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  • Omnibus-Richtlinie 2022 (Shopware 5 & 6 / Trusted Shops Anleitung)

    Omnibus-Richtlinie 2022 (Shopware 5 & 6 / Trusted Shops Anleitung)

    Hinweis
    Bitte bedenkt, dass dieser Beitrag eine Rechtsberatung nicht ersetzt und unsere Empfehlung rechtlich nicht bindend ist. Auch wird dieser Blogeintrag nicht tagesaktuell gehalten. Dieses Thema ändert sich kontinuierlich und obwohl wir uns Mühe geben, den Inhalt aktuell zu halten, kann es dennoch vorkommen, dass die eine oder andere Information veraltet ist. Vielen Dank für euer Verständnis!

    Allgemeine Erklärung

    Worum geht es in der Omnibus-Richtlinie 2022 eigentlich genau? Das folgende Zitat vom Händlerbund beschreibt das Gesetz sehr gut:

    “Mit der Initiative „New Deal for Consumers“ sollen die Verbraucherrechte EU-weit gestärkt werden – vor allem im Online-Handel wird die Transparenz gegenüber Kunden gestärkt und Regelungen werden modernisiert.

    Die rechtliche Grundlage bildet die Omnibus-Richtlinie (Richtlinie (EU) 2019/2161), die zahlreiche Anpassungen im Verbraucher- und Wettbewerbsrecht mit sich bringt. Stichtag zur Umsetzung ist der 28. Mai.

    Bei Verstößen gegen die Richtlinie drohen Abmahnungen. Bei Verstößen mit Unions-Dimension drohen Bußgelder von mindestens 4 % des Jahresumsatzes oder von mindestens 2 Millionen Euro, wenn keine Informationen zum Umsatz bekannt sind.”

    Quelle: https://www.haendlerbund.de/de/ratgeber/recht/3961-omnibus-richtlinie

    In den folgenden Absätzen findet ihr einige Zitate die wir für relevant halten, um das Gesetz / die Richtlinie zu verstehen und um die Maßnahmen für die Omnibus-Richtlinie entsprechend umsetzen zu können. Falls Fragen zur Interpretation aufkommen, bitten wir euch euren Anwalt zu konsultieren. Wie immer können wir als E-Commerce Agentur für D-A-CH Kunden bei der technischen Umsetzung helfen, sofern die rechtlichen Entscheidungen von euch oder noch besser einer Rechtsvertretung getroffen wurden.

    Preisdarstellungen – Preisangabenverordnung (PAngV)

    Tipp: Ein sehr ausführliches Hinweisblatt vom Händlerbund (kostenlos):
    https://marketplace.haendlerbund.de/werbung-reduzierten-preisen-sonderangeboten-hinweisblatt

    “Als Streichpreis darf künftig nur noch der Preis verwendet werden, der in den letzten 30 Tagen am niedrigsten war. Zum Beispiel: In der Adventszeit bietet ein Händler Weihnachtsbaumschmuck für 39,99 Euro an. Kurz vor Weihnachten zieht er die Preise noch mal ordentlich an, um von denen zu profitieren, die das mit dem Weihnachtsschmuck bisher versäumt haben. Nun kostet das Set 49,99 Euro. Nach Weihnachten will er Platz im Lager schaffen, und bietet die Saisonware wesentlich billiger an. Nun verlangt er nur noch 19,99 Euro. Um die Kundschaft zu locken, soll natürlich mit dem vorherigen Preis und einer möglichst hohen Prozentzahl geworben werden.”

    Quelle: https://www.haendlerbund.de/de/ratgeber/recht/3961-omnibus-richtlinie

    “Eine weitere Änderung hinsichtlich Preisangaben für Waren ist darüber hinaus mit der Änderung der Preisangabenverordnung (PAngV) beschlossen worden. Nach den Vorgaben der Omnibus-Richtlinie ist bei jeder Bekanntgabe einer Preisermäßigung für eine Ware der niedrigste Gesamtpreis anzugeben, den der Händler innerhalb der letzten 30 Tage vor der Preisermäßigung von Verbrauchern gefordert hat. Diese Pflicht findet sich zukünftig in § 11 Abs. 1 PAngV n.F.”

    Quelle: https://www.internetworld.de/digitaler-handel/internet-recht/omnibus-richtlinie-aenderungen-onlinehaendler-zukommen-2748676.html

    Kann ich weiterhin einen UVP nutzen?

    “Ausgenommen von dieser Regelung sind schnell verderbliche Waren, die für den Abverkauf vor Ablauf des Haltbarkeitsdatums reduziert ausgezeichnet werden. Ebenso wenig findet die Neuregelung Anwendung, wenn mit UVPs geworben wird.”

