS System, bis hin zu Shop-Systemen wie Shopware 5 und 6 die große Mehrheit von dem Update zu PHP 8.X betroffen.
Wieso ist 7.X und alle älteren Versionen problematisch?
Zum aktuellen Zeitpunkt (Stand: November 2022) sind alle Versionen unter PHP 8.0 gefährdet, da die letzte 7er PHP Version (Version 7.4) am 28. November 2022 aufhört, Sicherheitsupdates zu veröffentlichen. Im Detail bedeutet dies, dass ab diesem Zeitpunkt keine Sicherheitslücken mehr behoben werden – und Hacker diese möglicherweise ausnutzen können. Dies ist nicht nur problematisch bei einem potenziellen Hacker-Angriff, ses verstößt auch gegen das Gesetz, da die DSGVO dazu verpflichtet, eine aktuelle und sichere Software zu nutzen.
Im Artikel 32 der DSGVO steht zur “Sicherheit der Verarbeitung“ im Absatz 1:
“Unter Berücksichtigung des Stands der Technik […] treffen der Verantwortliche und der Auftragsverarbeiter geeignete […] Maßnahmen, um ein dem Risiko angemessenes Schutzniveau zu gewährleisten.“
Bitte beachtet: Da dies im Einzelfall geklärt werden muss, solltet ihr hierüber bitte mit einem Anwalt und Hoster sprechen und euch entsprechend beraten lassen.
Anbei eine Ansicht der verschiedenen Versionen und deren Gültigkeit:
Die CVE Details listet die verschiedenen PHP Sicherheitslücken auf und veröffentlicht entsprechende Statistiken darüber. In diesen ist zu erkennen, dass alleine 2007 und 2016 über 100 Sicherheitslücken erkannt wurden. Nutzt man also weiterhin alte PHP Versionen, lässt man die Türen für Hacker offen, da diese die Sicherheitslücken natürlich auch bestens kennen. Unter anderem können durch geübte Angriffe diverse Kundendaten, Passwörter, etc. entwendet werden. Gewisse Sicherheitslücken können aber auch dazu beitragen, dass Hacker Inhalte einer Webseite beliebig verändern – ein Problem, dass wir leider bei verschiedenen unserer Kunden bereits feststellen mussten.
Da PHP 7.X die letzten Jahre der Standard war, nutzten Ende November 2022 über 70% aller Webseiten, die PHP verwenden, weiterhin PHP 7.X. Dies ist, angesichts der Ankündigung, dass für PHP 7 keine Sicherheitsupdates mehr kommen, äußert problematisch. Daher empfehlen wir dringend auf +8.X zu wechseln.
Wie stelle ich die PHP Version um? Worauf muss ich achten?
Dies ist leider keine pauschale Frage und daher auch nicht einfach zu beantworten. Wir können aber ein paar Tipps geben.
Die PHP Version umzustellen ist einfach, ABER
Bei den meisten gängigen Hostern ist die Umstellung der PHP Version über einen Dropdown möglich – an sich also kein Problem. Diese tauchen tatsächlich eher auf Seiten der Software auf. Im Folgenden wollen wir euch dies, basierend auf unserer Erfahrung als E-Commerce Agentur, anhand von WordPress, Shopware 5 und Shopware 6 genauer erläutern.
Hier noch ein paar Anleitungen von anderen gängigen Hostern:
Zuerst sollte geprüft werden, welche WordPress-Version aktuell verwendet wird, da alte WordPress Versionen gewisse PHP-Versionen gar nicht unterstützen. Dies bedeutet konkret, dass ein PHP Upgrade die Webseite zum Teil oder auch ganz funktionsunfähig machen kann. Im Beta Support unterstützt WordPress +5.6 die PHP Version 8.0. Für PHP 8.1 benötigt man dagegen sogar die Version 5.9.
Eine Liste von WordPress Versionen und PHP Versionen, die unterstützt werden:
In WordPress version 4.1: Added support for PHP 5.6.
In WordPress 4.4: Added support for PHP 7.0 (dev note).
In WordPress 4.7: Added support for PHP 7.1.
In WordPress 4.9: Added support for PHP 7.2.
In WordPress 5.0: Added support for PHP 7.3 (dev note).
In WordPress 5.2: Dropped support for PHP 5.2, 5.3, 5.4, 5.5.
In WordPress 5.3: Added support for PHP 7.4 (dev note).
In WordPress 5.6: Added “beta support” for PHP 8.0 (dev note).
In WordPress 5.9: Added “beta support” for PHP 8.1 (dev note).
In WordPress 6.1: Added “beta support” for PHP 8.2 (dev note pending).