    Hinweisblatt Punkt 5 – https://marketplace.haendlerbund.de/werbung-reduzierten-preisen-sonderangeboten-hinweisblatt

    “§ 11 PAngV begründet (lediglich) eine zusätzliche Informationspflicht. Daher kann aus werblichen Gründen z. B. bei einer Preisermäßigung mit „Statt-Preisen“, neben dem niedrigsten Preis der letzten 30 Tage und dem aktuellen Preis auch ein weiterer Preis angegeben werden, sofern klar und eindeutig ist, dass sich die Preisermäßigung auf den niedrigsten Preis der letzten 30 Tage bezieht.
    Somit bleibt es Händlern mit Blick auf § 11 weiterhin unbenommen, unter Einhaltung der Vorgaben des UWG mit einem Preisvergleich (z. B. zu einer unverbindlichen Preisempfehlung) zu werben, sofern auch hier für Verbraucher klar erkennbar ist, dass es sich lediglich um einen Preisvergleich und nicht um eine Preisermäßigung des eigenen Preises handelt.”

    Hinweisblatt Punkt 6 – https://marketplace.haendlerbund.de/werbung-reduzierten-preisen-sonderangeboten-hinweisblatt

    Die 30 Tage Regel gilt nicht für folgende Fälle:

    Quelle: https://www.haendlerbund.de/de/ratgeber/recht/3961-omnibus-richtlinie
    Quelle: https://www.taylorwessing.com/de/insights-and-events/insights/2022/03/neue-vorgaben-fuer-die-werbung-mit-preisermaessigungen-und-rabatten

    Umsetzung Shopware 6

    Achtung!
    Diese Funktion taucht erst in der Shopware Version 6.4.10.0 auf.

    Unter “Kataloge > Produkte > Produkt auswählen > Tab: Allgemein > Bereich: Preise” könnt ihr nun ein neues Feld für den 30-Tage-Preis finden.

    Wenn du Fragen hast, helfe ich dir gerne!

    Mein Name ist Ryusei Hosono, ich bin Geschäftsführer bei HosonoDE. Kontaktiere mich gerne über E-Mail (ryusei.hosono@hosono.de), Livechat oder Skype. Da wir unseren Sitz in Tokio haben, kannst du mich auch über unsere japanische Telefonnummer erreichen: +81 50-5479-3719

    Shopware / Shopify / plentymarkets / Amazon / Google Ads

    Umsetzung Shopware 5

    Achtung!
    Diese Funktion taucht erst ab der Version 5.7.8 auf.

    Ab der Version 5.7.8 taucht das im Screenshot markierte Feld mit der entsprechenden Erklärung auf.

    Die Ansicht in älteren Versionen

    Vor der Version 5.7.8 kann kein entsprechendes Feld gefunden werden.

    Produktbewertungen

    “Bei der Verwendung von Produktbewertungen muss der Unternehmer künftig darüber informieren, ob und wie er sicherstellt, dass die veröffentlichten Bewertungen von Verbrauchern stammen, die die Produkte tatsächlich verwendet oder erworben haben. Hiermit soll missbräuchlichen Bewertungen vorgebeugt werden.”

    Quelle: https://www.it-recht-kanzlei.de/omnibus-richtlinie-neues-eu-verbraucherrecht.html#abschnitt_24

    Umsetzung Trusted Shops

    “Wenn Sie den Shopbewertungssticker, den Produktbewertungssticker, die Produktbewertungssterne oder eine eigene Darstellungsform für Bewertungen nutzen, muss der nächste Schritt umgesetzt werden.”

    “Fügen Sie in der Nähe der Bewertungen die neuen gesetzlich vorgeschriebenen Informationen ein, z. B. mit folgendem Mustertext: „Wir nutzen Trusted Shops als unabhängigen Dienstleister für die Einholung von Bewertungen. Trusted Shops hat Maßnahmen getroffen, um sicherzustellen, dass es es sich um echte Bewertungen handelt. Mehr Informationen“

    “Verlinken Sie vom Mustertext auf die von Trusted Shops bereitgestellte Informationsseite mit der folgenden URL: https://help.etrusted.com/hc/de/articles/4419944605341”
    […]

    Quelle: https://help.etrusted.com/hc/de/articles/4419969375389-Informationen-zur-Echtheit-der-Bewertungen#wie-kann-ich-die-notwendigen-informationen-auf-meiner-webseite-bereitstellen

    Grundpreise

    “Bisher konnten die Grundpreise, bei Produkten, deren Nenngewicht oder Nennvolumen üblicherweise unter 250 Gramm oder 250 Milliliter liegt, auf 100 Gramm oder 100 Milliliter angegeben werden. Diese Ausnahmeregel fällt in der neuen Preisangabenverordnung weg.”

    Quelle: https://www.onlinehaendler-news.de/e-recht/gesetze/136004-achtung-abmahngefahr-angaben-grundpreisen-problematisch-sind

    In Zukunft erlaubte Grundpreise:

    • 1 Kilogramm
    • 1 Liter
    • 1 Kubikmeter
    • 1 Meter
    • 1 Quadratmeter

    Widerrufsbelehrung

    “Hier ergeben sich Änderungen im Detail, insbesondere was die Vermarktung von digitalen Inhalten, die nicht auf einem Datenträger gespeichert sind , betrifft.

    Händler müssen – wie immer bei der Widerrufsbelehrung – die Änderungen exakt abbilden, da sonst eine Angreifbarkeit der Widerrufsbelehrung droht.”

    Quelle: https://www.it-recht-kanzlei.de/omnibus-richtlinie-neues-eu-verbraucherrecht.html

    Rechtstexte

    “VI. Ändern sich die Rechtstexte?
    Ganz klar: Ja!”

    Quelle: https://www.it-recht-kanzlei.de/omnibus-richtlinie-neues-eu-verbraucherrecht.html

    Fazit:

    Es besteht für alle Händler Handlungsbedarf. Wir haben in diesem Beitrag nur einige Themen abgedeckt, diese betreffen jedoch bereits die meisten Händler, die im Online Business tätig sind. Daher empfehlen wir die unten genannten Quellen genau und vollständig zu lesen, um vor teuren Abmahnungen sicher zu sein. Auch bei diesem umfangreichen Thema sollte unbedingt eine Rechtsberatung konsultiert werden.

    Wenn du Fragen hast, helfe ich dir gerne!

    Mein Name ist Ryusei Hosono, ich bin Geschäftsführer bei HosonoDE. Kontaktiere mich gerne über E-Mail (ryusei.hosono@hosono.de), Livechat oder Skype. Da wir unseren Sitz in Tokio haben, kannst du mich auch über unsere japanische Telefonnummer erreichen: +81 50-5479-3719

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    Quellen:

  • Die besten kostenlosen Shopware 6 Apps / Plugins

    Die besten kostenlosen Shopware 6 Apps / Plugins

    Mail Archive (Friends of Shopware)

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    DHL Versand

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    IT-Recht Kanzlei AGB-Schnittstelle für Shopware 6

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    Wenn du bis hier nicht fündig geworben bist, dann kannst du hier alle kostenlosen Shopware 6 Plugins durchsuchen.

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  • Up-Selling und Cross-Selling

    Up-Selling und Cross-Selling

    Up-Selling

    Nächste Woche geht es mit dem Betrieb wandern und du möchtest dir unbedingt neue Schuhe kaufen. Also tauchst du ins Internet und lässt dich von diversen Plattformen berieseln. Ein schönes Paar Trekkingschuhe ist schnell gefunden und du scrollst dich durch die Artikelbeschreibung. Ein gutes Angebot, du möchtest es in den Warenkorb legen. Doch was ist das? Eine Anzeige für bessere Schuhe? Die sind etwas teurer, aber sie haben besseren Grip, sie sind auch viel leichter und die neueste Technologie für die Wasserdichtigkeit sorgt für bessere Laune beim Laufen? Du entscheidest dich um. Du hast gerade Up-Selling erfahren.

    Beim Up-Selling wird also deine Aufmerksamkeit auf höherwertige und teurere Produkte gelenkt. Verknüpft mit deiner Suchanfrage und den ausgewählten Artikeln werden die Vorschläge gezielt und visuell in Szene gesetzt, um dich zum Nachdenken zu bringen. Wenn du bereits eine klare Vorstellung oder eine Lieblingsmarke, oder sogar ein Budget hast, ist dieser Prozess schwieriger umzusetzen. Bei einer groben Idee kannst du entsprechend in eine Richtung geleitet werden. Es geht um die höhere Investition pro Verkauf, die Qualität.

    Cross-Selling

    Und was ist das jetzt? Im Warenkorb wird dir etwas vorgeschlagen. Die gleiche Marke bietet auch Hosen an. Mit Jeanshose solltest du vielleicht nicht bei dem Wetter stundenlang herumlaufen. Die Hose ist leicht und hat die gleiche Technologie wie die Schuhe, trockene und warme Beine, die Farbe passt zu den Schuhen… Ja los, die wird auch gekauft. Und schon hast du gleichzeitig Cross-Selling erfahren.

    Im Gegensatz zum Up-Selling geht es beim Cross-Selling um die Menge, indem man andere Artikel vorgeschlagen bekommt, die deine eigentliche Suche ergänzen. Hier zielt man klar darauf ab, dass die Verkaufszahlen durch die Quantität steigen. Auch kann man hier die Gelegenheit nutzen, ältere Ware oder neue Ware zu bewerben und zu verkaufen.