In WordPress 6.2: Still “beta support” for PHP 8.0, 8.1, 8.2 (dev note pending).
Leider endet es hier aber noch nicht: Selbst wenn die WordPress-Version die PHP 8-Version unterstützt, kann es vorkommen, dass gewisse Plugins, Themes oder auch Programmierungen mit PHP +8 nicht funktionieren. In diesem Fall kann es auf der Seite zu weiteren Fehlermeldungen oder sogar zu einem kompletten Absturz führen. Wir raten hier, Stück für Stück alle Plugins und Themes durchzugehen, sowie den Programmierer zu kontaktieren.
Du benötigst Unterstützung beim PHP Upgrade? Wir können dir helfen! Wir als Web und E-Commerce Agentur können dir dabei helfen, diese Aufgaben für dich zu erledigen oder beratend an deiner Seite zu stehen! Jetzt ein Erstgespräch anfordern
Umstellung der PHP Version für Shopware 5
Auch bei Shopware muss zunächst geprüft werden, ob Shopware 5 die PHP Version unterstützt:
Shopware 4.3 | PHP Version 5.3.2 – 5.6.4
Shopware 5.2 | PHP Version 5.6.4 – (ohne ioncube plugins and LicenceManager bis zu 7.2)
Shopware 5.3 | wie oben
Shopware 5.4 | wie oben
Shopware 5.5 | PHP Version 5.6.4 – 7.2 (7.2 Empfohlen)
Shopware 5.6 | PHP Version 7.2+ (7.3 Empfohlen) Achtung! 7.2.20 and 7.3.7 sind nicht kompatibel
Shopware 5.7 | PHP Version 7.4+ (PHP 8 Kompatibel) Ältere Versionen sind nicht mehr kompatibel
Shopware 6.x | PHP 8 Empfohlen
Wie auch bei WordPress müssen alle Plugins und Themes zusätzlich geprüft werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Plugin oder Theme nicht mehr weiterentwickelt wird, ist vor allem bei Shopware 5 sehr hoch. In diesem Fall muss entsprechend für Ersatz gesorgt werden.
Du benötigst Unterstützung beim PHP Upgrade? Wir können dir als Shopware Agentur helfen! Wir als Web und E-Commerce Agentur können dir dabei helfen, diese Aufgaben für dich zu erledigen oder beratend an deiner Seite zu stehen! Jetzt ein Erstgespräch anfordern
Wieso ist Shopware 5 bald nicht mehr sicher? Wir erklären es euch in diesem Beitrag:
Bei Shopware 6 gibt es dagegen eine gute Neuigkeit! Shopware 6 Core, sprich die Software an sich, kann seit der Version 6.4.0.0 PHP 8 unterstützen. Da die meisten Systeme bereits auf der Version 6.4.X.X laufen, sollte ein Update daher keine Probleme darstellen.
Aber Achtung! Auch hier müssen alle Plugins / Erweiterungen, Themes, etc. geprüft werden, da diese ggf. alte Programmiersprachen nutzen könnten.
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Die Shopware AG hat angekündigt den Support für Shopware 5 bis Juli 2024 weiterzuführen,dann aber alle Sicherheitsupdates einzustellen. Besitzt man einen Shopware 5 Shop, sollte daher spätestens nächsten Sommer ein Wechsel zu Shopware 6 oder zu einem anderen Shop System veranlasst werden.
Shopware 5 Updates
Konkret bedeutet dies, dass normale Updates mit neuen Features bereits im Juli 2021 beendet wurden. Bugfixes werden noch bis Juli 2023 veröffentlicht, danach soll es jedoch nur noch Sicherheitsupdates geben, die dann auch schlussendlich im Juli 2024 eingestellt werden. Generell gilt dies nur für Shopware Core, also die Software selbst. Bei Plugins / Erweiterungen sowie Themes kann die Entwicklung bereits eingestellt worden sein – dies muss im Einzelfall am besten noch einmal geprüft werden.
Anbei eine Kurzübersicht, wann gewisse Releases eingestellt werden bzw. bereits wurden:
Wer dennoch bei Shopware 5 bleiben möchte oder sogar muss, kann die Dienstleistungen von safefive in Anspruch nehmen. Shopware selbst empfiehlt diese Kunden. Aber Achtung: safefive ist weder kostenlos noch günstig.