    In Kombination

    Hier hat jemand sich bemüht, nicht nur deine Bedürfnisse zu verändern, sondern auch zu erweitern. Eine klassische Methode, um den Umsatz zu steigern und effizienter zu verkaufen.

    In Kombination sind diese Methoden durchaus erfolgreich, wenn der Kunde davon nicht abgeschreckt wird. Wichtig ist die elegante und nicht zu aufdringliche Art und Weise die Aufmerksamkeit des Käufers zu gewinnen.

    Quellen

  • Soft Bounce vs. Hard Bounce

    Soft Bounce vs. Hard Bounce

    Einleitung

    Das Wort “Bounce” findet sich nicht nur in Ballsportarten wieder. Auch im E-Mail-Marketing nutzt man diesen Begriff, um das Verhalten von elektronischen Nachrichten, meist Newsletter, zu beschreiben. Speziell geht es um die Zustellbarkeit dieser Nachrichten.

    keine Zustellung, zeitweise = Soft Bounce

    keine Zustellung, endgültig = Hard Bounce

    Die Wörter “soft” und “hard” sind hier bewusst gewählt. “Soft” spiegelt einen Zustand wider, der flexibel ist, weich, mit einem sanfteren Aufprall, den man abwenden kann durch einen erneuten Versuch. “Hard” ist fest und einschlagend, der “Ball” kommt mit großer Wucht zurück und man kann nicht viel tun, um den Ball zurückzuschlagen.

    Soft Bounce

    Für den Versand eines Newsletters hast du im Voraus E-Mail-Adressen gesammelt. Unter diesen Daten können sich Empfänger befinden, deren Postfächer vielleicht voll sind oder die im Urlaub sind und dies mit einer Abwesenheitsnotiz vermerkt haben. Diese E-Mail erhältst du zurück, aber der Grund ist nur vorübergehend, also ein Soft Bounce. Wenn du ein geschicktes Programm für den Newsletter-Versand hast oder sogar manuell die Nachrichten verschickst, kann die Zustellung erneut versucht werden, wenn das Hindernis nicht mehr existiert.

    Ein Soft Bounce kann auch in einen Hard Bounce umgewandelt werden, wenn die Zustellung mehrfach nicht erfolgreich war. So kann man es sich mit dem Ball vorstellen, der immer wieder aufprallt und an Geschwindigkeit gewinnt. Irgendwann ist der Aufprall zu stark.

    Hard Bounce

    Liegt es aber zum Beispiel an einer falschen E-Mail-Adresse mit Schreibfehlern oder einem nicht mehr bestehenden Empfänger, kommt die E-Mail zurück und eine Zustellung ist nicht möglich, somit ein Hard Bounce.

    Wichtig ist den Hard Bounce bei E-Mail-Adressen zu erkennen und diese Empfänger aus der Verteilerliste zu nehmen. Hohe Zahlen im Hard Bounce werden oft mit Betrügerfirmen verglichen, die ihre Empfänger nicht überprüfen und willkürlich tausende E-Mails verschicken. Diese werden als “Spam” gekennzeichnet und landen automatisch in deinem Spam-Postfach, auch Block Bounce genannt. Der Ball landet vorher im Aus und du kannst keinen Punkt machen. Dies möchtest du für deine Nachrichten natürlich nicht. Also sorge für eine geringe Hard Bounce Rate.

    Die Gemeinsamkeit

    Es ist jedoch zu empfehlen alle Bounce Rates klein zu halten, deine Newsletter-Kampagne soll schließlich erfolgreich sein mit vielen Klicks und größerer Wahrscheinlichkeit eines Verkaufs. Deine Auswertung soll anschließend genau sein und dir helfen bei der Optimierung. Dies sind Faktoren, die du beeinflussen und meist selbst beheben kannst. Und wenn der Erfolg immer noch ausbleibt, schaust du dir eventuell die Gestaltung deiner Inhalte an.

    Quellen

  • Was ist der eCPC (effective Cost per Click)?

    Was ist der eCPC (effective Cost per Click)?

    Bei der Schaltung von Werbung im Internet kann man in der Regel vorher schätzen, wie hoch die maximalen Kosten für eine Werbekampagne pro Klick sein werden. Du schaust dir an, wie viele Klicks du erreichen möchtest und was du bereit bist dafür zu bezahlen. In jedem Wirtschaftszweig gibt es auch Benchmarks, an denen man sich orientieren kann, um zu überprüfen, ob man eventuell zu viel bezahlt.

    C (costs) = Kosten, Werbebudget, Investition in einen Klick

    PC (per click) = per Klick, ein Besuch deiner Seite oder eine Interaktion mit deinem Produkt oder Dienstleistung pro Person, die in deinem Bereich etwas sucht

    Diese Werte zeigen dir auch, wie erfolgreich du sein kannst mit deinem Budget. Da es sich um geschätzte Daten handelt, weicht der darauffolgende eCPC davon ab.

    Während der Werbekampagne oder wenn diese beendet ist und man die Klick-Zahlen vorliegen hat, kann man den eCPC errechnen:

    e (effective) = effektiv, tatsächlich

    In einer einfachen Formel werden dazu die Kosten und die Klick-Zahlung dividiert. Dies ermöglicht eine genaue Abrechnung oder eine Optimierung. Je nach Bidding-Plattform können noch zusätzliche Faktoren in diese Berechnung einfließen. Dieser Wert ist nicht nur für dich interessant, sondern auch für den Anbieter der Werbekampagne, um Erfolge zu präsentieren oder genaue Kosten zu kalkulieren, was dir mehr Transparenz gibt.

    Kritik gibt es jedoch auch zu dieser Methode. Diese abschließenden Zahlen sind nicht aussagekräftig genug, wenn der Faktor des Kaufabschlusses nicht berücksichtigt wird. Damit haben die Klicks mehr Kosten verursacht und nicht gewünschte Wirkung erzielt.

    Quellen

  • ACoS Amazon PPC – Was ist ein guter ACoS?

    ACoS Amazon PPC – Was ist ein guter ACoS?

    ACoS, oder Advertising Cost of Sales, ist ein wichtiger Kennwert für dich, wenn du bezahlte Werbung auf Amazon oder einer anderen Online-Plattform nutzt. Es gibt an, wie viel du für jeden verkauften Artikel ausgegeben hast, und du kannst es verwenden, um die Effektivität deiner Werbekampagnen zu messen und zu vergleichen.

    ACoS (Adverstising Cost of Sales) Formel

    ACoS = Werbekosten / Werbeumsatz

    Hier ein paar Beispiel als Tabelle:

    [table id=1 /]

    Welche ACoS letzten Endes für dich gut oder schlecht ist, hängt sehr stark vom Preis deines Produktes, deine Strategie und die Marge die du hast. In der Tabelle habe ich Beispiele genannt, die dir ein groben Überblick geben soll

    Preis des Produktes

    Generell gilt, je geringer der Preis, desto höher der ACoS da es sich beim ACoS um ein Verhältnis handelt. Die Werbekosten sind generell aber auch niedriger. Ein Beispiel, um ein Möbel oder Handy zu verkaufen, benötigt man mehr Werbeausgaben, als ein Elektronik Gadget.

    Marge des Produktes

    Je nach Marge kann ein ACoS von 25% für jemanden gut und für jemanden anderen schlecht sein. Daher muss jeder für sich ein idealen ACoS errechnen.

    Strategie

    Zuletzt eines der wichtigsten Faktoren, die Strategie. Möchte man mit den PPC die Bewertungen oder die SEO verbessern? Vielleicht reicht alleine das Branding aus? Je nach Strategie kann sich der ideale ACoS extrem variieren.

    Generell gilt:

    • Branding: Wie viel bin ich bereit mein Gewinn zu verringern oder sogar Verlust zu machen, damit meine Zielgruppe mein Produkt zu einem bestimmten Keyword sieht.
    • Bewertungen: Wie viele Gelder ist mir eine echte Bewertung Wert? Kann ich vielleicht am Anfang Verluste machen, um Bewertungen zu generieren, um später die Verluste wieder reinzubekommen, da ich dann mehr Bewertungen habe und dementsprechend dann auch eine bessere SEO?
    • SEO: Mehr Käufe bedeuten auch eine bessere SEO. Wie viel ist es mir wert, vor allem am Anfang, mein Produkt Menschen zu präsentieren, die mein Produkt dann kaufen.

    Wie bekomme ich den ACoS niedriger?

    Auf diese Frage hat nun bestimmt jeder gewartet. Leider ist die Antwort nicht einfach, dennoch versuche ich es zu beantworten. Hier folgen ein paar Strategien, die mir bisher gut geholfen haben.