Benötigst du Unterstützung bei der Migration von SW 5 zu SW 6? Wir als Shopware und E-Commerce Agentur können dir gerne dabei helfen oder beratend zur Seite stehen. Jetzt ein Erstgespräch anfordern
Preisaufstellung von safefive
safefive berechnet den Preis nach Umsatz. Hierzu steht auf der eigenen Webseite:
“Wir bieten 3 unterschiedliche Laufzeiten an. Die Preise in unserer Preisliste sind abhängig von der gewählten Laufzeit. Wenn Sie sich direkt für unseren Service mit einer jährlich kündbaren Laufzeit wählen möchten, sind die Preise 15 % günstiger, wenn Sie sich für eine Laufzeit von 2 Jahren entscheiden, sparen Sie sogar 30 % gegenüber den monatlichen Kosten.
Beispiel: Die Kosten pro Monat im Vergleich, wenn Sie unseren Service bei einem Umsatz von 100.000 bis 250.000 Euro netto buchen, betragen:
Diesen Teil bitte mit einem Anwalt besprechen! Bitte bedenkt, dass dieser Beitrag eine Rechtsberatung nicht ersetzt und unsere Empfehlung rechtlich nicht bindend ist. Auch wird dieser Blogeintrag nicht tagesaktuell gehalten. Dieses Thema ändert sich kontinuierlich und obwohl wir uns Mühe geben, den Inhalt regelmäßig anzupassen, kann es dennoch vorkommen, dass die ein oder andere Information veraltet ist. Vielen Dank für euer Verständnis!
Im Artikel 32 der DSGVO steht zur “Sicherheit der Verarbeitung“ im Absatz 1: “Unter Berücksichtigung des Stands der Technik […] treffen der Verantwortliche und der Auftragsverarbeiter geeignete […] Maßnahmen, um ein dem Risiko angemessenes Schutzniveau zu gewährleisten.“
Unserer Auffassung nach ist eine +10 Jahre alte Software, die nicht mehr aktualisiert wird, sehr unsicher und hat einige Sicherheitslücken. Im schlimmsten Fall werden bei einem Hacker-Angriff Kundendaten aus der Datenbank geklaut und missbraucht. Wenn in einem solchen Fall keine geeigneten Maßnahmen zum Schutz der Daten gewährleistet sind, kann der Shopbesitzer ggf. dafür haftbar gemacht werden. Es kann sogar von einer groben Fahrlässigkeit gesprochen werden.
Ist Shopware 6 bereit?
Klare Antwort: Ja! Wir haben, vor allem in den letzten Monaten, viele Migrationen von Shopware 5 auf 6 fertiggestellt und dabei immer wieder feststellen können, dass Shopware 6 weit aus mehr Funktionen bietet als sein Vorgänger. Allein aus diesem Aspekt sollte man sich daher überlegen, in den nächsten Monaten auf die neue Software zu migrieren. Es gibt natürlich weiterhin Bugs und Störungen – im Gegensatz zu Shopware 5 werden diese aber in regelmäßigen Abständen identifiziert und auch behoben.
Benötigst du Unterstützung bei der Migration von SW 5 zu SW 6? Wir als Shopware und E-Commerce Agentur können dir gerne dabei helfen oder beratend zur Seite stehen. Jetzt ein Erstgespräch anfordern
Die GTIN (kurz für Global Trade Item Number) auf Produkten erkennen wir alle direkt durch den Barcode, der auf jedem Verkaufsartikel anzufinden ist. Als EAN (kurz für europäische Artikelnummer) bekannt, ist sie essentiell, um Produkte verkaufen zu können.
Was weniger bekannt ist: Es gibt nur einen offiziellen Anbieter für GTIN / EAN in Deutschland, bei dem gültige Barcodes gekauft werden können. Unter https://www.gs1-germany.de/ können offizielle GTINs erworben werden und müssen nach Erwerb bei https://www.gepir.de/ validiert werden, um rechtmäßig im Handel genutzt werden zu können.
Wieso sind validierte Barcodes wichtig?
Anbieter für inoffizielle Barcodes gibt es im Internet viele, die meist nur mit einem programmierten Skript wahllos Nummern generiert und nicht prüft, ob diese Nummern einzigartig sind – eine Voraussetzung des Barcodes zum Verkauf.
Marktplätze wie Amazon, eBay oder Kaufland.de prüfen Produkte regelmäßig auf GS1 Konformität. Bei einem Verstoß droht im schlimmsten Fall die Kontosperrung. Eine Verwendung von Barcodes, die nicht bei GEPIR registriert sind, kann eventuell sogar zu rechtlichen Konsequenzen führen.
Wo kann ich meine Barcodes prüfen?
Um sicherzugehen, dass die eigenen GTIN / EAN offiziell sind, kann unter https://gepir.gs1.org/index.php/search-by-gtin mit einer einfachen Suche recherchiert werden, ob eine EAN bereits existiert und welchem Unternehmen der Barcode zugehörig ist.