    • Manuelle statt automatische Anzeigen: Das Spart nach meiner Erfahrung sehr viel Geld, da die Amazon KI nicht gut genug ist, passende Keywörter zu finden
    • Mehrere Kampagnen erstellen: Das bedeutet, pro Kampagnen Ziel, verschiedene Kampagnen erstellen. Heißt für z.B. Brand Keywords, Brand Competitor Keywords, Produktgruppe 1, Produktgruppe2. So kann man pro Kampagnen und pro Anzeigengruppe die CPC besser steuern
    • Anzeigengruppen gut strukturieren: Struktur ist sehr wichtig, wie oben bereits erwähnt müssen die Kampagnen gut strukturiert werden, aber auch die Anzeigengruppen sind sehr wichtig. Dabei sollten die Produktgruppen noch einmal aufgeteilt werden, da man für die einzelnen Produktgruppen verschiedene CPC geschaltet werden können. So können schlecht laufende Produkt abgeschaltet oder der CPC heruntergefahren werden
    • Negative Keywords regelmäßig prüfen: Keywords die einfach nicht konvertieren, sollten herausgenommen werden, aber auch generelle Keyword Kombinationen laufen vielleicht schlecht. Mir fallen da z. B. die Farben oder Materialien ein, die Kunden suchen, aber bei meinem Produkt nicht finden werden.
    • und sehr vieles mehr. Man muss ein Gespür dafür entwickeln, welche Anzeigen gut und schlecht laufen. Dafür braucht man Erfahrung. Also testet viel aus und macht auch manchmal Fehler. Viel Glück!
  • Das neue Marketing – Kunde ist König vor allem jetzt!

    Das neue Marketing – Kunde ist König vor allem jetzt!

    Den Spruch “Kunde ist König” hat bestimmt jeder gehört. Doch wird man als König behandelt, wenn man z. B. an der Supermarktkasse steht oder ein Paket von einem Lieferdienst erhält, wohl eher nicht. Auch in der online Welt ist es nicht viel anders, der Support bei vielen Unternehmen ist schlecht und die Produkte, die man von manchen Unternehmen enthält, sind enttäuschend. Auch die Webseiten sind schwer zu bedienen, vor allem am Smartphone.

    Die Frage, die sich dann stellt, muss man den Kunden als König behandeln, um langfristig erfolgreich zu sein? Die meisten Experten sind sich einig, ja! Denn die Auswahl für den Kunden sind immens gestiegen. Früher gab es nur wenige Online Shops oder die paar Läden, wo man Eingekauft konnte. Heute kann man bei Amazon, About You, Otto, Zalando und vielen anderen Anbietern einkaufen. Auch offline ist das nicht anders, wer in der Stadt lebt, aber mittlerweile auch auf dem Land, hat in einem kleinen Umkreis ein Edeka, Lidl, Netto, Rewe, Penny und was es sonst an Supermärkten gibt, die fast das Gleiche verkaufen. Daher kann der Kunde nun frei entscheiden, welches Angebot er/ sie kauft und welches nicht.

    Was ist neu?

    Die Digitalisierung und die damit eingehenden Herausforderungen dürfen auf gar keinen Fall unterschätzt werden. Digitalisierung heißt auch nicht, eine Webseite von einer Agentur erstellen zu lassen und einmal per Woche auf E-Mails zu antworten. Es gehört viel mehr dazu, zu den Details komme ich später. Denn eine Marke kann man nicht mehr wie vor 5 oder 10 Jahren führen. Es ist ein umdenken nötig!

    • Digitalisierung (Prozesse, IT, Social Media, Tracking, Webseite und vieles mehr)
    • Neuer Kunden Service (Chatbots, Livechat, E-Mail, Ticketsystem und vieles mehr)
    • Neue Konkurrenz (durch das Internet, haben viel mehr Unternehmer die Chance den Markt aufzumischen, vor allem, da der Standort öfters keine Rolle mehr spielt)
    • Globalisierung (Durch die Globalisierung haben zuerst die USA und nun auch die Chinesen im Markt aufgemischt)
    • Big Data (Immer mehr Systeme spucken Daten aus, diese richtig zu speichern und zu analysieren sind)
    • KI sowie Machine Learning (Die großen Mengen an Daten die anfallen, können nicht mehr von Maschinen bewältigt werden, dabei helfen KI sowie Machine Leaning Algorithmen die Daten besser zu strukturieren)

    Welche Herausforderungen sind zu bewältigen?

    Digitalisierung

    Unter Digitalisierung sind nicht nur Webseiten, Social Media und Online Shops zu verstehen. Auch umfangreiche CRMs (Customer Relations Management Systeme) oder ERP (Enterprise-Resource-Planning) Systeme sind für die Digitalisierung der Unternehmen von enormer Wichtigkeit. ChatBots oder zumindest Livechats die am Callcenter oder inhouse Service Center angebunden sind, spielen eine immer wichtigere Rolle, da die Kunden jetzt sofort am besten schon gestern eingekauft haben wollen.

    Webseiten

    Fangen wir aber doch mit der offensichtliche Digitalisierung an. Der Webseite. Viele glauben, das eine einfache Webseite für 1.000 – 3.000€ von einer Agentur oder eine WordPress Webseite ausreicht? Nein auf gar keinen Fall. Je nach Anwendung muss einiges an Technik und Marketing in die Webseite gesteckt werden. Denn eine Webseite mit z.B. ohne Traffic, wird nicht angesehen und hat damit kein Nutzten. Auch eine Webseite die Mobil nur schwer zu bedienen ist verfehlt seinen Zweck, da die Nutzer zwischen 50-90% je nach Branche mittlerweile eine Webseite über das Smartphone besuchen. Da sind die B2B Webseiten keine Ausnahme!

    Checkliste für eine gute Webseite (Anfangs offensichtliche Dinge, nach und nach immer komplexere aber wichtige Punkte):

    • Die Webseite ist mobil einwandfrei erreichbar. Diese muss besser als die Desktop Seite bedienbar sein, da die meisten Besucher also auch Kunden über das Smartphone kommen und die Bedienungen auf einen kleinen Bildschirm schwerer zu bedienen ist.
    • Sie ist verschlüsselt. SSL ist in der heutigen Zeit ein muss, denn Webseiten ohne SSL werden von den meisten Browser als “Nicht Sicher” gekennzeichnet.
    • Kontaktdaten sind vollständig und leicht einzusehen: E-Mail, Telefonnummer, Adresse und am besten ein Live Chat sowie die Sozialen Medien müssen auf einen Blick leicht zu finden sein. Hat der Besucher ein Problem, muss dieser ohne große Mühe an dich herankommen, um sein Problem mitteilen zu können.
    • Ladezeit: Die Ladezeit einer Webseite spielt eine immer wichtigere Rolle, vor allem in Deutschland. Da viele Besucher über das Smartphone kommen und öfters auch unterwegs sind, haben diese keine einwandfreie Internetverbindung. Eine Webseite mit großen Bildern zu laden, wird dann zur Geduldsprobe. Da der Besucher eine große Auswahl hat, wird dieser einfach auf die nächste Webseite springen.
    • Traffic: Ohne Traffic kein Zweck. Egal wie viel Zeit man sich bei der Ladezeit, SSL oder den anderen Sachen investiert, ohne Traffic keine Besucher und damit auch kein Zweck der Seite. Durch Google SEO und Anzeigen, müssen die Besucher auf die Webseite geführt werden. Auch Social Media und Newsletter spielen eine immer größere Rolle.
    • Informationen richtig strukturiert: Eine Webseiten mit tollen Texten und Information reicht nicht aus, wenn der Besucher diese nicht einfach findet. Eine gute Kategorisierung (Themen Silos) und interne Verlinkungen sind ein muss, für jede Webseite. Die Besucher müssen von Seite zu Seite geführt werden, ohne dass sie verzweifeln.
    • Maschinen lesbare Texte und Code: Jetzt wird es langsam etwas technisch und kompliziert. Damit Maschinen verstehen, was auf einer Webseite zu finden ist, müssen die Texte, Überschriften, interne Links so strukturiert werden, dass auch Maschinen diese gut verstehen. Das heißt nicht, dass man die Keywords bei denen man ranken möchte, immer und immer wieder in die Texte schreibt, sondern wie ein Text formatiert wird, welche Überschriften gewählt werden, dass man überhaupt Überschriften benutzt. Auch Tabellen, Listen und Areale helfen nicht nur der Maschine, sondern auch den Menschen, die Informationen der Webseite besser zu verstehen.
      Auch spielen strukturierte Daten eine immer wichtigere Rolle. Strukturierte Daten von z.B. schema.org für die Suchmaschinen, ist in JSON geschrieben, einen Javascript ähnlichen “Code”, womit sich Daten wie bei einer XML oder CSV Struktur speichern und weitergeben lassen. Mit dieser können Sprachsysteme oder auch die klassischen Suchmaschinen wie Google, die Daten besser und einfach verstehen. Dafür muss kein neuronales Netz entwickelt werden, das die Texte von der Webseite scannt und versteht.
    • Ohne Analyse keine gute Webseite: Denn nicht der Unternehmer oder eine Agentur bestimmt, ob eine Webseite gut ist, sondern der Kunde. Eine super schöne Webseite mit tollen langen umfangreichen Texten, wäre für ein Kunde, der nur die Öffnungszeiten wissen möchte, irrelevant. So muss man mit Analyse Programmen wie Google Analytics, Google Search Console, Hotjar und vielen anderen Tools, die Nutzer Daten gespeichert und analysiert werden. Welche Seiten werden gar nicht aufgeruft, wieso eigentlich. Welcher Button wird benutzt, welcher nicht. Da gibt es im Prinzip keine Grenzen. Alle Möglichkeiten aufzulisten würde den Beitrag sprengen.

    Prozesse

    Auch Prozesse haben sich komplett um 360° gewandelt. Denn statt Papier wird immer mehr E-Mails, Projektmanagement und Zeitmanagement Tools genutzt. Du sagst, dein Unternehmen seit nicht betroffen? Ich glaube schon, denn wenn ein Lieferant, ein Tool oder Kunden diese Systeme nutzten, musst du dich auch daran richten, da diese dir E-Mails schicken oder Zoom Meetings einladen du damit aber nichts anfangen kannst.

    Auch erwarten Kunden immer mehr Daten von einem Unternehmen. Wie viele Produkte sind auf Lager? Wenn ausverkauft, wann kommen sie wieder? Tracking-Nummer um genau zu wissen, wo die Ware gerade ist.

    Was gehört zu den Prozessen?

    Natürlich kann ich nicht alles auflisten, aber hier nun ein paar Beispiele.

    • Wie erhält der Kunde Benachrichtigungen? (Sind die Prozesse so optimiert, dann wenn das Paket verschickt wurde, der Kunde eine E-Mail erhält mit der Tracking-Nummer? Wie sieht es bei einer Stornierung aus? Sind die Prozesse und Systeme für einen Multiversand ausgelegt, bei dem zwei Aufträge mit einem Paket verschickt werden? Wie kann man den Kunden Fragen stellen oder der Kunde dem Unternehmen?)
    • Aufgabenmanagement (Wer bekommt wie Aufgaben? Wer überprüft diese? Wie arbeitet man mit Freelancern? Kundenfragen die nicht direkt beantwortet werden können, verteilen oder jemanden Zuweisen Stichwort Ticketsystem)
    • Time Tracking (Wie viel muss ich meinen Freelancer bezahlen? Home Office Überprüfung? Kapazitäten überwachen)
    • Shipping (Wie werden Pakete gepackt? Mit gedruckter Kommissionierliste oder doch mit Handy oder einem Kommissioniergerät? Können Pakete gescannt werden, wie soll es funktionieren? Wie werden Produkte im Lager gefunden?)
    • Rechnungen, Belege, Auftragsbestätigungen (Wie werden diese Dokumente versendet und erhalten? Wird eine EDI benutzt? Wie sieht es mit der Verknüpfung des Steuerberaters oder Buchhaltung aus?)
    • und vieles mehr…

    Kunden Service

    Auch das Kundenverhältnis hat sich durch die Digitalisierung massiv verändert. Früher hatte man den direkten Kontakt im Laden, Fax und das Telefon. Vielleicht noch Brief (Postkarten, Kataloge und Broschüren).

    Heutzutage gibt es Live Chats (WhatsApp, Facebook Messanger, Instagram DM, Skype, Webseite Live Chats und viele weitere Möglichkeiten), Foren / FAQs, Blogs (How To Beiträge, Beiträge wie man Dinge aufbaut oder verbessert. Auch wie man Produkte verwendet.), Apps, TicketSysteme und viele weitere Touchpoints.

    Diese zu meistern ist nun eine sehr wichtige Aufgabe geworden, da die Beziehung zwischen Kunde und Unternehmen immer wichtiger wird, trotz größerer physischen Distanz.

    Checkliste für ein guten Kunden Service:

    • So viele Touchpoints wie möglich (nur Instagram, Telefon und E-Mail reicht nicht aus. Wenn man z.B. eine Facebook Seite hat, ein Blog bereit, muss auch dort auf Kommentare geantwortet werden.)
    • Schnell antworten (Wer Amazon Verkäufer ist, kennt es. Denn Amazon bestraft dich, wenn man auf eine Nachricht bei Amazon Seller Central nicht innerhalb 24 Stunden antwortet. Auch bei Facebook sieht man wie schnell die durchschnittliche Reaktionszeit ist. Denn Kunden möchten am besten direkt eine Antwort erhalten.)
    • ChatBots nutzten (Dieses Thema ist sehr heikel, denn es kann auch deutlich nach hinten losgehen. Eine zu “dumme” KI im ChatBot kann dazu führen, dass die Kunden unzufriedener sind als ohne ChatBot und paar Stunden Wartezeit. Probiert es einfach selber aus, fragt den Chatbot viele Fragen und wenn dieser diese beantworten kann oder auf Beiträge hinweisen kann, dann nutzt es. Wenn es nicht gelingt und zu oft “da kann ich dir leider nicht helfen” kommt, dann lasst es lieber. Auch sollte man auch nach der Einführung regelmäßig prüfen, ob die Kunden mit dem ChatBot zufrieden sind.)
    • Telefon & E-Mail immer noch sehr wichtig (Vor allem für die ältere Generation sind die klassischen Kommunikationskanäle immer noch sehr wichtig. Aber auch junge Leute nutzten dies. Vor allem im Bereich B2B werden diese zwei Kanäle immer noch am meisten genutzt.)